Frau Salome Rattensberger, Vizebürgermeisterin der Stadtgemeinde Zell am See und Direktorin der Landesberufsschule Zell am See nahm mit einer ersten Berufsschulklasse an dem Talk teil. Die Schüler*innen, die allesamt eine Lehre im Bankensektor machen, haben sich im Vorfeld gut auf die Veranstaltung vorbereitet. “Unsere Schüler*innen sind sehr interessiert am Thema Nachhaltigkeit und sehen in ihren Unternehmen großes Potenzial für den Bereich Green Finance. Im Vorfeld zum heutigen Talk haben unsere Schüler*innen eine Mystery Shopping Aktion gestartet, bei der sie in ihren und weiteren Bankinstituten gezielt nach Green Finance Angeboten gefragt haben. Die Ergebnisse fallen sehr unterschiedlich aus und es freut mich sehr, dass die jungen Leute heute bei diesem Talk von ihren Eindrücken und Ergebnissen berichten konnten.” 

Sowohl in den Reihen der Berufsschüler*innen als auch unter den Lehrlingen von Bründl Sports finden sich unterschiedliche Voraussetzungen im Bereich der Mobilität. Einige Schüler*innen wohnen und arbeiten in der Stadt Salzburg, andere wiederum leben im ländlichen Bereich und müssen zB täglich vom Oberpinzgau in die Bezirkshauptstadt Zell am See pendeln. Aufgrund dieser individuellen  Umstände und des unterschiedlichen Angebots an Öffentlichen Verkehr in Stadt und Land, entstand eine angeregte Diskussion über das Thema Mobilität und die Nutzung von Öffentlichem Verkehr. Für Stephan Obenaus, MoFu Projektpartner des Vereins IONICA Mobility und Initiator des MoFu Talkrunde steht fest: “in derartigen Veranstaltungen schlummert ein immenses Potenzial, die Themen Nachhaltigkeit, Mobilität & Co. auf breiter Ebene zu diskutieren. Die junge Generation ist genau jenes Sprachrohr, das es braucht, um eine Bewusstseinsänderung in unser aller Köpfe zu implementieren. Ich freue mich sehr, dass wir diese Talkrunde gemeinsam mit Bründl Sports und der Landesberufsschule Zell am See organisieren konnten und bin begeistert, mit welchem Elan und Motivation alle Teilnehmer*innen mit dabei waren.”

Schüler beim Vortrag über Nachhaltigkeit

Eine schrittweise Verhaltensänderung in Richtung zukunftsfähiger Mobilität verschafft uns Vorteile in jenen Zeiten, in denen eine Nicht-Veränderung zunehmend schmerzhaft ist - siehe steigende Treibstoff- und Energiepreise. Frau Salome Rattensberger geht seit Jahren mit gutem Beispiel voran. “Ich habe bereits vor Jahren mein Auto verkauft und versuche seither meinen Alltag gänzlich autofrei zu absolvieren. Natürlich gibt es bei uns am Land Situationen, wo es kompliziert wird, aber im Großen und Ganzen überwiegen die Vorteile. Ich bin in der glücklichen Lage, den Großteil meines Alltags regional bestreiten zu können und bin nicht aufs Pendeln angewiesen. Der größte Vorteil ist letztendlich die beträchtliche Ersparnis am Ende des Jahres. Derzeit wird mir das noch mehr bewusst, wenn ich an den Spritkosten-Anzeigen an Tankstellen vorbeikomme.”

Diese Talkrunde hat gezeigt, dass es namhafte Unternehmen gibt, die schon sehr viel im Bereich Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung umsetzen. Vor allem aber wurde bewusst, wie viel Potenzial wir haben, unser Verhalten in Frage zu stellen und es zu ändern. Dass es sich um eine erstrebenswerte Zukunft mit viel Schönem handelt, das es zu bewahren gibt, wird einem immer dann bewusst, wenn man sich mit jungen Menschen und jener Generation befasst, die die Zukunft maßgeblich betreffen wird. Es ist wert, diese aktiv in die Hand zu nehmen!

Für Rückfragen & Infos:

IONICA Mobility

Nikolina Vukovic

info@ionicamobility.org

Schüler beim Vortrag über Nachhaltigkeit Nahaufnahme