Lehrlinge mit Bernhard Bründl beim Bällespiel im Freien

Aufwärmrunde mit Christoph Bründl

Überpünktlich treffen sie aus allen Himmelsrichtungen bei strahlendem Winter-Wetter in Piesendorf nahe Kaprun ein. Die Freude ist groß und der Lärmpegel steigt. Die Ischgler Mädels befragen die Schladminger Kollegen wie die Anreise war und bei den Zillertalern wird mit den Kaprunern noch ein letzter Check gemacht, ob wirklich alles im Gepäck gelandet ist. Pünktlich um 11 Uhr eröffnet Christoph Bründl die Woche. Der Magic Moments Manager ist bei jeder Junior Akademie mindestens einmal live vor Ort. Entweder zum Kamingespräch oder wie dieses Jahr zur Begrüßung und animiert die Gruppe gleich mal Fragen zu stellen. Eine Challenge gleich zu Beginn, aber gemäß der Bründl Kultur nehmen sich die Jugendlichen kein Blatt vor den Mund und schütteln spontan auch Kritisches aus dem Ärmel. Danach ein gemeinsames Mittagessen und es kann richtig los gehen, denn der Stundenplan ist voller spannender Inhalte.

Christoph Bründl begrüßt die Lehrlinge zur Junior Akademie

Betreuung mit Herz und Hirn

Begleitet wird die Junior Akademie von Heartbeat – einem Unternehmen für Lehrlingsausbildung mit Herz und Hirn. David, Kerstin, Lena und Paul sind rund um die Uhr für die Jugendlichen da. Sie sind Vertrauenspersonen, Organisatoren vor Ort und pädagogische Betreuer zugleich. Gemeinsam mit den Bründl Lehrlingsbeauftragten Elisabeth und Stephanie betreuen sie die Lehrlinge die ganze Woche. Und genau mit ihnen werden zu Beginn an die Regeln vereinbart, verschiedene Aufgaben für die Woche verteilt und der Plan für die Woche durchbesprochen. Der Rest des Nachmittags steht im Zeichen von Teambuilding und Spaß haben. Denn die nächsten Tage werden intensiv.

Ozzy analysiert gemeinsam mit den Lehrlingen die Aufgabe von gestern

Von erfahrenen Hasen lernen

Je nach Lehrjahr geht’s am nächsten Tag weiter. Die Lehrlinge im ersten Lehrjahr fahren mit dem Taxishuttle in die Bründl Zentrallogistik nach Kaprun. Dort legen sie gleich selbst Hand an, etikettieren Artikel, organisieren die Ware für den Versand und erfahren jede Menge über die Prozesse hinter den Kulissen. Das Team rund um Martin und Sabine erklären geduldig jeden Handgriff bevor die Produkte in die Shops kommen. Auf das zweite Lehrjahr warten unsere Produktexperten Dani und Sylvio. Es geht um Langlaufen und Touren - Bekleidung und Hartware. Und damit man das den Kunden nicht nur alles in der Theorie erklären muss, sondern auch weiß wovon man spricht, geht’s am Nachmittag auf die Piste. Je nach Belieben zum Langlaufen oder zur Skitour. Die Verleihausrüstung wird an der Maiskogel Talstation abgeholt und schon geht’s los. Und was machen die erfahrensten Lehrlinge? Persönlichkeitsentwicklung mit Ozzy – unserem Heartbeattrainer für Kommunikation und Verkauf. Die Aufgabe? Wie können drei Gruppen ohne Anleitung unabhängig voneinander eine Seifenkiste mit 80 Teilen bauen, die dann noch gleich ausschauen soll und das alles innerhalb von 1,5 Stunden? Das erfordert eine klare Rollenverteilung, Kommunikation, Leadership und verständliche Ansagen. Die Ergebnisse und Prozesse sind Teil einer intensiven Analyse am nächsten Tag.

Skitouren Produkte werden in der Praxis getestet

Kamingespräch und Rodeln mit Geschäftsleiter Herbert Neumayer

Mit der Bründl Geschäftsführung auf „Du und Du“ – dass das nicht nur eine leere Versprechung ist, hat schon Christoph Bründl am ersten Tag bewiesen. Und auch Petra Kitzberger (GL Finanzen/Logistik/IT) lässt es sich nicht nehmen und schaut zum Abendessen vorbei. Begrüßt die Runde, lässt sich die Erlebnisse vom Tag und dem Alltag im Shop erzählen und plaudert ganz unkompliziert inmitten der Lehrlinge. Ein bisschen knackigere Fragen bekommt hingegen Herbert Neumayer, Geschäftsleitung für Personal und Rent. Er wird zum Kamingespräch eingeladen und steht Rede und Antwort. Was ihn an seinem Job am meisten und wenigsten Spaß macht? Wie sein typischer Tagesverlauf aussieht und warum es in Schladming keine Tourenskier im Verleih gibt?, sind nur drei von vielen Fragen, die im Sesselkreis gestellt werden. Nach über einer Stunde heißt es dann aber fertig machen zum Magic Moment Abend – einer abendliche Rodelpartie natürlich inkl. Herbert. Gemütlich zu Fuß hinauf, mehr oder weniger rasant wieder hinunter. Natürlich haben alle einen Helm auf. Safety first!

Alle Lehrlinge mit Herbert Neumayer beim Rodelabend

Hier werden Rohdiamanten geschliffen

Das Programm ist dicht und während am nächsten Tag die einen im Flagshipstore das 1x1 des Marketings und Merchandisings von Nicole, Carina und Christina beigebracht bekommen, lernen die anderen, was Controller Günther im Unternehmen macht. Es geht um Umsatz, Deckungsbeitrag und Ertrag. Die Hirne rauchen und im Hinblick auf den Test am Freitag, schreiben die Jugendlichen fleißig mit. Man will ja nicht schlecht abschneiden! Da heißt es auch beim Produktwissen von den Experten Anita, Mario und Theresa aufpassen. Wie sitzt ein Skihelm oder Protektor richtig, welche Pflegemittel gibt es für Funktionstextilien mit Naturmaterialien und was ist der beste Zusatzverkauf für Skischuhe? Die meisten Antworten kommen wie aus der Pistole geschossen, manches wird vertieft und ganz neues frisch gespeichert. Ganz schön anstrengend. Aber die Tricks fürs Verkaufsgespräch von Heartbeat Trainerin helfen für die Praxis. Jeder, der ihr Training genießt, weiß danach was der „Hubschi“ ist und achtet ab sofort bei jedem Kundengespräch auf die eigene Körperhaltung.

Brillen, Handschuhe und Protektoren Schulung

Alle Bälle unter Kontrolle

Haltung bewahren heißt es schließlich auch beim letzten Teil der Akademie für das dritte Lehrjahr. Mit einigen Fragezeichen und daher spannungsgeladen sitzen 12 junge Erwachsene bei Bernhard Bründls Vortrag unter dem Motto „mentale Stärke“. Da heißt es raus aus der Komfortzone. Bernhard als erfahrener Trainer von Gruppen holt jeden einzelnen auf die Bühne. Jeder bekommt die gleiche Aufgabe und muss über sich und seine Stärken als auch Schwächen sprechen. Eigenverantwortung für die eigenen Geschichten übernehmen und diese in jeder Lebenssituation selbst und authentisch gestalten, das ist das Ziel. Zumindest das Bewusstsein darüber. Auch wenn schwierige Situationen mit Kunden und Kollegen auftreten ist die Kunst, alles unter Kontrolle zu halten. Wie auch in der Abschlussübung im Freien. Vor traumhafter Kulisse wechseln 32 Bälle im gleichen Takt den Besitzer und werden durch die Luft geworfen. Zeitgleiches Werfen und Fangen ist die Aufgabe. Eine Herausforderung, die durch Übung und Wiederholung immer besser wird. Ganz auch wie im Alltag. Kein Meister ist vom Himmel gefallen, aber die Voraussetzungen, die unsere Lehrlinge mitbringen sind mehr als nur ein guter Start für eine lange Karriere bei Bründl Sports.

Fokussiert auf den Ball