EDITORIAL SCHON MAL VOM BRÜNDL GEN GEHÖRT? DANN SIND SIE SICHER GLEICH DABEI. UND SONST HOFFENTLICH AUCH – WEIL SIE JA NEUGIERIG SIND, WAS DAS LEBEN IHNEN SO BIETET. Willkommen also in der Welt von Bründl! Der Welt des Sports und der Glücksgefühle, die uns jeden Morgen mit Begeisterung und Herzblut aus dem Bett springen lassen. Die Qualität der Momente bestimmt unser Leben. Daher ist für uns jeder Arbeits­platz ein Ent­ wicklungsplatz. Wir wollen nicht nur sportbegeisterte Mitarbeiter, wir wollen Persönlichkeiten, die mit Ener­ gie und Freude jeden Tag neu leben. Und damit meinen wir Arbeit und Freizeit gleichermaßen. Sehr wichtig ist für uns die soziale Kompetenz. Wir investieren jedes Jahr außergewöhnlich viel in unsere Mitarbeiter, weil sie unser größter Vermögenswert sind – und dieses Investment allerhöchste Rentabili­ tät bringt. Deshalb wollen wir Ihnen, liebe Leser, mit unserem neuen, dem mittlerweile dritten Bründl Magazin, auch vertiefende Einblicke in die Bründl Akademie geben, zu der wir treffenderweise Lebens­ schule sagen. Welche Einstellung, welches Training bringt mich weiter? Mit welchem Respekt gehe ich an meine Aufgaben heran, welche Wertschätzung bringe ich meinem Umfeld entgegen? Fragen, mit denen wir uns nicht zuletzt in den vielen besonderen Schulungen, Naturworkshops und Seminaren befas­ sen. Sie sind die Basis für unsere berühmten Magic Moments – Momente, die stimmungsaufhellend wirken wie ein guter, kräftiger Espresso. Unsere Branche, der Sporthandel mit seinen faszi­ nierenden und energetisierenden Produkten, ist ein Glücksfall. Sie gibt uns die Energie und Vitalität, sorgt aber auch für den Ausgleich und die Rege­ neration, die es braucht, um jeden Tag aufs Neue Höchstleistungen zu bringen. Das Naturparadies, in dem wir uns und Sie bewegen, tut sein Übriges. Hier können sich unsere positiven Gedanken voll entfalten. Ich hoffe, dass unser Magazin die Freude und Leidenschaft, dieses spezielle Bründl Gen, mit dem wir Mitarbeiter und Kunden zu unseren Fans machen, gut vermittelt. Und jetzt viel Vergnügen mit der neuen Ausgabe von Bründl Sports Feeling. EVER HEARD OF THE BRÜNDL GENE? IF NOT, THEN YOU’RE ABOUT TO DISCOVER IT. AND HOPEFULLY BECAUSE YOU’RE CURIOUS ABOUT WHAT LIFE HOLDS IN STORE. Welcome to the world of Bründl! The world of sports and happiness, that makes us want to leap out of bed each morning with enthusiasm and passion. Our lives are defined by the quality of each moment. That’s why we see every workplace as a place for development. We want our employees to be not only sports enthusiasts; we also want them to be the kinds of people who approach each day with energy and joy. And that includes both work and leisure time. Social skills are very important to us. Each year, we make an extraordinary investment in our staff, because they are our greatest assets and the returns on our investment are formidable. This is why we want to give you, dear reader, a chance to get to know our Bründl Academy through the pages of the newest edition of this magazine. What attitude, what training will help me move forward? With what respect do I approach my tasks, what kind of appreciation do I bring to my environment? We grapple with such questions in our many special training workshops, nature workshops and seminars. They provide the basis for our famous Magic Moments – moments that have the mood-enhancing effect of a fine, strong espresso. We’re so fortunate to be in the sports trade – with its fascinating, energizing and meaningful products. Our work gives us the energy and vitality, as well as the balance and regeneration that we need to perform at our best every day. The natural paradise in which we live and work does the rest. In this place, our positive thoughts can thrive and flourish. I hope that the magazine once again does a good job of transmitting the joy and passion – this special Bründl gene – that makes fans of both staff and the clients. And now, please enjoy the new edition of Bründl Sports Feeling. Herzlichst, Sincerely, Christoph Bründl und das gesamte Bründl Team Christoph Bründl and the entire Bründl team christoph bründl

Porsche empfiehlt Eine der wichtigsten Aufgaben für einen Sportwagenhersteller: Spannung erzeugen. Der neue Cayenne S E-Hybrid. 2 Antriebsarten. Ein Ergebnis: pure Kraftentfaltung. Dank Plug-inHybridtechnologie verbindet der neue Cayenne Fahrspaß mit Effizienz. Die rein elektrische Reichweite: bis zu 36 km (NEFZ). Der Kraftstoffverbrauch: durchschnittlich 3,4 l/100 km (NEFZ). Porsche Service Zentrum Zell am See Prof. Ferry Porsche Str. 1 5700 Zell am See Dr. Ernst Rosenberger Tel.: 06542/57348-16 www.porschezellamsee.at Cayenne S E-Hybrid – Kraftstoffverbrauch: 3,4 l/100 km. CO2-Emission: 79 g/km. Nach EU 6 im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus). POR_ANZ_190x240_PSZ_ZaS_RZ.indd 1 09.09.14 16:42

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6 INHALT CONTENTS 03 EDITORIAL 12 STARS ZUM ANFASSEN Österreichs beste Skifahrer zu Gast bei Bründl. Eindrücke vom inoffiziellen Saisonauftakt. 18 WO DRÜCKT DER SCHUH? Fabian Stiepel ist Balsam für die Füße. Der Schuhfitter-Profi im Profil. 24 WE LOVE TO RENTERTAIN YOU Skifahren leicht gemacht. Weil Bründl einem alles abnimmt. 30 GEIST IST GEIL Der Job, der mein Leben verändert hat. 13 »Bründlianer« erzählen. 48 YES, WE CANadier! Fünf auf großer Fahrt. Die Intersport Bründl Führungscrew. 52 FREUNDLICHE ÜBER NAHME Hoch hinaus: Lehrlinge führen einen Tag lang das Alpincenter. 82 ME, MYSELFIE & I Was machen Bründl Mitarbeiter eigentlich im Sommer? Hier sind die Beweisfotos. 60 TANKE SCHÖN! Ohne Regeneration keine Leistung. Sagt Mentaltrainer Franz Mühlbauer. 88 MUNTERWEGS Hans Bründl genießt den Lebens­abend. Die Hände legt er trotzdem nicht in den Schoß. 63 HERZERFR ISCHEND Ein Gespräch mit dem Sportmediziner Josef Niebauer über Bewegung als Altersvorsorge. 96 LAUFEND LER NEN Bei den Naturworkshops von Bründl bleibt niemand sitzen. 66 PAR ADIESISCHE ZUSTÄNDE Auf den Fersen von NationalparkRanger Ferdinand Rieder. 74 DIE WEISSEN ENGEL Schnelle Hilfe garantiert: Markus Amon und sein Team befreien aus misslicher Lage. 106 ZURÜCK ZUR FROHNATUR Mit Christo Quiske das Leben kreativer gestalten. 110 BR ING’S STÖCKCHEN! Aus alt mach neu: Beim Bringer­club lacht nicht nur die Umwelt. 114 DIE ANZIEHUNGS-KR AFT Sechs Orte, 20 Shops, 1000 sport­l iche Ideen. Willkommen bei Intersport Bründl. 122 IMPRESSUM

03 EDITORIAL 12 RUBBING SHOULDERS WITH THE STARS Austria‘s top skiers stop by Bründl. Impressions of the unofficial season opener. 18 IF THE SHOE FITS… Fabian Stiepel is balm for the soles. A profile of the professional shoe fitter. 24 WE LOVE TO RENTERTAIN YOU Skiing made easy. Because Bründl takes the load off. 30 IT’S JUST AWESOME! The job that changed my life. 13 “Bründlianers” tell their stories. 48 YES, WE CANOE! A quintet on tour: the Intersport Bründl “A-Team”. 52 FR IENDLY TAKEOVER Aiming high: apprentices take over the alpine centre for a day. 60 TANKS A LOT! If you don’t recharge your brain’s batteries, you’re stuck, says mental trainer Franz Mühlbauer. 63 HEARTILY REFRESHING Sports doctor Josef Niebauer on staying active, for lifelong health. 66 PAR ADISE FOUND On the trails with National Park Ranger Ferdinand Rieder. 74 THE WHITE ANGELS Rapid response guaranteed: Markus Amon and his team help out in tough situations. 82 ME, MYSELFIE & I What do Bründl employees actu­ ally do on their summer holi­ days? Photographic evidence. 88 FIT AS A FIDDLE Hans Bründl is enjoying his golden years. But that doesn’t mean he’s sitting back. 96 LEAR NING ON THE RUN At the Bründl Nature Work­ shops, no one’s sitting down. 106 BACK TO A SUNNY DISPOSITION Make life more creative, with Christo Quiske. 110 BR ING IT ON! Turning old into new: at the Bringerclub, it’s not only the environment that smiles. 114 THE ATTR ACTION FACTOR Six locations, 20 shops, 1,000 sports ideas. Welcome to Intersport Bründl. 122 IMPR INT

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12 STARS ZUM ANFASSEN RUBBING SHOULDERS . WITH THE STARS UM DEN SKI­NACH­ WUCHS MUSS SICH NIEMAND SORGEN, DAS HAT DAS STELL­ DICHEIN DER BESTEN ÖSV-FAHRER BEI INTERSPORT BRÜNDL GEZEIGT. EINDRÜCKE VOM INOFFIZIELLEN SAISONAUFTAKT. YOU DON’T NEED TO WORRY ABOUT UP-AND-COMING SKIERS – AS EVIDENCED BY THE GET-TOGETHER OF THE BEST ÖSV (AUSTRIAN SKI ASSOCIATION) ATHLETES AT INTERSPORT BRÜNDL. IMPRESSIONS FROM THE UNOFFICIAL SEASON KICK-OFF. In Beschlag genommen: Weltcupsieger Marcel Hirscher. On the top: World Cup winner Marcel Hirscher. Long lines of visitors form on the stairs and the floors, pushing and bustling as on the best shopping days. Yet for once, the objects of desire aren’t only hanging on clothes hangers – they take their places at bistro tables at 5 pm on the dot: Marcel Hirscher, Marlies Schild, her sister Bernadette, Elisabeth Görgl, Georg Streitberger, Manfred Mölgg, Andrea Fischbacher, Rainer Schönfelder, Ottmar Striedinger. Sonntagnachmittag, Mitte Oktober, eigentlich die Ruhe vor dem großen Winteransturm. Eigentlich. Aber wenn Intersport Bründl zum ÖSV-Opening bittet, herrscht Ausnahmezustand im Flagship Store in Kaprun. Auf den Stiegen und Etagen bilden sich lange Schlangen, ein Gedränge und Gewusel ist das wie an den besten Einkaufstagen. Doch die Objekte der Begierde hängen ausnahmsweise nicht nur an Kleiderbügeln – sie nehmen pünktlich um 17 Uhr an Bistrotischen Platz: Marcel Hirscher, Marlies Schild, ihre Schwester Bernadette, Elisabeth Görgl, Georg Streitberger, Manfred Mölgg, Andrea Fischbacher, Rainer Schönfelder, Ottmar Striedinger. Das Who’s who der österreichischen Skiszene hält Hof in Kaprun, wie jedes Jahr um diese Zeit. Und auch wenn Olympiasieger Mario Matt kurzfristig Sunday afternoon, mid-October: It’s usually the calm before the big storm of winter-season shoppers. Usually… but nothing is as expected when Intersport Bründl hosts the ÖSV opening in the flagship store in Kaprun. Moderator Didi Ziesel führte durch den Abend. Moderator Didi Ziesel hosted the evening. Yes, the who’s who of the Austrian skiing scene is holding court in Kaprun, just like every year around this time. And even if Olympic champion Mario Matt had to cancel at short notice, emcee Didi Ziesel isn’t the only one to wonder: “How does Bründl always manage to get such a lineup of stars?” Ziesel, commentator of the most prestigious races of the season and instructor at the ski talent factory in Saalfelden, is all the more impressed, since these heroes of the slopes would usually be training for the ski season right now. Usually. But when Bründl calls, the whole pack shows up: world champions, World Cup champions, Overall World Cup champions, Olympic champions, Junior World champions.

(links, von oben nach unten) Stars hautnah: Super-G-Spezialist Georg Streitberger, Bernadette Schild (mit Kappe) und Entertainer Rainer Schönfelder (left, from the top) Stars up close: Super-G specialist Georg Streitberger, Bernadette Schild (in cap) and entertainer Rainer Schönfelder (mitte, von oben nach unten) Auf Tuchfühlung mit Manfred Mölgg, Slalomläufer, Österreichs bester Skiläuferin Marlies Schild und Skirennfahrer Otmar Striedinger (centre, from the top) Up close and personal, with Manfred Mölgg, slalom skier, Austria’s top female skier, Marlies Schild, and best ski racer, Otmar Striedinger (rechts, oben und unten) Gefragte Autogramme von Andrea Fischbacher und Elisabeth Görgl (right, from the top) The cherished autographs of Andrea Fischbacher and Elisabeth Görgl

14 BEGEHRT BEI JUNG UND ALT: ÖSTERREICHS SKI-ASSE POPULAR WITH YOUNG AND OLD: AUSTRIA’S SKI ACES

16 absagen musste, wundert sich nicht nur Moderator Didi Ziesel: »Wie schafft es der Bründl immer so ein Staraufgebot zu haben?« Ziesel, der die prestigeträchtigen Rennen der Saison kommentiert und an der Skitalentschmiede in Saal­ felden unterrichtet, ist umso beeindruckter, da die Helden der Hänge im Herbst eigentlich mitten in der Saisonvorbereitung stehen. Eigentlich. Doch wenn Bründl ruft, kommen sie gleich im Rudel: Weltmeister, Weltcupsieger, Gesamtweltcupsieger, Olympiasieger, Juniorenweltmeister. Allen voran Leitwolf Marcel Hirscher, zu dessen improvisierter Bühne schon lange vor der Auto­ gramm­­stunde kein Durchkommen mehr ist. Er sitzt passenderweise im Souterrain, umgeben von den neuesten Skimodellen, und lässt gleichmütig

den Rummel um seine Person erge­ hen. Geduldig signiert er Helme, Skier und Poster, lässt sich drücken und herzen, setzt für die Selfie-Knisper sein Siegerpodest-Lächeln auf und erfüllt auch noch so ungewöhnliche Fotowünsche. Volles Haus, die Kids aus dem Häuschen. Full house, and the kids are over the moon. Nicht viel anders sieht es an den Stän­ den der anderen Alpinstars aus. De­ mütiges Anstehen und auf den großen Moment warten. Einmal Arm in Arm mit Marlies Schild, der erfolgreichsten Skifahrerin Österreichs, einmal Wan­ ge an Wange mit Rainer Schönfelder, auch wenn dessen Erfolge schon ein paar Tage zurückliegen. Aber Schöni, wie sie ihn liebevoll nennen, macht ja auch abseits der Piste von sich reden – als Sänger und Sieger des Showwett­ bewerbs »Dancing Stars«. Der Kult um die Akteure des Ski­ zirkus, ob Local Hero, Nachwuchs­ hoffnung oder alter Hase, kennt keine Grenzen. Selbst Vorschüler sprechen die Namen ihrer Vorbilder mit einer Geläufigkeit aus wie sonst nur beim Profifußball und Aushängeschildern wie Ronaldo, Messi und Konsorten. Überall im Haus und bei der Freiluft­ bühne davor das gleiche Bild: ver­ sonnene Blicke, strahlendes Lachen, schmachtender Gesichtsausdruck. Kein Wunder, machen die Besu­ cher doch fette Beute: Neben den Sieger-Unterschriften und Erinne­ rungsfotos gibt es auch noch ein Überraschungspackage von Intersport Bründl mit auf den Nachhauseweg.  With leader of the pack Marcel Hirscher seated at the improvised stage, there’s no getting through the crowd, even long before the autograph session begins. It’s fitting that he’s sitting in the lower level, surrounded by the newest ski models, serene amidst the hoopla. He patiently autographs helmets, skis and posters, lets himself be hugged and cuddled, puts on his victory-podium smile for people snapping selfies, and satisfies even the most unusual wishes for photos. The scene is much the same at the booths of the other alpine stars. Visitors humbly wait in line for the big moment: to be arm in arm with Marlies Schild, Austria’s most successful woman skier; cheek to cheek just once with Rainer Schönfelder, even if his successes are a while back. But Schöni, as they lovingly call him, causes a stir off the slopes as well – as a singer and winner of the show competition “Dancing Stars”. The cult around the ski circuit stars – whether a local hero, an upcoming hopeful, or an old hand – knows no bounds. Even kindergarten kids pronounce their role models’ names with a familiarity we know from professional soccer, with its stars like Ronaldo, Messi, and so on. The same scene repeats itself through­ out the building and at the open-air stage in front of it: dreamy looks, radiant smiles, soulful expressions. No wonder; after all, the visitors are about to capture a lot of booty: In addition to the champions’ autographs and souvenir photos, they take home a surprise package from Intersport Bründl. 

18 WO DRÜCKT DER SCHUH? IF THE SHOE FITS… . FABIAN STIEPEL IST PROFESSIONELLER SCHUHFITTER. ZU­ SAMMEN MIT RENN­ SERVICELEITER HANS HOFER UND MATERIALEXPERTE MANFRED ROGETZER BILDET ER BEI BRÜNDL DAS MAGISCHE DREIECK DES WINTERSPORTS. FABIAN STIEPEL IS A PROFESSIONAL SHOE-FITTER. TOGETHER WITH RACING SERVICE MANAGER HANS HOFER AND MATERIALS EXPERT MANFRED ROGETZER, HE’S PART OF THE “MAGIC TRIANGLE OF WINTER SPORTS” AT BRÜNDL. An der Wand seiner Werkstatt hängt ein Scheck von der Größe eines Handtuchs. 60.000 Euro steht im Zahlenfeld. Es ist das Preisgeld, das die finnische Rennläuferin Tanja Poutiainen vor ein paar Jahren beim Riesenslalom in Zagreb gewonnen hat. Ein Triumph auch des Skischuhfitters Fabian Stiepel, der, als der Finnin die Schale ihres Schuhs riss, in einer Nacht- und Nebelaktion schnell noch einen Ersatzstiefel an den Fuß model­ liert hatte. Wenn andere auf dem Siegertreppchen stehen, ist Fabian schon wieder die Stufen hinabgestiegen, ins Souter­ rain des Flagshipstores. Als Teil des Racing-Service-Teams sorgt er bei In­ tersport Bründl dafür, dass Skiläufer aller Klassen einen Schuh tragen, der wie angegossen sitzt – und die Kraft optimal auf den Ski überträgt. »Du kannst den schnellsten und teuersten Ski haben«, sagt Fabian, »wenn der Schuh nicht passt, kannst ihn weg­ schmeißen.« Was hat der 30-Jährige im Laufe seiner Karriere nicht schon alles gesehen: gequetschte Zehen, malträtierte Kahn­ beine, lädierte Außen- und Innen­ knöchel, Hallux in allen Variationen. Fabian sagt: »Wer einen Skiunfall gehabt hat, geht zum Arzt. Wer mit schmerzverzerrtem Gesicht zu uns in die Abteilung humpelt, den drückt meist nur der Schuh.« Ein professioneller Rennläufer beißt die Zähne zusammen, in eineinhalb, zwei Minuten ist die Messe gelesen. Wo es um jede Hundertstelsekun­ de geht, darf der Athlet nicht ins Schwimmen kommen; Schale und Innenschuh umspannen den Fuß deshalb wie die aufgepumpte Man­ schette eines Blutdruckmessgeräts den Oberarm. Anders beim Winterfrischler: Er ist den ganzen Tag auf der Piste, bei ihm geht es um eine gepflegte Passform, um möglichst hohen Tragekomfort. On the wall of his workshop is a cheque the size of a bathtowel – a cheque for €60,000. It’s the prize money that Finnish skier Tanja Poutiainen won a few years ago for her giant slalom victory in Zagreb. It was also a triumph for skiboot fitter Fabian Stiepel, who, when Tanja tore the shell of her shoe, worked a night shift to fit a replacement boot to her foot. When others are standing on the podium, Fabian has already climbed down – into the basement of the flagship store. As part of the racing service team at Intersport Bründl, he makes sure that skiers of all classes wear boots that fit like a glove so that they can transfer their full force to the skis. “You can have the fastest and most expensive skis”, Fabian says. “But if your boots don’t fit, you can throw them away.” At age thirty, Fabian has seen plenty in his career: crushed toes, damaged scaphoid bones, dislocated outer and inner ankles, and all kinds of bunions. He says: “If you have a skiing accident, you go to the doctor. If you come in here with your face in agony, the problem is probably just your boot.” A professional racer will grit his or her teeth and in a minute or two, the whole thing will be over. For every hundredth of a second counts; athletes can’t afford to lose their concentration. That’s why the shell and the inner layer grip the foot like the pumped-up sleeve of a blood-pressure meter grips your upper arm. Normal tourist skiers are a different story. They spend all day on the slopes, they want to look good on the curves and they want their feet to feel comfortable. Here, the important thing is to find the right balance between toe room and tightness. Too much leeway means a loss of control over the skis; too little means an appointment at the orthopaedist’s, sooner or later. Fabian can’t change the orientation of a foot – after all, he’s not a doctor. But he supports the foot so that its weight

Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zu finden zwischen Freiraum und Engegefühl. Zu viel Luft lässt den Fahrer die Kon­ trolle über seinen Ski verlieren, zu wenig macht ihn früher oder später zum Fall für den Orthopäden. Fabian darf die Fußstellung nicht verändern, er ist kein Mediziner. Aber er unterstützt den Fuß, damit sich der Druck gleichmäßig und sanft über den Schuh verteilt. Dazu stehen ihm und seinen Kollegen der kleine Raum im Untergeschoss zur Verfügung, der klassische Schuhmacher-Werk­ statt und Hightech-Labor in einem ist. Hier und draußen im Verkauf findet sich alles, was das Schuhfit­ ter-Herz begehrt: Schläuche, durch die der Schaum in den Schuh is distributed evenly and gently throughout the boot. For that purpose, he and his colleagues have a little room in the lower level of the building: a classical shoemaker’s workshop and a high-tech lab, all in one. Here, and outside in the sales area, you can find anything the shoe-fitter’s heart desires: hoses for blowing foam into the boot, two-component glue, a hot-air blower, a ski-boot oven, ski boot stretchers, a sole-canting device, compressed-air socks, and also common screw clamps, hammers and extracting mandrels of wood and metal. Whatever results in the Trotz modernstem Gerät geht es nicht ohne Handarbeit. Modern equipment helps, but hand crafting is still tops. geblasen wird, Zweikomponentenkleber, Heizfön, Skischuhofen, Skischuh-Aufspanngerät, eine Apparatur zum Sohlencanting, Druckluftsocken, aber auch gemeine Schraubzwingen, Hammer und Ausdrucksformen aus Holz und Metall. Erlaubt ist, was zu einer harmonischen Einheit von Schuh und Fuß führt. Und natür­ lich ist bei aller maschinellen Hilfestellung auch handwerkliches Feingefühl gefordert. Etwa wenn Fabi, so sein Spitzname, sich mit den Fingern ins Innere eines Modells vortastet, auf der Suche nach den neuralgischen Stellen. Viele der Kniffe hat er sich selbst beigebracht, während der Lehre im Sportfachhandel, auch wenn seine »chirurgischen« Experimente das harmonious unity of the boot with the foot is okay. And of course, despite all the advantages of modern machines, craftsman-like finesse is also required – as when Fabi, so his nickname, feels his way with his fingertips into the inside of a model boot, searching for the neuralgic points. He’s taught himself many tricks of the trade during his apprenticeship in professional sports sales; even if his early “surgical” experiments have ruined a pair of boots or two. Later, he sought to refine his knowledge: on the manufacturers’ side in Italy, at a

20 eine oder andere Paar Schuhe verschlissen hat. Später ging es freilich darum, das Wissen zu verfeinern: auf Herstellerseite in Italien, bei einem Schuhfitter in den Verei­ nigten Staaten – und im Masters Course of Education. Dass der gebürtige Wupperta­ ler dem Rennzirkus entsagt und der Welt zugunsten Kapruns den Rücken gekehrt hat, spricht für Bründl. Das Unternehmen versteht es, die besten Talente um sich zu scharen. Zusammen mit dem ehemaligen Profirennläufer Hans Hofer und Manfred Rogetzer, Shopleiter des Hauptgeschäfts in Kaprun, bildet er das magische Dreieck des Wintersports: Ski, Schuh und Materialbe­ schaffung aus Profihand, perfekt aufeinan­ der abgestimmt. Was Fabian angeht, danken es ihm die Kunden auf ihre Weise. In Sotchi haben zwei Athleten Gold und Bronze bei den Snowboard-Wettbewerben im Paral­ lel-Slalom und -Riesenslalom geholt, nachdem der Schuhfitter sich ihres Materials angenommen hat. Und von den Gelegenheitsskifahrern gibt es zum Zeichen der Anerkennung immer wieder mal ein schönes Trinkgeld und kleine Gefälligkeiten. Schon klar: »Druck« kann keiner gebrauchen. Schon gar nicht im Urlaub.  Dem Sportler die Medaillen, dem Skifitter die Gunstbezeugungen. The athlete gets the medals; the skifitter gets the kudos. shoe-fitter’s in the United States, and with a master’s course in education. The fact that the Wuppertal native has given up the racing circuit and has turned his back on the wide world in favour of Kaprun says something about Bründl. The company knows how to attract the best talents. Together with the former professional ski racer Hans Hofer and Manni Rogetzer, shop manager of the Kaprun flagship store, he’s part of the “magic triangle of winter sports” here: professional management of skis, footwear and materials procurement, perfectly interconnected. As far as Fabian is concerned, the customers thank him in their own way. In Sochi, two athletes won gold and bronze, respectively, in the snowboard competitions, in parallel slalom and giant slalom, after the shoe-fitter had taken their materials in hand. And amateur skiers often show their appreciation with a nice tip or a small favour. After all, who needs the pressure – especially on holiday? 

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AG DAY 24

G Y Lisa und Brian haben sich heute extra freigenommen, um einen schönen Tag am Berg zu verbringen. Das Wetter passt, ein perfekter Skitag winkt. Lisa and Brian have taken time off for a beautiful day on the mountain. The weather is great and a perfect skiing day beckons. WE LOVE TO RENTERTAIN YOU . WER VERLIEBT IST, HAT NUR AUGEN FÜR SEINEN SCHATZ. UND KEINE HAND FREI, SCHLIESSLICH WILL ER SIE AUF HÄNDEN TRAGEN. GUT, DASS INTERSPORT BRÜNDL EINEM ALLES ABNIMMT. BIS AUF DIE PISTENGAUDI. EINE FOTO-LOVE-STORY. WHEN YOU’RE IN LOVE, YOU ONLY HAVE EYES FOR YOUR SWEETHEART. AND THAT KEEPS YOU BUSY; AFTER ALL, YOU ARE THERE TO FULFILL EVERY WISH! THAT’S WHY IT’S SO GOOD THAT INTERSPORT BRÜNDL TAKES CARE OF EVERYTHING ELSE – EXCEPT FOR THE FUN ON THE SLOPES, OF COURSE. A PHOTO LOVE STORY.

26 DAY Beim letzten Mal hat Brian die Ausrüstung bequem online gebucht  – und sie im Skikeller des Hotels deponieren lassen. Doch es geht noch einfacher. Deshalb nehmen Lisa und Brian ihre Skier heute direkt am Lift entgegen. Last time, Brian had comfortably rented his equipment online and stored it in the hotel’s ski basement. But it gets even easier than that – this time, Lisa and Brian pick up their skis directly at the lift. Kurzer Check-in an der Areit Talstation, schon sind beide unterwegs zur Schmittenhöhe. Wow, das ging fix! Und das Beste: 75 Pistenkilometer, gespickt mit Servicepoints. Elf Intersport Rent-Shops zwischen Zell und Kaprun erfüllen fast jeden Wunsch. Zum Beispiel mit dem kostenlosen Wechsel auf andere Skimodelle oder Skischuhe. After a brief check-in at the Areit Valley station, they’re on their way up to the Schmittenhöhe. Wow, that was fast! And the best thing is that there are now 75 km of slopes ahead, dotted with service points. Eleven shops between Zell and Kaprun can fulfil nearly every wish. For example, a free switch to another model of ski or boot.

AY Brian schwärmt schon lange von diesen spe­ ziellen Carvern. Mit seiner Liebsten fährt er zur Areit III Bergstation. Vom Sessellift direkt ins Drive-in, Europas erste Servicestation, wo man mit den Skiern gleich in den Shop fahren kann. Brian has long been a fan of these special carvers. With his sweetheart in tow, he rides up to the Areit III mountain station. They go from chairlift straight to drive-in, Europe’s first service station where you can coast right into the rent shop on your skis. Schnell das Material getauscht, ohne Kosten natürlich. Das Ganze dauert kaum länger als ein Boxenstopp in der Formel 1. Und wieder ab auf die Piste. Es wartet noch der Gletscher des Kitzsteinhorns… Then comes a quick switch of equipment, free, of course. The whole thing lasts hardly any longer than a pit stop in a Formula One race, and they’re right back on the slope. After all, the Kitzsteinhorn Glacier is waiting…

28 TAG Ein Hauch von Titanic umgibt das Paar beim Aussichtspunkt Gipfelwelt 3000, Salzburgs höchster Panorama-Plattform, Kuscheln im Breitwand-Kino und Sonnenbad inklusive. Und weil Liebe durch den Magen geht, muss noch eine Mehl­ speise her. A touch of Titanic surrounds the couple at the Gipfel­welt 3000 Outlook, Salzburg‘s highest panorama platform, complete with a widescreen cinema to cuddle in, and sunbathing. And since the way to the heart is through the stomach, a sweet dessert is in order.

G Die Skier? Sind derweil im kostenlosen Skidepot untergebracht. Das gibt es übrigens an allen Rent-Stationen von Bründl. Beim Gedanken daran fängt Brian an zu grinsen. And the skis? They’ve been dropped off in the free ski depot – every Bründl rental station has one. Just thinking of it makes Brian grin. “What?” asks Lisa, with a loving glance. »Was?« fragt Lisa und wirft ihm verliebte Blicke zu. »Weißt du noch, der lustige Mitarbeiter vom Verleih, der mit dem englischen Akzent?« »Klar!« Und wie einstudiert platzt sein Lieblingsspruch lachend aus ihnen heraus: »Nur die Deppen schleppen.« “Remember that funny guy working in rentals, with the English accent?” “Sure!” And then both laughingly recall the man’s favourite slogan: “Nur die Deppen schleppen.” (Only fools drag their own stuff.)

30 GEIST IST GEIL IT’S JUST AWESOME .

FÜHRUNG LEADERSHIP Trainee – Ausbildung für Nachwuchsführungskräfte / Training for the future leaders Bründl-Entwicklungs-Programm / Bründl development program Vertriebsleiter-Ausbildung / Sales manager training Einkäufer-Ausbildung / Purchaser training NATURWORKSHOPS NATURE WORKSHOPS Persönlichkeit / Personality Führung / Leadership Work-Life-Balance / Work-Life-Balance Team / Team VERKAUF SALES SHOPSCOUTING SHOP SCOUTING New York / New York London / London Aspen / Aspen Courchevel / Courchevel Dubai / Dubai Kundenansprache / Customer contact Kundenbindung / Customer loyalty Zusatzverkauf / Additional sales PRODUKT PRODUCT BRÜNDL AKADEMIE BRÜNDL ACADEMY KOMMUNIKATION COMMUNICATION Coachinggespräche / Coaching sessions Fremdsprachen / Foreign languages Funktion / Function Materialneuheiten / Innovative materials Praxistests / field tests LEHRLINGE APPRENTICES Intersport-Lehrlingsschule / Intersport apprentice school Lehrlingsworkshop / Apprentice workshop DIVERSE SCHULUNGEN PERSÖNLICHKEIT Merchandising / Merchandising Multiplikatoren-Training / Training of multipliers Lehrlingsausbildnerkurs / Apprentice training course Marketing / Marketing Betriebswirtschaft / Business administration Meditation / Meditation Schauspieltraining / Acting class Winterheller / Winter light Humortraining / Humor training Stimmungsmanagement / Mood management DIVERSE TRAINING PERSONALITY SPORTVERNARRT SIND SIE SOWIESO. ABER DAS IST NUR EINE SEITE DER MEDAILLE. DIE ANDERE: EINE EIGENE AKADEMIE, LEBENSSCHULE GENANNT, DIE DIE MITARBEITER VEREDELT. 13 »BRÜNDLIANER« ERZÄHLEN. THEY ARE OF COURSE ALREADY SPORT-OBSESSED. BUT THAT’S ONLY ONE SIDE OF THE COIN. THE OTHER: AN ACADEMY OF THEIR OWN, KNOWN AS THE SCHOOL OF LIFE, WHICH HELPS EMPLOYEES SHINE. “13 BRÜNDLIANERS” TELL THEIR STORIES.

32 ANNI EGGER 48, VERKAUFSBERATERIN TAUERN SPA, KAPRUN SALES ASSOCIATE, TAUERN SPA, KAPRUN In den eineinhalb Jahren, die ich jetzt bei Bründl bin, habe ich schon eine Handvoll Schulungen und einen Naturworkshop mitmachen dürfen. Bei meinen früheren Arbeitgebern gab es so etwas nicht, kein einziges Angebot zur Fortbildung. Wie wertvoll das ist, habe ich erst hier erfahren. Extrem motivierend und selbstbestätigend. Wenn ich nur an die Rollenspiele vor der Kamera denke – das Feedback der Kollegen war so überwältigend, dass mir sogar die Tränen gekommen sind. Neulich fragte mich meine Tochter, ob ich jemanden kenne, der gerne zur Arbeit geht. ›Ja‹, sagte ich: ›ich!‹ Da ist mir bewusst geworden, wie sehr ich diesen Job liebe. Ginge es nach mir, würde ich bis zur Pension bei Bründl bleiben. In the one and a half years I’ve been with Bründl, I’ve already attended a handful of classes and a nature workshop. Such opportunities for further education were not available at my previous employer. There was not a single offering for further education. I’ve only discovered how valuable this is here: It’s extremely motivational and personally reassuring. When I think about the role playing that was filmed – the feedback from colleagues was so overwhelming that I even cried. Recently, my daughter asked me if I knew anybody who likes to go to work. ‘Yes,’ I said. ‘Me!’ That made me recognize how much I love this job. If it were up to me, I’d stay at Bründl until I retire.

STEFAN ECKEL 31, SHOPLEITER PLANAI, SCHLADMING SHOP MANAGER PLANAI, SCHLADMING Das Geschäft in Schladming haben wir von Null aufgebaut. Im ersten Jahr war es schwierig, Personal zu finden, aber heute kommen mehrere Bewerber auf eine Stelle. Bründl ist wie überall schnell zum Begriff geworden. Sicher auch deshalb, weil es bei uns nicht nur ums Verkaufen geht; sondern auf was es im Leben ankommt, wie es leichter ist. Das Trainee-Programm war ein Schlüsselerlebnis für mich. Da ging es um Fragen wie: Was will ich überhaupt? Und bei Christo Quiske haben wir gelernt, Grenzen auszutesten. Er ist ein echter Paradiesvogel, hat uns beigebracht, dass man im Team auch mal für jemand anderen entscheiden kann. Früher habe ich weniger gearbeitet, war am Ende des Tages aber fertig. Heute arbeite ich mehr – und bin dennoch nicht gestresst. We built the store in Schladming from the ground up. In the first year it was difficult to find employees, but today several applicants apply for every position. Bründl is, as everywhere, a known quantity. It’s got to be because we’re not only about selling but about what’s important in life – how to make it easier. The Trainee Program was a key experience for me. There were questions such as: What do I really want? And from Christo Quiske we learned how to test our limits. He’s truly a maverick: He taught us that we can also make decisions for someone else within the team. I used to work less but was still exhausted at the end of the day. Today I work more but somehow I’m less stressed.

34 ROMAN TILG 24, SHOPLEITER AHORN TAL UND BERG, MAYRHOFEN SHOP MANAGER AHORN TAL AND BERG, MAYRHOFEN Ich gebe gern Vollgas, bin jemand, der Herausforderungen sucht – am liebsten im Ausdauersport. 2003 war ich österreichischer Meister im Biathlon, habe bei Uphill-Rennen sämtliche Plätze erreicht. Heute gehe ich auf Skitouren. Das Extreme reizt mich, das zieht sich durch mein Leben. Ich habe Karriere in der Branche gemacht, doch irgendwann war Stillstand. Bei Bründl ergab sich die Chance, die beiden Zillertal-Stationen zu leiten. Da hänge ich mich total rein. Weil wir eine zentralisierte Organisation haben, kann ich näher am Kunden sein. Dabei hat mir die Lebensschule sehr geholfen, Probleme sachlich zu lösen. Aus jedem Seminar nehme ich Spirit und Elan mit. Man wird zum Handelsprofi. Und erlernt auch soziale Kompetenz. Früher habe ich oft verschlafen, das passiert mir heute nicht mehr. I really like giving my all. I’m someone who is always looking for challenges, preferably in endurance sports. In 2003 I was the Austrian champion in biathlon. In uphill running I’ve won all the awards. Ski touring is my current sport. Extremes appeal to me. That’s what pulls me along in life. I made a career in this sector, but at some point I wasn’t moving forward. At Bründl I had the chance to manage both Zillertal locations. I’m totally into it. I can get closer to customers because we have a central organization. The School of Life helped me to solve problems in a businesslike manner. I come away from every seminar pepped up and motivated. You become a retail professional and learn social competence. I used to oversleep often in the past. That doesn’t happen anymore.

THERESA SCHERNTHANER 23, ABTEILUNGSLEITERIN DAMENMODE, FLAGSHIP STORE, KAPRUN WOMEN’S FASHION DEPARTMENT MANAGER, FLAGSHIP STORE, KAPRUN Ich bin 23, angefangen habe ich als Lehrling, heute bin ich Abteilungs­­ leiterin Damenmode im Flagship Store. Allein das zeigt, wie viel Wert­­schätzung wir hier erfahren. Die kommt natürlich nicht von unge­f ähr, sondern ist das Ergebnis vieler Schulungen, zum Beispiel des Führungs­­kräfte-Entwicklungsprogramms, kurz FEP. Ich glaube, ohne diese Möglichkeiten wäre ich nie so weit gekommen. Ich trete heute viel selbstbewusster auf, auch im Privaten; jedenfalls höre ich das immer wieder. Dieses Wissen, der veränderte Blickwinkel auf das Leben – unbezahlbar! Und dann die zusätzlichen Anreize wie Skipass, Fitnessabo und Konzertbesuche...Voll cool! I’m 23 and started as an intern. Today I’m the women’s fashion department manager at the flagship store. That alone shows just how much appreciation we get here. That doesn’t come on its own but is a result of many trainings, for example the leadership development program, known as FEP, its German acronym. I believe without this program I would never have come so far. Today I make a much more self-assured appearance, even in my private life – or so I am told. This knowledge – a changed perspective on life – is priceless! And on top of that there are the extra incentives such as a ski pass, fitness studio membership and concert tickets. Totally cool!

36 DAVID GOALBY 39, VERKÄUFER HARTWARE, CITYXPRESS, ZELL AM SEE; ALPINCENTER KITZSTEINHORN HARDWARE SALESMAN, CITY XPRESS, ZELL AM SEE; ALPINE CENTER KITZSTEINHORN Ich werde immer gefragt, warum ich im Verkauf so erfolgreich bin. ›Sag mir dein Geheimnis, David.‹ Aber es gibt kein Geheimnis. Wenn ich es wüsste, würde ich es patentieren lassen. Es hat wohl mit den intensiven Schulungen zu tun, 24 Tage allein im letzten Jahr. Diese Persönlichkeitsentwicklung ist der größte Standortvorteil, sie motiviert mich, immer am Ball zu bleiben. Ich bin jetzt fünf Jahre bei Bründl, so lange, wie in keinem Job davor. Mir imponiert, wie inspirierend der Austausch ist, diese Mischung aus Lernen und Spaß haben. Und dann diese Locations: keine tristen Seminarräume, sondern draußen in der Natur. I’m always asked why I’m so successful in retail sales. ‘Tell me your secret.’ But there is no secret. If I knew it, I’d patent it. It has to do with the intensive training – 24 days last year alone. This personal development is Bründl’s biggest advantage and motivates me to stay on top of things. I’ve been with Bründl five years already – longer than I’ve been at any other job. I’m impressed just how inspiring the give and take is – the mixture of learning and having fun. And then these locations: no dismal seminar rooms, but outside in nature.

ELISABETH RENDL 50, LEITERIN PERSONALENTWICKLUNG, BRÜNDL GRUPPE, KAPRUN DIRECTOR OF HUMAN RESOURCES DEVELOPMENT, BRÜNDL-GROUP, KAPRUN Wenn’s fad wird, muss ich was Neues machen. Insofern bin ich das Paradebeispiel für die Gestaltungsfreiheit bei Bründl. Ich war schon Kassakraft, habe Events und Incentives organisiert, die Bar in der Salomon Station geleitet, und immer wieder Jobs hinter den Kulissen bekleidet. Vor kurzem fand ich den Zettel, auf den ich vor zehn Jahren geschrieben habe, was ich werden will: Personalleiterin. Jetzt bin ich für die Personalentwicklung zuständig, außerdem Mediator und Lehrlingsbeauftragte. Ich hole Angebote für Schulungen ein, wähle die passenden Trainer und Kurse aus und entscheide mit, wer welche Seminare besuchen darf. Das ist mein Job, ich bin angekommen. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. When things get boring, I have to try something new. With that I’m the prime example of the freedom of movement at Bründl. I’ve worked the cash register, organized events and incentives, headed the bar at the Salomon Station and time and again worked jobs behind the scenes. Recently I found a note that I had written 10 years ago about what I wanted to become: Human Resources Director. I’m now responsible for personal development and am also a mediator; I’m also responsible for the interns. I obtain offers for further trainings, decide on the appropriate trainer and class and have a say in who attends which seminar. That’s my job. I’ve arrived. A dream has come true.

38 MARTINA DEUTSCH 42, EINKAUFSLEITUNG MODE, BRÜNDL GRUPPE, KAPRUN BUYING MANAGER FASHION, BRÜNDL-GROUP, KAPRUN Manch einer hat mich für verrückt erklärt, als ich mir hier gleich eine Wohnung gekauft habe. Aber von Wien nach Kaprun zu gehen, war die beste Entscheidung meines Lebens. Schon beim Kennenlerngespräch hab ich mich aufgehoben gefühlt. Beim Großkonzern davor war ich eine von vielen. In einem familiengeführten Unternehmen wie Bründl kann ich was bewegen – und sehr viel lernen. Es menschelt, das Feedback lässt nicht lange auf sich warten, die Handlungen sind sofort spürbar. Und das Beste: Jeder hat die Chance, sich ständig weiterzuentwickeln. Anfangs dachte ich, dass ich mich nicht auf so Seminare und Workshops einlassen kann; aber sie haben mich zu einem anderen Menschen gemacht. Zum Beispiel bin ich gelassener geworden. Einfach bewusst essen, ohne Handy oder Zeitung? Früher undenkbar. Some said I was crazy when I bought an apartment right away. But leaving Vienna for Kaprun was the best decision of my life. I already felt at home during the introductory meeting. Previously, at a large company, I was just one of many. At a family-owned company like Bründl I can influence things and learn a lot. There’s a human aspect to it. You don’t have to wait long for feedback and action is immediately noticeable. And the best part: Everyone has a chance for continual development. At the beginning I thought that I couldn’t put so much emphasis on seminars and workshops. But they’ve made me a totally different person. For example, I’m much more relaxed. Simply being present while eating – without a cell phone or a newspaper? Previously unthinkable.

CHRISTOPHER WIMMER 30, SHOPLEITER STAR, ISCHGL SHOP MANAGER, STAR, ISCHGL Als Snowboarder bin ich immer den radikalen Weg gegangen, gegen den Strom und das ganz bewusst. Überhaupt bin ich ein Typ, der das Herz auf der Zunge trägt. Da stand ich mir oft im Weg, weil ich sofort Emotionen gezeigt habe… Die vielen Verkaufsseminare, Workshops und Traineeprogramme haben mir den Spiegel vorgehalten. Das Leben ist seitdem leichter, ich habe mich besser im Griff und bin geerdeter. Das zeigt sich in vielen Details, auch im Zwischenmenschlichen. Heute gestehe ich meinen Mitarbeitern oder mir auch mal einen schlechten Tag zu, bringe meinem Umfeld aber auch Wertschätzung entgegen, selbst für die kleinen Dinge. Und ein aufrichtiges Dankeschön ist doch viel motivierender als das übliche ›Passt scho!‹ As a snowboarder I’ve always consciously taken the radical path against the mainstream. In any case I’ve always been a guy who wears his heart on his sleeve. That’s often been a problem for me because I immediately show my emotions. I looked myself in the eye, thanks to our many sales seminars, workshops and trainee programs. Since then life is easier. I have more control of myself and am more grounded. That’s shown in many details, including in interpersonal relationships. Today I allow myself or my colleagues to have a bad day, but I bring an appreciation, even for small things, to my surroundings. And a sincere thank you is much more motivational than the usual ‘It’s okay’.

40 MANFRED MUCKNAUER 46, ABTEILUNGSLEITER UND STELLVERTRETENDER SHOPLEITER, FLAGSHIP STORE, KAPRUN DEPARTMENT MANAGER AND ASSISTANT SHOP MANAGER, FLAGSHIP STORE, KAPRUN So dankbar ich für das Wissen bin, das ich bei Bründl erfahren habe – hätte ich um die Zusammenhänge schon damals gewusst, wäre vieles einfacher gewesen. Aber besser spät als nie. Die Lebensschule hat mich nach vorne gebracht, beruflich wie privat. Sind wir ehrlich: Man kommt nur voran, wenn man seine Sichtweise ändert und die Routine durchbricht. Und letztlich entscheidet nicht so sehr das Produkt, ob der Kunde wiederkommt, es geht darum, ihn zu berühren. Das macht die Schulungen so einzigartig: die Vermittlung von Werten, diese positive Veränderung im Zwischenmenschlichen. Neulich hatte ich ein Gespräch mit meinem Sohn. Meine Frau hat uns zugehört und gesagt: ›Manfred, ich habe gar nicht gewusst, was für ein guter Zuhörer und Moderator du bist.‹ I’m so thankful for the know­ ledge I gained at Bründl. If I had realized the connections before, things would have been much easier. But better late than never. The School of Life moved me further along, both in my job and my private life. Let’s be honest: you only move ahead when you change your point of view and break up your routine. And in the end if the customer returns it’s not only about the product but also about whether you’ve related to the customer. That makes the trainings so unique: the relaying of values, the positive changes in human interactions. Recently I had a talk with my son. My wife listened in and said: ‘Manfred I had no idea what a good listener and moderator you are.’

CONNY ABERGER 42, SHOPLEITERIN, OUTLET UND TAUERN SPA, KAPRUN SHOP MANAGER, OUTLET AND TAUERN SPA, KAPRUN Ich hatte immer Jobs, wo ich über kurz oder lang auf der Stelle getreten bin. Nicht so bei Bründl: Hier geht es immer weiter. Bründl ist wie ankommen. Die Firma bietet dir Möglichkeiten, von denen andere oft nur träumen. Ich kann die Schulungen fast nicht mehr zählen, die ich gemacht habe. Was ich dabei mitgenommen habe, lässt sich nicht mit Geld aufwiegen. Ich habe nicht nur mich besser kennen gelernt, sondern auch meine Mitarbeiter. Mein Auftreten ist heute viel sicherer, überhaupt hat sich die ganze Wahrnehmung verändert. Alles geht leichter von der Hand. Das Leben ist unbeschwerter. Und ich bin ein glücklicherer und zufriedenerer Mensch. I’ve had a lot of jobs where I’ve felt as if I was getting nowhere. Not at Bründl. Here things are always moving ahead. With Bründl I’ve arrived. The company offers possibilities that others can only often dream of. I can almost not even count anymore how many trainings I’ve attended. What I’ve learned cannot be measured in money. I not only learned more about myself but also about my colleagues. My presentation is much more confident, others see me differently. Everything comes easier. Life is more happy-golucky. And I’m a happier and more contented person.

42 CHRISTIANE MOCHNY 42, STELLVETRETENDE SHOPLEITERIN, SALZBURG ASSISTANT SHOP MANAGER, SALZBURG Zuhause fühle ich mich da, wo neue Herausforderungen auf mich warten. Zunächst habe ich mich in verschiedenen Sparten umgesehen und in unterschiedlichen Jobs versucht – bis ich 2010 zu Bründl gekommen bin, meinem beruflichen Heimathafen. Hier wird mir nie langweilig. Ständig herrscht Bewegung und Veränderung, das macht es für mich so spannend. Daher musste ich auch nicht lange überlegen, das Angebot in Salzburg anzunehmen. Diesen Schritt habe ich allein wegen der von Bründl ermöglichten Seminare und Trainees nie bereut. Hier habe ich gelernt, an mich selbst zu glauben und Entwicklung zuzulassen. Auch meine Liebe zur Natur ist in diesem Umfeld aufgeblüht. Skitouren und Bergwanderungen sind mein Ausgleich zu dem oft hektischen Treiben im Shop. For me, home is wherever new challenges await me. I started out my career by checking out different fields and trying different jobs, until I came to Bründl in 2010: my professional haven. It’s never boring. There’s always movement and change, and that makes it exciting. That’s also why I accepted the offer in Salzburg so quickly. I never regretted the move, and the Bründl seminars and trainees are one big reason. I learned to believe in myself and to be open to change. And my love of nature has also blossomed here. Ski touring and hiking in the mountains are my way of balancing out a hectic day in the shop.

MANFRED ROGETZER 44, SHOPLEITER UND EINKÄUFER HARTWARE, FLAGSHIP STORE, KAPRUN SHOP MANAGER AND HARDWARE BUYER, FLAGSHIP STORE, KAPRUN Seit ich vor 30 Jahren als Lehrling ins Haus gekommen bin, nehme ich an unseren Schulungen teil. Zugegeben: Anfangs fragte ich mich, ob ich so was brauche. Heute weiß ich: Sie haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich bin organisierter geworden, ein besserer Zuhörer und bringe auch für meine Mitarbeiter mehr Verständnis auf. Mein Auftreten ist selbstsicherer, meine Rolle als Motivator gestärkt worden. In allem, was ich tue, denke ich ganzheitlich, wie ein Unter­ nehmer. Dazu gehört auch, offen mit Ideen anderer umzugehen, seien es Anregungen von Mitarbeitern oder Kunden. Ich lerne von allen, selbst von meiner sechsjährigen Tochter. Seminare bei Bründl wirken tief und verändern dein Leben nachhaltig. I’ve been participating in our trainings ever since I joined the company as an intern 30 years ago. Admittedly I asked myself at first if I needed that. Today I know they have made me who I am today. I’m better organized, am a better listener and have more understanding for my colleagues. I’m more secure about my presence and have strengthened my roll as a motivator. In everything I do I think of the whole picture, as an entrepreneur. Part of that is dealing with other people’s ideas, whether colleagues or customers. I learn from everyone, even from my six-yearold daughter. Bründl seminars have a profound effect and change your life long-term.

44 GÜNTER WAGENHOFER 40, CONTROLLER, BRÜNDL GRUPPE, KAPRUN CONTROLLER, BRÜNDL-GROUP, KAPRUN In meinen früheren Jobs musste ich funktionieren. Da war alles durchstrukturiert, voller Regeln, und irgendwann kam der Punkt, an dem es nicht mehr weiterging. Dann kam ich zu Bründl und plötzlich war alles anders. Allein schon der Umgang untereinander und das Auftreten: Man umarmt sich, ist per Du. Am zweiten Tag habe ich den Anzug im Schrank hängengelassen und bin im Polo zur Arbeit. An diese Lockerheit musste ich mich erst gewöhnen. Und dass man auch mal Fehler machen darf. Die Lebensschule ist allgegenwärtig, nicht nur in Schulungen. Jedenfalls bin ich nicht mehr so auf Zahlen fixiert wie früher. Ich bin einfühlsamer geworden, sensibler – und ein offenerer Mensch. Die Entscheidung, Salzburg den Rücken zu kehren, habe ich keine Sekunde bereut. In my previous job I had to function. Everything was structured through and through, there were tons of rules and eventually it got to the point where I wasn’t able to continue. Then I started at Bründl and suddenly everything was different. Just in the way people interact and present themselves. People hug each other and are informal. On my second day at work I left my suit in the closet and came to work in a polo shirt. I had to get used to this informal way and that it’s okay to make a mistake. The School of Life is constantly present, and not only in training. In any case I’m no longer fixated on numbers as I used to be. I’ve become more empathetic and sensitive – a more open person. I have never regretted for one second the decision to leave Salzburg.

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Backcountry_190x240_Advertisement_2015_NS_WINTER_SCOTTSports_DE.pdf 1 17.09.14 15:17 DANE TUDOR NO S H O R TC U T S Es ist erstaunlich, wie sehr dir der Klang eines tiefen Atemzugs klar macht, wie laut der Rest deines Lebens ist. In dem Moment, in dem es nur dich, die Berge und deine Traum-Linie gibt, macht alles plötzlich einen Sinn. SCOTT-SPORTS.COM © SCOTT SPORTS SA 2014 | Photo: Chris Bezamat

48 YES, WE CANadier! YES, WE CANOE! . FÜNF MENSCHEN, EINE MISSION: DAS UNTERNEHMEN AUF KURS HALTEN, ES AUCH DURCH STÜRMISCHE ZEITEN FÜHREN – UND ZU NEUEN UFERN AUFBRECHEN. WIR STELLEN VOR: DIE INTERSPORT BRÜNDL FÜHRUNGSCREW. FIVE PEOPLE, ONE MISSION: TO KEEP THE COMPANY ON COURSE, STEER IT THROUGH STORMY DAYS – AND SEEK OUT DISTANT SHORES. LET US PRESENT: THE INTERSPORT BRÜNDL A-TEAM.

50 1 Herbert Neumayer, 45, Personalleiter Ein Unternehmen ist nur erfolg­ reich, wenn das Team dahinter stark ist. Dabei zählt die Leistung jedes Einzelnen. Herbert Neumayer, 45, Personnel Manager A company is only successful if the team behind it is strong. The performance of each member counts. 1 2 Prok. Friedl Birnbacher, 57, Einkaufsleiter Der Einkauf macht den Umsatz. ppa Friedl Birnbacher, 57, Purchasing Manager The purchase makes the sale. 2 3 Prok. Petra Kitzberger MBA, 48, Leiterin Finanzund Rechnungswesen Heute schon an morgen und übermorgen denken, sich von Konventionen lösen und quer denken; der beste Weg, um ein Unternehmen fit zu machen und zu halten. ppa Petra Kitzberger MBA, 48, Head of Finance and Accounting Think today about tomorrow and the day after; avoid con­­vention, think out­­side the box; it’s the best way to make a company fit, and keep it that way. 3

4 Tom Vorreiter, 38, Vertriebsleiter Ein Mensch ohne Ziele hat weite Wege vor sich. Tom Vorreiter, 38, Sales Manager A man without goals has a long way to go. 5 Christoph Bründl, 53, Geschäftsführer Auch wenn wir uns in einer der coolsten Branchen bewegen, gehen wir den außergewöhnlichen Weg weiter: mit Konsequenz, Professionalität, Herzblut und Bodenhaftung. Christoph Bründl, 53, Managing Director Even if ours is already one of the coolest industries, we’re still taking the less-travelled road: with consistency, professionalism, passion and traction. 4 5

52 FREUNDLICHE ÜBERNAHME FRIENDLY TAKEOVER . WAS PASSIERT, WENN MAN DEN LEHRLINGEN DAS FELD ÜBERLÄSST? BRÜNDL HAT ES IN SEINEM SHOP AUF DEM KITZSTEINHORN AUSPROBIERT. UND WURDE ANGENEHM ÜBERRASCHT. WHAT HAPPENS IF YOU LEAVE THINGS TO THE APPRENTICES? BRÜNDL TRIED IT IN ITS SHOP ON KITZSTEINHORN MOUNTAIN – AND WAS IN FOR A PLEASANT SURPRISE.

Rollentausch am Kitzsteinhorn: Bründls Herz schlägt für Lehrlinge. Role Reversal at the Kitzsteinhorn: Bründl lives for its trainees. »Lehrlinge an die Macht«, steht im Schaufenster des Alpincenters am Kitzsteinhorn. Vor dem Eingang verkaufen zwei Mädchen Lose für den gemeinnützigen Verein »Rollende Herzen«, reichen Kaffee und Gebäck dazu. Drinnen im Shop junge Mädels und Burschen soweit das Auge reicht. Filialleiter Alex und sein Stellvertreter Manfred spielen an diesem Tag nur eine Nebenrolle. Was ist pas­ siert? Aufstand der Youngster? Meuterei auf dem Berg? Nichts von alledem. »Den Jungen eine große Chance geben«, sagt Mag. Bern­ hard Bründl, der Lehrlingstrainer, zu dem ungewöhnlichen Projekt, das Teil eines Workshops bei Intersport Bründl war. Für einen Tag durften die Lernenden aus dem ersten bis dritten Lehrjahr in die Rolle gestandener Verkaufsprofis schlüpfen, den Verleih managen “Power to the apprentices!” announces the slogan in the window at the Kitzsteinhorn Alpine Centre. In front of the entrance, two girls are selling raffle tickets for a charitable association, the “Rolling Hearts”, and offering free coffee and cake. Inside the shop, there are young boys and girls as far as the eye can see. Shop manager Alex and his assistant Manfred are in supporting roles today. What’s happened? A youngsters’ revolution? Mutiny on the mountain? No, nothing of the kind. “Giving young people a big chance” is how apprentice trainer Bernhard Bründl describes the unusual project, which is part of a

54 und die angegliederte Werkstatt, wo das Material fachmännisch aufbereitet wird. Nina Moser, sonst im Flagship Store Kaprun bei den Accessoires beschäftigt, mimte die Shopleiterin. Die 16-Jährige kleidete ihr Team mit braunen Base­ ballkappen ein und orderte einen Satz T-Shirts - ein Rehkitz als Motiv für die Mädels, die Brust der Buben ziert ein Hirschemblem. Schließlich sei man ja »außergewöhnlich anders«, zitiert Nina den Firmenslogan und lacht. Doch damit nicht genug: Den Zentraleinkauf Mode hielt sie an, das Arbeits­gewand zu organisieren und dem Flag­ship Store luchste sie Preise für die Charity-­ Aktion vor dem Shop ab; Trinkflaschen, Leiberl, Gutscheine fürs Skiwachsen und als Hauptpreis eine Skiausrüstung, die es leihweise für einen Tag gab. Aber auch so wichtige Fragen, wer wann in die Pause geht, hatte die attraktive »Shopleiterin« zu beantworten. Natürlich gab es auch einen Stellvertre­ ter, wie im richtigen Leben. Den Part übernahm Nico Fuchs, Lehrling im dritten Lehrjahr und sonst im Waid­ mannsheil in Kaprun tätig. Nach einer kurzen Einführung im Verleih wurde es für Nico und seine Mitstreiter ernst. Kunden in Empfang nehmen, sie nach ihren Wünschen fragen, die wichtigsten Punkte abklopfen, um das passende workshop at Intersport Bründl. For a day, the trainees from the first through third apprenticeship years can slip into the roles of experienced sales pros and manage the rental business and the workshop next door, where the material is professionally prepared. Nina Moser, ordinarily employed in the Accessories Department of the flagship store in Kaprun, is playing shop manager. The sixteen-year-old dressed her team in brown baseball caps and ordered a set of T-shirts, with fawns on them for the girls and stags for the boys. After all, “we are exceptionally different,” Nina says, quoting the company slogan and laughs. But that wasn’t all: she talked Central Fashion Purchasing into organizing work clothes for the team, and wheedled some free prizes for the charity action in front of the shop from the flagship store itself: water bottles, T-shirts, vouchers for ski wax and, as the main prize, one-day free rental of a set of ski equipment. But the attractive “shop manager” also had to answer the important questions, like who takes a break when. And of course, she also had an assistant manager, just like in real life. That role was taken over by Nico Fuchs, a thirdyear apprentice at the Waldmannsheil shop in Kaprun. After a brief introduction to rentals, serious business began for Nico and his friends. Die Jugend rockt das Alpincenter. Auch eine Charity-Aktion gehört dazu. Youth rock the Alpine Centre. A charity event is included. »LEHRLINGE AN DIE MACHT«, DER SLOGAN IST PROGRAMM. “POWER TO THE APPRENTICES”, THE SLOGAN SAYS IT ALL.

Alles im Griff: Beraten, Aufräumen und Kassieren wie gestandene ShopProfis. Everything under control: consulting, cleaning up and cashiering, just like seasoned professionals.

56 Mission possible: 13 Lehrlinge führen für einen Tag das Alpincenter von Bründl. Mission possible: 13 apprentices lead the Bründl shop “Alpincenter” for the day.

Welcoming customers, asking if they are looking for anything in particular, hitting all the main points, picking out the right equipment, entering everything correctly into the computer system – and then tuning the hardware perfectly to match the needs and skills of tourists. A challenging task, but no reason for Nico to lose his nerves: “You get used to it,” he says. “It’s real cool.” What he particularly likes is the direct contact with customers. Mario Aman, also a third-year apprentice at the Salzburg outlet, is working on a pair of ski boots he has just sold. The nineteen-year-old shifts a couple of buckles in order to increase wearing comfort. At the same time, his co-workers in the service workshop are letting the sparks fly and, with the support of ski robots, getting returned material back into working order. Equipment herauszusuchen, alles ordnungsgemäß ins System eingeben – und dann die Hartware per­ fekt auf die Touristen und ihre Fahrkünste abstim­ men. Eine anspruchsvolle Aufgabe, für Nico aber kein Grund, Nerven zu zeigen: »Man lebt sich ein«, sagt er, »schon cool.« Gerade der direkte Draht zu den Kunden gefalle ihm. Mario Aman, ebenfalls im dritten Lehrjahr und eigentlich im Salzburger Outlet stationiert, hantiert an einem Paar Skischuhe, die er soeben verkauft hat; der 19-Jährige versetzt noch einige Schnallen, um den Tragekomfort zu erhöhen. Derweil lassen seine Kollegen in der Servicewerkstatt die Funken fliegen, um, unterstützt von Skirobotern, das zurückgegebe­ ne Material wieder auf Vordermann zu bringen. Ob hier oder im Verkauf, wo die aus Schladming vom Shop Planai angereiste Nathalie Binder, 18, gerade ein arabisches Paar in routiniertem Englisch berät, haben die insgesamt 13 Lehrlinge alles im Griff. Shopleiter Alex kann also ruhigen Gewissens seine Mittagspause genießen. Nur Elisabeth Rendl, die Lehrlingsbeauftragte und Mitinitiatorin des Pro­ jekts, hat jetzt ein Problem: Sie hat nun 13 Lehrlinge, die künftig im Alpincenter arbeiten wollen. Nicht nur für einen Tag.  Keine Berührungsängste: dem Nachwuchs macht der Tag sichtlich Spaß. They’re not shy: trainees make for fun on the job. Whether here or in sales – where Nathalie Binder, eighteen, from the shop Planai in Schladming, is routinely counselling an Arabic-speaking couple in English – a total of thirteen apprentices have everything under control. Which means shop manager Alex can enjoy his lunch break with no worries. Only Elisabeth Rendl, the apprenticeship manager and co-initiator of the project, suddenly has a problem: she now has thirteen apprentices who all want to work in the Alpine Centre in the future – and not just for a day. 

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I n t ro d u c I n g o u r n e w Fa l l / w I n t e r c o l l ec t I o n 2 0 1 4

60 TANKE SCHÖN! TANKS A LOT! . OHNE REGENERATION KEINE LEISTUNG. IM INTERVIEW MIT »B« SPRICHT DER MENTAL­T RAINER FRANZ MÜHLBAUER ÜBER VERBRAUCHTE ENERGIE, WIE MAN SIE ZURÜCKGEWINNT UND WARUM ES NICHT MIT FAULENZEN GETAN IST. NO REGENERATION, NO OUTPUT. IN AN INTERVIEW WITH “B”, MENTAL TRAINER FRANZ MÜHLBAUER TALKS ABOUT EXPENDED ENERGY, HOW YOU CAN RECAPTURE IT, AND WHY YOU CAN’T DO THAT WHILE JUST LYING AROUND. Herr Mag. Mühlbauer, warum ist es so wichtig zu regenerieren? Der Irrglaube, Leistung sei wichtig und Regeneration geht am besten mit einem Drink an der Bar oder während der immer spärlicher werdenden Schlafzeit des Men­ schen, ist weit verbreitet. Es ist an der Zeit, diese antibiotische Haltung, eine Haltung gegen Leben und Leistung gerichtet aufzu­ lösen und durch Einsicht zu ersetzen. Mr Mühlbauer, why is regeneration so important? The widespread notion that per­for­ mance is important and regeneration is best achieved with a drink at the bar or during our ever-shorter sleep periods is mistaken. It’s time to abandon these antibiotic attitudes, which are hostile to both life and performance, and to replace them with understanding. Welche Einsicht? Dass Regeneration bedeutet, verbrauchte Energien zurückzugewinnen – und das auf allen uns zur Verfügung stehenden Ebenen des Organismus. Bewusste Regeneration hat nichts mit Faulenzen oder Zeitvertreib zu tun. What kind of understanding? Regeneration means regaining used energy – on all accessible levels of the organism. It has nothing to do with laziness or just passing the time. Ist der Mensch nicht von Haus aus auf Ruhe und Erholung aus? Das möchte man meinen. Aber meine Er­ fahrung ist, dass viele glauben leistungs­ fähig zu sein und zu bleiben, ohne die Regenerationsfähigkeit in gleichem Maße zu trainieren. Das wäre ungefähr so, als ob Sie ein Auto kaufen, einmal volltanken und sich dann wundern, wenn es nach ein paar hundert Kilometern stehen bleibt. Das leuchtet ein. Sehen Sie, für einen Autofahrer ist der Gedanke absurd, dass ein Auto ewig fährt ohne nachzutanken. Was heißt das aufs Leben übertragen? Jeder muss zu seinem eigenen Regenerations­ trainer werden. Wer nichts für Leistungs­ optimierung und –erhalt tut, wird schnell merken, dass etwas Grundlegendes fehlt. Bewusste psychophysische Regeneration hin­ gegen ist der Schlüssel für unseren körper­ lich-geistigen Erfolg und unsere Gesundheit; nicht nur für Sportler. Don’t people by nature seek quiet and recre­ation? You would think so. But in my ex­peri­ ence, many people believe that they’re high performance individuals and that they can stay that way without training their regeneration capability to the same degree. That would be as if you were to buy a car, fill up the tank once and then wonder why it stops running, a couple hundred kilometres down the road. That sounds logical. See? For a driver, the idea that a car could run forever without a refill is absurd. What does that mean, in terms of life? Everybody has to become his own regeneration trainer. If you do nothing to optimize and maintain your per­ for­­mance, you’ll soon notice that something fundamental is missing. But conscious psychophysical regeneration is the key to physical/mental success and health – and not only for athletes.

BEWUSSTE PSYCHOPHYSISCHE REGENERATION IST DER SCHLÜSSEL FÜR KÖRPERLICH-GEISTIGEN ERFOLG UND GESUNDHEIT; NICHT NUR FÜR SPORTLER. CONSCIOUS PSYCHOPHYSICAL REGENERATION IS THE KEY TO SUCCESS AND MENTAL AND PHYSICAL HEALTH; NOT ONLY FOR ATHLETES. Hört sich an, als ob Regeneration wichtiger sei als alles andere. Um kein Missverständnis aufkom­ men zu lassen: Regeneration ersetzt kein Training und keine Arbeit. Aber sie ist unsere zweite Hälfte und wenn die zweite Hälfte fehlt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Schaffenskraft abnimmt und Krankheiten zuneh­ men. Der Mensch reagiert mit seinem Organismus ausgesprochen sensibel auf dieses Wechselspiel der Kräfte. Daher ist es so wichtig, die Balance wiederherzustellen. Wie sensibilisieren Sie die Menschen, für mehr Ausgleich zu sorgen? Sie finden genügend Beispiele in der Natur, mit denen Sie auf die Notwen­ digkeit hinweisen können. Nehmen Sie nur das Atmen. Warum haben wir Menschen kein Problem mit dem Atem? Sagen Sie’s mir! Weil kaum einer den Fehler machen würde und sagt: ›Ja, Einatmen mag ich, aber Ausatmen mag ich nicht.‹ Der Atem ist perfekte Balance und It sounds like regeneration is more important than anything else. Don’t get me wrong: regeneration doesn’t replace training, and it doesn’t replace work. But it’s our second half, and if the second half is missing it’s only a question of time before your creative power is reduced and illnesses increase. The human organism reacts to this interaction of forces very sensitively. That’s why it’s so important to restore the balance. How can you make people aware that they have to assure a better balance? There are enough examples in nature that point to that necessity. Take breathing: why do we humans have no problem breathing? You tell me! Because hardly anybody would make the mistake of saying, “Okay, I like breathing in but I don’t like breathing out.” Breathing is perfectly balanced, and that shows that we’re dependent on the balance of opposites.

62 zeigt, dass wir auf das Gleichgewicht der Gegenpole angewiesen sind. Wie komme ich zurück ins Gleichgewicht? Wir haben ein Programm entwickelt mit den zentra­ len Bausteinen Bewegungsapparat, Stoffwechsel, Ner­ vensystem und Gehirn. In der Folge kann jedes andere System nach demselben Prinzip optimiert werden. Wenn Regeneration Ausgleich bedeutet, was fehlt uns beispielsweise am Bewegungsapparat? Der jeweilige Gegenpol. Willkür fördert die Einseitig­ keit. Wir trainieren Kraft oft stundenlang, um Beweg­ lichkeit kümmern wir uns nicht. Und dort, wo große Flexibilität herrscht, fehlt meist die Kraft – und beides bringt Probleme. Unter den krankheitsbedingten Ausfällen leiden nicht nur die Betroffenen, sie kosten unserer Wirtschaft auch ein Vermögen. Und was hat es mit dem Stoffwechsel auf sich? Hier ist primär das Säure-Basen-Gleichgewicht ent­ scheidend. Die kollektiv herrschende Übersäuerung ist ein direkter Weg zu Gicht und Rheuma. Sie kippt unsere Fähigkeit zur Konzentration und die mentale Präsenz. Regeneration im Stoffwechsel bedeutet den Kunstgriff zum Basenüberschuss, um die Einseitig­ keit aufzuheben. Also hängt alles von einem gesunden Organismus ab? Wirkliche Regeneration folgt immer dem Grundsatz, Fehlendes hinzuzufügen. Damit können wir unsere Einseitigkeiten auflösen, denn das sind wahre Energie­ fresser. Leistungsoptimierung und psychophysische Regeneration lassen im Alltag ›Energietankstellen‹ entstehen, die nur darauf warten, von uns angezapft zu werden. Herr Mag. Mühlbauer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. Mehr Infos über Franz Mühlbauer auf www.solemon.net. So how do I get back into balance? We have developed a programme focusing on the locomotor system, the metabolic system, the nervous system and the brain. Every other system can be optimized according to the same principle. If regeneration means balance, what deficits do we have, for example, in the locomotor system? What’s missing are the respective opposite poles. Arbitrary action promotes imbalance. We can do power training for hours without worrying about mobility. But wherever there is great flexibility, there is usually a lack of power, and this causes problems. In the case of illness-induced absence from the job, it’s not only the ill person who’s affected; it also costs our economy a fortune. And what about metabolism? The important thing here is primarily the acid-alkaline balance. Collectively dominant over-acidification is a straight road to gout and rheumatism. It upsets our ability to concentrate and our mental presence. Regeneration of metabolism means a conscious move toward alkaline excess, in order to correct the imbalance. In other words, everything depends on a healthy organism? True regeneration always follows the fundamental principle of restoring something that’s missing. That’s how to abolish our imbalances, because that’s what really uses up energy. Performance optimization and psychophysical regeneration allow you to create “energy refuelling stations” in your everyday life that are only waiting to be tapped. Mr Mühlbauer, thank you very much for this interview. More about Franz Mühlbauer at www.solemon.net.

HERZERFRISCHEND HEARTILY REFRESHING . WER SICH BEWEGT, HAT MEHR VOM LEBEN. EIN GESPRÄCH MIT DEM ÄRZTLICHEN DIREKTOR DES INSTITUTS FÜR PRÄVENTIVE UND REHABILITATIVE SPORT­ MEDIZIN DER PARA­ CELSUS MEDI­ZINISCHEN PRIVATUNIVERSITÄT DES LANDES SALZBURG, UNI.-PROF. DR. DR. JOSEF NIEBAUER MBA. GETTING PHYSICAL ACTIVITY MEANS GETTING MORE OUT OF LIFE – AS WE LEARN IN THIS INTERVIEW WITH THE MEDICAL DIRECTOR OF THE INSTITUTE FOR PREVENTIVE AND REHABILITATIVE SPORTS MEDICINE AT THE PARACELSUS MEDICAL PRIVATE UNIVERSITY OF THE STATE OF SALZBURG, UNIVERSITY PROF. DR. DR. JOSEF NIEBAUER MBA. Herr Universitätsprofessor Niebauer, Sie haben von der ›Epidemie der körperlichen Inaktivität‹ gesprochen. Drastische Worte, ist es wirklich so schlimm? Leider ja. Laut aktuellen Studien ist nur jeder Dritte regelmäßig körper­ lich aktiv, mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den Industrienatio­ nen gilt als übergewichtig – Tendenz steigend. Ich finde es erschreckend, dass der Durchschnittsbürger am Tag lediglich 300 bis 700 Meter zu Fuß zurücklegt. Das reicht natürlich bei weitem nicht aus, um den Bewe­ gungsapparat in Schwung zu halten oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Das widerspricht doch auch dem Wunsch nach einem langen, gesunden Leben. Sich nicht zu bewegen oder nicht regelmäßig Sport zu treiben heißt auf einen wirksamen Schutz vor Zivilisa­ tionskrankheiten zu verzichten. Eine aktuelle Studie besagt, dass Kinder erstmals kürzer leben werden als ihre Eltern; um rund fünf Jahre. Das hat es noch nie gegeben, wird aber dennoch ohne Gegenwehr hingenommen. Haben Sie als Herzspezialist und Sportmediziner eine Erklärung für den Bewegungsmangel? Die Gründe sind sicher in der Kind­ heit zu suchen. Wer sein Herz für den Sport in den ersten zehn Lebensjah­ ren nicht findet, wird sich auch im weiteren Leben nur schwer aufraffen können. Somit geht es vor allem da­ rum, die Begeisterung für Bewegung aufrechtzuerhalten. Professor Niebauer, you’ve spoken of an epidemic of physical inactivity. Those are drastic words; is it really that bad? Unfortunately it is. According to current studies, only one person in three undertakes regular physical activity. More than half the population in the industrialized world is considered overweight – and the figures are rising. I think it’s shocking that the average citizen only walks 300 to 700 metres a day. Of course, that’s nowhere near enough to keep the motor apparatus in shape, or to prevent cardiovascular disease. And it also goes against the desire for a long, healthy life. To avoid movement or regular sports means doing without any effective protection against the diseases of civilization. A current study shows that for the first time, children’s lives will be shorter than those of their parents – about five years less. Nothing like that has ever happened before, but it’s being accepted with no countermeasures. As a cardiac specialist and sports physician, do you have an explanation for this lack of physical activity? The reasons are obviously to be found in childhood. If you can’t get enthusiastic about sports in the first ten years of your life, you will be unlikely to ever motivate yourself to do so. Hence, the important thing is to maintain enthusiasm for physical activity. Or even to spark it in the first place. No, the urge is certainly there. Look, children – practically before they can

64 Oder überhaupt erst zu entfachen. Nein, der Drang ist da. Schauen Sie: Kaum kann ein Kind stehen, beginnt es zu laufen; gehen ist ihm viel zu langsam. Wenn es in einem Umfeld aufwächst, in dem Sport selbstverständlich ist und ohne Zwang mit Freude ausgeübt wird, ist der Grundstein für ein sport­l iches Leben gelegt. Zum Beispiel in den Bergen. Das ist natürlich ein Glücksfall, wenn man Loipen und Pisten vor der Tür hat. Einen ebenso großen Genuss versprechen Radln oder ein kurzer Lauf. Die Ausrede ›Ich wohne ja in der Stadt‹ lasse ich nicht gelten. Wobei Sie gemeinsam mit den Sportwissenschaftlern der Universität Salzburg speziell die Auswirkungen des alpinen Skisports untersucht haben. Wintersport, vor allem Skifahren, fordert und fördert die Koordi­ nation, Agilität, Balance und Flexibilität. Durch die frei wählbaren Pausen kommt es zu einer intervallartigen Belastung, sodass man nahezu beliebig lange fahren kann, ohne sich zu überfordern – eine gesunde Selbsteinschätzung vorausgesetzt. Wer den ganzen Tag am Berg unterwegs ist, leistet einen wichtigen Beitrag für das Herz-Kreislaufsystem und verbrennt darüber hinaus eine ansehn­ liche Zahl an Kalorien. Und da Ski alpin nicht nur die Ausdauer begünstigt, sondern auch große Muskelpartien beansprucht, findet nebenbei auch noch ein Krafttraining statt. Was hat die Studie noch belegt? Unsere Studien haben eindeutig gezeigt, dass Wintersport wesent­ lichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen­ wirkt, etwa hohem Blutzucker, hohem Blutdruck und Überge­ wicht. Selbst für herzkranke Menschen gibt es gute Nachrichten: Bei untersuchten und medikamentös gut eingestellten Herz­ patienten kann Skilaufen zur Sekundärprävention von Herz-Kreis­ lauf-Erkrankungen dienen. Wie sieht es mit Neu- oder Wiedereinsteigern aus? Einem tollen Skivergnügen steht grundsätzlich nichts im Wege. Ich empfehle vorher allerdings eine sportmedizinische Untersu­ chung. Denn bei aller Begeisterung darf man nicht vergessen, dass beim Wintersport nicht Lawinen sondern Herz-Kreislauf-Erkran­ kungen die häufigste Todesursache sind, gerade bei untrainier­ really stand – already start running; walking is much too slow for them. If a child grows up in an environment in which sports are a matter of course, and are engaged in happily and without pressure, the foundation for an athletic life will already have been set. For instance in the mountains. Having ski slopes and cross-country courses at your doorstep is of course a stroke of luck. But biking or walking can also be just as enjoyable. The excuse ‘after all, I live in the city’ is one that I don’t accept. Together with the sports scientists at the University of Salzburg, you have investigated the effects of alpine ski sports. Winter sports, especially skiing, demand and promote coordination, agility, balance and flexibility. The ability to freely choose when to take a break ensures that the load on your body occurs at intervals, so that you can ski almost as long as you want without overtaxing yourself – provided you have a healthy ability to gauge your own strengths. If you’re on the mountain all day, you’re making an important contribution to your cardiovascular system and also burning a considerable number of calories. And since downhill skiing not only promotes stamina but also demands something of the major muscle groups, a kind of weight-lifting side effect takes place. What else did the research prove? Our studies have clearly shown that winter sports counteract essential risk factors for cardiovascular diseases, such as blood sugar, high blood pressure and overweight. Even for people with heart disease, there’s good news: For heart patients who have been thoroughly examined and are well-managed in terms of medication, skiing may serve as a secondary preventive measure against cardiovascular disease. What about new skiers or those returning to the sport? Of course, basically nothing stands in the way of great ski enjoyment. However, I would recommend a

Sport hält nicht nur gesund, er macht auch glücklich. Man muss nur seinen inneren Schweinehund überwinden. Sport doesn’t only keep you healthy; it also makes you happy. You just have to overcome your inner lazy dog. ten Personen ab dem 35. Lebensjahr. Wem Sport als Thera­peutikum verordnet wird oder wer seinen inneren Schweinehund überwunden hat, ist also gut beraten es langsam anzugehen, zum Beispiel mit Nordic Walking, bevor man an Laufen denkt und Geschwindigkeit und Umfang intensiviert. Haupt­sache raus in die frische Natur, da lacht die Seele! Skifahren als Verjüngungskur für Herz und Kreislauf? Sozusagen. Unser Problem ist ja nicht das Übertraining oder das Zuviel an Sport. Es ist der Bewegungsmangel, durch den viele Generationen dem Sport verloren gin­ gen und leider immer noch gehen. Herr Prof. Niebauer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. sports-medical examination first. All our enthusiasm notwithstanding, it shouldn’t be forgotten that the primary cause of death in winter sports is not avalanches but cardiovascular disease, especially among untrained persons above thirty-five. So if sports activity is prescribed to you as therapy, or if you’ve overcome your internal barriers, you’re still well advised to take it easy during the initial period, for example with Nordic walking, before thinking about running and intensifying the speed and scope of activities. The main thing is, get out into the fresh air in nature and let your soul smile! Is skiing a cardiovascular rejuvenation measure? You could say so. Our problem is not overtraining or too much sports. It’s a lack of physical activity, which has caused sports to be lost over the course of several generations, and it is unfortunately continuing to be lost. Professor Niebauer, thank you for this interview.

66 PARADIESISCHE ZUSTÄNDE PARADISE FOUND . UM DIESEN JOB BENEIDEN IHN VIELE: FERDINAND RIEDER IST RANGER IM NATIONALPARK HOHE TAUERN. SPAZIERGANG MIT EINEM, DER MIT SICH UND DER NATUR IM REINEN IST. MANY ENVY HIS JOB: FERDINAND RIEDER IS A RANGER WITH THE HOHE TAUERN NATIONAL PARK. TAKE A WALK WITH A MAN AT PEACE WITH HIMSELF AND NATURE. Paradies auf Erden: der Hintersee im Nationalpark Hohe Tauern. Paradise on earth: Hintersee, at the Hohe Tauern National Park. Das Paradies misst 1850 Quadratkilo­ meter, ist mehr als 3000 Meter hoch und erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg und Tirol bis nach Kärnten: der Nationalpark Hohe Tauern. Sieben Nationalparks gibt es in Österreich, aber Hohe Tauern ist der größte und älteste. Eine Arche Noah für tausende Tier- und Pflanzenarten – mit dem Mittersiller Verwaltungssitz, diesem gedrungenen Stelzenbau, als biblisches Pendant. Und Ferdinand Rieder, der, um im Bild zu bleiben, so etwas wie der irdische Steuermann ist. Rieder ist Ranger aus Leidenschaft. Er vermittelt zwischen Mensch und Natur, bringt Touren­ This paradise covers 1,850 square kilometres, rises more than 3,000 meters high and extends over the provinces of Salzburg, Tyrol and Carinthia: the Hohe Tauern National Park. Austria boasts seven national parks, but Hohe Tauern is the largest and oldest. It’s Noah’s Ark for thousands of animal and plant species – with the Mittersiller administrative headquarters, a squat, traditional building elevated on stilts, as the biblical boat’s counterpart. And Ferdinand Rieder, to extend the metaphor, is something like an earthly helmsman. Rieder is a passionate forest ranger. He mediates between man and

68 Nationalpark-Ranger Ferdinand Rieder führt durch sein Revier. National Park Ranger Ferdinand Rieder, on his turf. geher die schönsten Routen der Hochge­ birgslandschaft nahe (Rieder nennt sie »Schmankerln«) und sieht regelmäßig nach dem Rechten. Denn auch wenn es in Österreich das Privileg der Wegefreiheit gibt, ist in einem so sensiblen Ökosystem wie dem Nationalpark längst nicht alles erlaubt. Campieren etwa, offenes Feuer oder frei laufende Hunde. Wer das Glück hat, von Rieder geführt zu werden, erlebt sein grünes Wunder. Allein ein kurzer Spaziergang ins Felber­­ tal zum Hintersee lässt erahnen, wie lebendig Heimat- und Sachunterricht nature, brings alpine tourists to the most beautiful routes in the high mountains (Rieder calls them “treats”) and generally makes sure things are running well. Even though Austria grants the privilege of public, free right of way, this right is by no means without restriction in such a sensitive ecosystem as the National Park. Camping, open flames, and dogs offleash are simply not allowed. Those lucky enough to be guided by Rieder will experience his green wonderland. Just a short stroll in the SEINE LEIDENSCHAFT: DIE FREUDE AN DER NATUR VERMITTELN. HIS PASSION: SHARING JOY IN NATURE.

sein kann. Das liegt natürlich nicht nur am Paradies – vorne das farbsatte Grünblau des Gebirgssees, hinten die schleierartig vom Tauernkogel stürzenden Wasserfälle –, sondern auch und vor al­ lem an Rieder selbst, der ein wunderbarer Geschichtenerzähler ist. »Da oben«, sagt er, während seine durchdringenden Augen die Steilhänge abscannen, »waren früher Mähwiesen.« Wo sich heute Latschen breitmachen, wurde bis in die 50er-Jahre das Gras unter Lebensgefahr mit der Sense geschnitten. Der Besucher malt sich gerade den schwierigen Balanceakt aus, da ist Rieder schon in der Hocke, rupft Grünzeug aus der Erde und zerreibt es zwischen sei­ nen Händen. »Hier, riech mal!« Ein feinwürziger Geruch fährt in die Nase. »Wilder Oregano«, sagt Rieder, »den nehmen wir für die Pizza.« Wo andere Unkraut vermuten, sieht der Ranger Arnika und Erdbeeren. Oder Rentierflechte. Fast zärtlich zwirbelt er die weiß­ liche Pflanze, die in Architektur-­Modellen gerne als Baum­ersatz zum Einsatz kommt. Ein paar Schritte weiter regiert das Chaos. Felbertal to the Hintersee can show how lively lessons in local history and geography can be. Not only because this is paradise – with the richly coloured, green-blue mountain lake ahead and the hazy veil of the rushing Tauernkogel waterfall behind – but also, and above all, because Rieder is a wonderful storyteller. “There used to be hay meadows up there,” he says, his piercing eyes scanning the cliffs. Where mountain pines grow widely today, grass grew until the 1950s: it was cut with a scythe at the risk of life and limb. The visitor now finds himself in a difficult balancing act, while Rieder is already squatting, plucking something green and rubbing it between his hands. “Here, smell it!” A fine spicy fragrance meets the nose. “Wild oregano,” says Rieder. “We’ll take it for the pizza.”

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Einst stolze Kandelaber-Fichten liegen wie modrige Mikadostäbe kreuz und quer im Weg. Rieder tritt vorsorglich dem Eindruck entgegen, er habe seinen Laden nicht im Griff. Auch wenn es nicht alle verstehen, aber die Natur habe hier alle Zeit der Welt. Rieder spricht von »100 Prozent Wildnis«. Und so gemah­ nen die Überreste der an mehrarmige Kerzenständer erinnernden Nadel­ gehölze an die Staublawine, die 1986 Kleinholz aus ihnen gemacht hat. Ein Jahr zuvor hat Rieder hier angeheuert. Davor hat er als Bergführer, Skiführer und Skilehrer gearbeitet. Mit 30 haben sie dem heute 60-Jährigen, der aus dem nahen Ort Hollersbach stammt, den Job als Ranger angeboten; zu einer Zeit, als man die Berufsbezeich­ nung bestenfalls aus amerikanischen Fernseh­serien kannte. Rieder musste nicht lange überlegen. Wobei er den ersten Sommer im Büro versauert sei, wie er freimütig bekennt. Er ist halt der Naturbursche geblieben, der sich am liebsten draußen aufhält. Rieder sagt es so: »Für mich ist es die größte Freude, wenn ich die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur rüber­ bringen kann und meine Leidenschaft für den Nationalpark auf die Besucher abfärbt.« Es soll Köche geben, die in ihrer Küche schlafen, zwischen Töpfen und Messern. Rieder schnappt sich manchmal sein Biwak und über­ nachtet im Park. Dann genießt er die Einsamkeit und lauscht dem schau­ rig-schönen Schrei des Waldkauzes. Und freut sich, wenn die Hirsche ihre Brunftschreie ausstoßen oder Fuchs und Marder sich lautstark zanken. Überhaupt die Tierwelt. Wenn seine Begeisterung für das Leben im Natio­ nalpark noch durch etwas steigerungs­ fähig ist, dann durch die Erfolgs­ geschichten: Dass die Bestände von Adler und Steinbock heute gesichert seien und sich sogar der Bartgeier wieder heimisch fühle; »unser erfolg­ Where others see merely weeds, the ranger sees arnica and strawberries. Or reindeer moss. Almost tenderly, he twirls the whitish plant that is often used as little fake trees in architecture models. A few steps down the path, and chaos reigns: Once-proud candelabra pines now lie like abandoned Mikado sticks crisscrossing the road. Rieder cautiously disputes the notion that he might not have his domain under control. Even if some do not understand it, nature has all the time in the world. Rieder speaks of “100 per cent wilderness.” And so these many-branched relics of coniferous trees, reminiscent of a multi-armed candlestick, bear witness to the powdersnow avalanche of 1986 that turned them into kindling.Rieder, now nearly 60, had come on board one year before. Previously, he worked as a mountain guide, a skiing guide and a skiing instructor. Hailing from the nearby village of Hollerbach, Rieder – then 30 – was offered the job of ranger. At the time, the occupation was best known from American television series. Rieder didn’t think twice. Though his first summer, sitting in an office, was bitter medicine, as he freely admits. He just remains a nature boy, who loves the outdoors. Rieder puts it this way: “My greatest joy is conveying the beauty and uniqueness of nature, seeing my passion for the National Park rub off on visitors.” Supposedly, there are chefs who sleep in their kitchen, between pots and knives. As for Rieder, he sometimes sets up his bivouac for an overnight in the park. Then, he enjoys the solitude and listens to the eerily beautiful cry of the tawny owl. And relishes the deer’s mating call, or the loud squabbling of fox and raccoon. If anything could boost his excitement about wildlife in the National Park, it’s the success stories: the populations of eagles and ibex are now secure, and even the bearded vulture feels at home again; EINE LANDSCHAFT WIE AUS DEM BILDERBUCH; BIS INS DETAIL. A PICTURE BOOK LANDSCAPE, DOWN TO THE LAST DETAIL.

72 reichstes Projekt«, wie Rieder sagt. Der seltene Greifvogel mit seinen imposan­ ten drei Metern Flügelspannweite war so gut wie ausgerottet; von Jägerhand oder vergiftet durch die bleihaltige Munition der Schrotflinte, weil sich der Vogel von den Kadavern erlegter Tiere ernährt. Plötzlich ein Grollen. Ein aufziehen­ des Gewitter? »Nein«, sagt Rieder, »ein Steinschlag.« Einem alten Hasen wie ihm macht man kein X für ein U vor. Wir verlassen schweren Herzens die Kernzone des Nationalparks und fahren talabwärts; vorbei an einem Wolfram-Stollen, das einzige noch aktive Bergwerk im Salzburger Land, passieren alte Tauernhäuser, deren Bewohner den Säumern einst mit warmer Kleidung und Essen auf ihrer Alpenüberquerung beigesprungen sind – und finden uns unversehens inmitten des abendlichen Abtriebs ei­ ner Herde Rinder wieder. Rieder nutzt die Zwangspause zu einem Ratsch mit dem Bauern, bevor wir dem Paradies den Rücken kehren. Einziger Trost: Auch Ferdinand Rieder sucht hin und wieder das Weite, um für ein paar Wochen im Jahr auf den Spuren des Himalaya Trails zu wandeln. Ob daheim in Österreich oder im fernen Nepal – Hauptsache draußen in der Natur.  “our most successful project,” as Rieder explains. The rare bird of prey, with its impressive three-meter wingspan, was practically extinct, pursued by hunters or poisoned by the leaded shotgun ammunition the birds ingest while feeding on carcasses of hunted animals. Auch das Paradies macht mal Feierabend: Rückkehr zum Parkplatz. Even Paradise has its down time: returning to the car park. Suddenly, there is a rumble. A thunder­ storm? “No,” says Rieder, “a rock fall.” This old-timer’s no fool. Sad to leave, we take off from the centre of the National Park and drive down the valley; as we pass the Wolfram Tunnel, the only active mine in Salzburg, we see old Tauern houses whose inhabitants used to come to assist hikers with warm clothing and food for their Alpine crossing – and then, we find ourselves amidst the evening roundup of a herd of cattle. Rieder uses the forced break to chat with the farmers before we turn to leave paradise. The only consolation: even Ferdinand Rieder takes off now and again for points afar; for a few weeks each year, he walks Himalayan trails. Whether at home in Austria or in distant Nepal – let it be in nature. 

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DIE WEISSEN ENGEL THE WHITE ANGELS . WENN AUS SPASS ERNST WIRD, KOMMT ES AUF PROFESSIONELLE HILFE AN. MARKUS AMON IST EIN ERFAHRENER FLUGRETTER UND EXZELLENTER KENNER DER BERGWELT. BEI BRÜNDL FÜHRT ER DURCH DEN JÄHR­ LICHEN LAWINENKURS. EIN ORTSTERMIN. WHEN FUN TURNS INTO TROUBLE, YOU NEED HELP FROM A PRO. MARKUS AMON IS AN EXPERIENCED AIR RESCUE PROFESSIONAL AND KNOWS THE MOUNTAINS INSIDE OUT. AT BRÜNDL, HE HANDLES THE ANNUAL AVALANCHE CLASS. HERE’S A REPORT ON LOCATION. Markus Amon (re.) und sein Team von der Bergrettung Kaprun, Tom Leitner (m.) und Fred Schellhorn (li.). Markus Amon (r.) and his team of Kaprun mountain rescuers: Tom Leitner (m.) and Fred Schellhorn (l.).

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78 In der Welt der Bergrettung gibt es dieses Zeitfenster von 15 Minuten. Eine viertel Stunde, danach schwin­ den die Chancen, jemanden lebend aus einer Lawine zu bergen. 15 Minuten sind schnell um, man muss nur die Lang­version von Markus Amons Lebenslauf lesen. Die Kurzfassung geht so: Diplomkrankenpfle­ ger, Notfallsanitäter, Berg- und Skiführer, Heeres­ bergführer und Heeresflugretter, Bergretter, Flugret­ ter, heute HCM Operation Manager, also leitender Flugretter der Christophorus Flugrettung. Unter Sonstiges würde stehen: Höhenbergsteiger und Ex­ tremskifahrer. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen. Markus Amons Leben spielt sich im Grenzbereich von Leben und Tod ab. Er liefert den Stoff für Multimediavor­ träge und die Vorlage für einen James Bond-Streifen. Die stahlblauen Augen eines Daniel Craig hat er, auch wenn Amon sagt, dass die Einsätze am Seil des Hubschraubers harter Berufsalltag seien. Zusammen mit seinen Kollegen vom Kapruner Bergrettungs­ dienst, Thomas und Fred, fahren wir hinauf zum Langwiedboden. Einmal im Jahr veranstaltet Inter­ sport Bründl einen Lawinenkurs. Der Theorie im Flagshipstore folgt der Übungsteil im Gelände; dies­ mal auf dem Plateau unterhalb des Kitzsteinhorns. Es geht um das Verhalten nach einem Lawinenab­ gang, um Ausrüstung, Teamgeist und den Faktor Zeit, kurz: um Entscheidungsstrategien im Notfall. Wer könnte für die Kurse besser geeignet sein als Amon? In seiner Freizeit macht er immer wieder mit Solo-Speed-Besteigungen von Achttausendern von In the world of mountain rescue, there is a time window of fifteen minutes. A quarter of an hour later, the chances of finding somebody alive under an avalanche will have dropped dramatically. Fifteen minutes aren’t much time – just enough to read the long version of Markus Amon’s CV. The short version goes like this: degree in medical care, emergency paramedic, mountain and ski guide, army mountain guide and army aviation rescue specialist, mountain rescue specialist, air rescue specialist; today, Human Capital Management (HCM) operations manager, and also leading aviation rescue specialist of the rescue organization Christophorus Flugrettung. Under “miscellaneous”, one might add: high-altitude mountain climber and extreme skier. You can’t separate the one from the other. Markus Amon lives his life on the cusp between life and death. He provides the material for multimedia presentations, and the model for James Bond strips. His steely blue eyes remind you of Daniel Craig, even when Amon says that his operations on a rope hanging from a helicopter are all in a hard day’s work. Together with his Unverzichtbares Hilfsmittel: das LawinenverschüttetenSuchgerät, kurz LVS-Gerät. An indispensable tool: the avalanche transceiver, LVS for short.

EIN TYPISCHES SZENARIO: MIT LANGEN SONDEN GEGEN DIE ZEIT. A TYPICAL SCENARIO: WORKING AGAINST THE CLOCK, WITH PROBES. colleagues from the Kaprun Mountain Rescue Service, Thomas and Fred, we drive up to Langwiedboden, where Intersport Bründl conducts an avalanche course once a year. The classroom work in the flagship store is followed by exercises in the field, this time on the plateau below Kitzsteinhorn Mountain. It’s all about knowing what to do after an avalanche hits – equipment, team spirit and the time factor; in brief: decision-making strategies in case of emergency. Who could be better suited for this course than Amon? In his free time, he makes solo speed climbs of 8,000 m peaks that are the talk of the sport – but more on that later. Back home in Austria, he and his colleagues are to snowboarders, skiers, free riders and ski tour goers what the “Yellow Angels” of the German Motoring Club (ADAC) are to drivers – the helpers when emergency strikes. If you get off track, are injured in rugged terrain or get caught in an avalanche, the mountain rescue service will send a helicopter – with men like Amon in it. Amon himself isn’t allowed to fly, but he climbs down a rope to the scene of an accident to provide first aid and handle transportation to a safe site. He’s the extended eye of the pilot. In the life-threatening environment of the Himalayas, when the body has enough to do acclimatizing and adapting itself and every attempt to help somebody else endangers your own life, everybody just watches out for number one. In these parts however, the success of an operation depends primarily on the reaction of your comrades. Amon says: “It’s like with cooking. Only if you have the right ingredients you get the best results.” And Fred adds: “The only thing that really helps is assistance from your comrades.” And of course, the indispensable tools of the trade, like avalanche probes, shovels and avalanche beacons. Thomas calls them the “big three”. The trio has now simulated a typical scenario at Langwiedboden. It shows how to locate an avalanche victim with a 3 to 4 m long probe and a digital beacon,

80 sich reden (davon später mehr). Daheim in Öster­ reich sind er und seine Kollegen so etwas wie die Weißen Engel der Snowboarder, Skifahrer, Freerider und Skitourengeher. Irrt einer vom Weg ab, verletzt sich in unwegsamen Terrain oder kommt unter eine Lawine, schickt die Bergrettung den Hubschrauber – und mit ihm Männer wie Amon. Amon darf selbst nicht fliegen, aber er seilt sich am Tau hängend zur Unglücksstelle ab, um die Erstversorgung und den Abtransport in sichere Gefilde zu übernehmen. Er ist das verlängerte Auge des Piloten. KEIN HANDGRIFF IST WILLKÜRLICH, JEDES DETAIL KANN ÜBER LEBEN UND TOD ENTSCHEIDEN. NO GRIP IS RANDOM: EVERY DETAIL CAN BE A MATTER OF LIFE AND DEATH. In der lebensfeindlichen Umgebung des Himalaya, wo der Körper mit Akklimatisation und Adaption genug zu tun hat und jede Handreichung das eigene Leben in Gefahr brächte, ist jeder sich selbst der Nächste. In unseren Breiten aber hängt der Erfolg eines Einsatzes maßgeblich von der Reaktion der Kameraden ab. Amon sagt: »Es ist wie beim Kochen. Nur mit den richtigen Zutaten kommt man zum optimalen Er­ gebnis.« Fred sagt: »Das Einzige, was wirklich hilft, ist Kameradenhilfe.« Und natürlich die unverzicht­ baren Hilfsmittel. Das sind: Lawinensonde, Schaufel und Lawinenverschütteten-Suchgerät, kurz LVS-­ Gerät. Thomas nennt sie »die geilen Drei«. Inzwischen hat das Trio am Langwiedboden ein typisches Szenario nachgestellt. Es zeigt, wie man einen Verschütteten ortet, ihn mit der bis zu vier Meter langen Sonde und digitalen Suchgeräten lokalisiert – um ihn dann vorsichtig freizuschaufeln. Kein Handgriff ist willkürlich, jedes Detail kann Leben retten. Sind Mund und Nasenlöcher frei, hat der Patient eine Atemhöhle, damit er nicht erstickt? Sendet das Lawinensuchgerät Störsignale, die die Suche erschweren? Oder gibt es gar Hinweise wie ein aus der Schneedecke ragender Skistock, der direkt zum Verschütteten führen kann. Schließlich: Sind Kopf und Wirbelsäule stabil, ist ein windgeschützter Platz vorhanden? Wenn der Patient nicht mit dem Akia abtransportiert werden kann, legt Amon ihm den Brustsitzgurt oder Bergesack an. So lässt er sich sitzend oder liegend mit dem Helikopter wegfliegen. »Jeder Handgriff muss sitzen«, sagt Amon, auch und gerade mit Handschuhen.

Als Laie fragt man sich, wie das gehen soll, wenn es hart auf hart kommt. Wenn nur wenigen Minuten bleiben, und die Kollegen mit der Sonde im Schnee wie mit der Stange im Nebel stochern. Andererseits sind hier abso­ lute Profis am Werk. Außer­ dem: »Eine gute Ausrüstung ist für 300 Euro zu haben«, sagt Fred. Der Hubschrau­ ber ist in drei Minuten in der Luft, der Ablauf vom Notruf bis zum Abtransport den Männern in unzähligen Übungsstunden in Fleisch und Blut übergegangen. Im Übrigen, auch das wird den Teilnehmern des zweitägigen Lawinenkurses gelehrt, hat eine gute Tourvorbereitung viel mit sorgfältiger Planung zu tun, mit der richtigen Wahl von Weg und Gelände und der Gabe, Wetterlage und Schneebeschaffenheit richtig zu deuten. Über 70 Menschen wollten Markus Amon und sein Team bei der Bründl Veranstaltung hören. Auch der Multime­ dia-Vortrag auf der Burg Kaprun von seinem Manaslu-­ Abenteuer war mit 400 Besuchern ein Publikums­ magnet. Mit Hilfe von Förde­ rern wie Bründl macht sich Amon immer wieder auf, die höchsten Berge der Welt zu besteigen; zuletzt den »Berg der Seele« im nepale­ sischen Teil des Himalayas. Auf den Spuren seines Vorbilds Peter Wörgötter, auch er ein Pinzgauer, ist Amon den Gipfel des Manaslu nach Rekordaufstieg mit Skiern bis ins Basiscamp hinabgefahren. Im Alleingang und ohne Sauerstoffflaschen oder Sherpas, versteht sich. Es mag einen Tourengeher wenig trösten, wenn er in den Alpen in missliche Lage gerät. Aber wenn einer am Einsatz beteiligt ist wie Markus Amon, der selbst in extremer Höhenluft nicht den Verstand verliert, ist das zumindest ein gutes Omen.  Üben am Dummy: Die Bergrettung Kaprun simuliert den Ernstfall. Practicing on a dummy: the Mountain Rescue Team Kaprun simulates an emergency. and then to carefully dig him or her out. No move is haphazard; every detail can save a life. Are the person’s mouth and nostrils free, is she or he in a hollow space where breathing is possible? Is the beacon sending interfering signals that make the search more difficult? Or are there clues like a ski pole sticking out from the snow, which will lead directly to the victim? Finally, are the head and spinal cord stable, and is there a place available shielded from the wind? If the patients can’t be carried by the rescue sled, Amon puts them into a chest harness or rescue bag, so that they can be flown away by helicopter in a sitting or lying position. “Every move your hand makes has to be right”, he says – and that’s especially true with gloves on. A layperson may wonder how this is all supposed to work, when it comes to the crunch – when there are only a few minutes left, and your colleagues are poking around in the snow with the probe, as if stumbling through a fog. On the other hand, these people are all real pros. And also, as Fred says, “you can get a good set of equipment for €300.” The chopper’s in the air within three minutes, and after countless hours of overtime, the men know the process – from when the emergency call comes in to when the victim is carried out – like the backs of their hands. Moreover – and this too is something the participants in the today’s avalanche course learn – good tour preparation involves a lot of careful planning, the correct selection of the path and the terrain, and the ability to correctly interpret the weather and the snow conditions. The audience that came to listen to Markus Amon and his team at the Bründl event numbered more than seventy. The multimedia event at Kaprun Castle, at which he recounted his adventures on the “Mountain of the Souls” (Manaslu), was also a big draw, attracting 400 visitors. With the aid of supporters such as Bründl, Amon has time and again set off to climb the world’s highest peaks, most recently the Manaslu peak in the Nepalese part of the Himalayas. In the tracks of his role model, Peter Wörgötter, who like Amon is a native of the Pinzgau, Amon climbed Manaslu in record time and then skied down to the base camp. And all of that alone, with no oxygen bottle and no Sherpas, of course. It may be small comfort for a ski tourer in trouble in the Alps, but to have someone like Markus Amon involved in the operation, someone who doesn‘t lose his head even in the thin air of extreme altitudes, is at least a good sign. 

82 Burj al Arab

. ME, MYSELFIE & I WAS MACHEN DIE GUT 300 BRÜNDL MITARBEITER EIGENTLICH IN DEN SOMMERFERIEN? BEINE HOCHLEGEN? STÄDTETRIPS ALS KONTRASTPROGRAMM? EXOTISCHE LÄNDER BEREISEN? WIR WOLLTEN ES GENAU WISSEN – UND BATEN UM BEWEISMITTEL. WHAT DO THE 300-SOME-ODD BRÜNDL STAFF ACTUALLY DO ON THEIR SUMMER HOLIDAY? LIE BACK WITH THEIR FEET UP? CITY TRIPS, FOR A CHANGE? VISIT EXOTIC COUNTRIES? WE WANTED TO KNOW THE EXACT ANSWER, AND ASKED FOR MATERIAL EVIDENCE. Wer an die Quelle will, sagt ein Sprichwort, muss gegen den Strom schwimmen. Wer aber schon an der Quelle sitzt, kann sich auch mal gemütlich im Wasser treiben lassen. So wie Petra Kitzberger bei der Sommerfrische auf den Malediven. Das Mitglied der Geschäftsleitung, in der Bründl Gruppe zuständig für Finanzen, bewegt sich schon von Berufs wegen im Epizentrum des Sports. Da durfte die Schnorchel-Ausrüstung in den Ferien natürlich nicht fehlen. Denn ohne Aktivität geht es auch im Urlaub nicht. Womit Petra Kitzberger in guter Gesellschaft ist. Es muss ja nicht gleich eine Skitour in Chile sein, wie bei Sibylle Ladner, Leiterin des Ischgler Haupt­ hauses. Oder Indien, wohin es den Geschäftsführer Christoph Bründl zu einer Pilgerreise zog. Viele taten es ihren Shopkunden gleich und schnupperten Höhenluft bei Ausflügen in die nähere und weite­ re Umgebung. Wem die Gipfel von Kitzsteinhorn, Großvenediger oder Zillertaler Alpen zu niedrig waren, hielt es, wie Christian Cantonati, mit einem Fallschirmsprung. Oder ging gleich auf Tauchsta­ tion wie Patrick Steger, Verkäufer Hartware im Flagship Store Kaprun, der sich das Korallen­r iff des Great Barrier Reef vor Australien vornahm. Im Wasser, in der Luft oder zu Lande – beim Sport sind Bründl Mitarbeiter immer in ihrem Element. Und wie hat einst Wilhelm Busch gedichtet? »Hier bin ich sowieso, schön ist es auch anderswo.«  As the saying goes, if you want to get to the source you have to swim against the current. But if you’re already at the source, just let the water carry you. Like Petra Kitzberger, on summer holiday in the Maldives. The business management executive responsible for finances in the Bründl group has a job that places her into the epicentre of sports. And so diving equipment was a must on her holiday. After all, just as in everyday life, a holiday with no action is not for Petra Kitzberger – and she’s in good company. It doesn’t necessarily have to be a ski tour in Chile, as in the case of Sibylle Ladner, manager of the Ischgl Main House; or India, where Managing Director Christoph Bründl headed on a pilgrimage. Many take a cue from their customers in the shop, and make expeditions into the nearby or somewhat remote surroundings to breathe the mountain air. If the Kitzsteinhorn or Großvenediger peaks or the Zillertal Alps are too low, you can always do like Christian Cantonati, and try skydiving. Or go diving, like Patrick Steger, who sells hardware in the Kaprun flagship store and decided to check out the Great Barrier Reef off Australia. In the water, in the air, or on land – Bründl staff are always in their element when it comes to sports. And to paraphrase the German humourist Wilhelm Busch, home always looks good when you’ve been away a while. 

84 ISABELLA TROPPMAIR und and HANSJÖRG HOTTER Zentrum Mayrhofen nahe der Olpererhütte in den Zillertaler Alpen Mayrhofen Centre, near the Olperer Cabin in den Zillertal Alps GÜNTER DWORSCHAK Shopleiter Designer Outlet Salzburg · am Silberkarsee in der Ramsau · bei einer Skitour in den Dolomiten Shop Manager, Salzburg Designer Outlet, · at Silberkar Lake in the Ramsau · on a ski tour in the Dolomites GERDA SAURER Einkauf Outdoor, Flagship Store Kaprun · bei einer Rundreise auf Bali mit Tochter und Freunden · bei der Besteigung des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull · auf Trekkingtour mit Freunden im Atlasgebirge Mountain Sports Department Manager at the flagship store in Kaprun, · on a tour in Bali with her daughter and friend · climbing the Eyjafjallajökull glacier volcano in Iceland · on a trekking tour with friends in the Atlas Mountains CHRISTIAN CANTONATI FEDDY HEILER vom Rent-Marketing mit Per ­sonalchef from Rental Marketing with Personnel Manager HERBERT NEUMAYER und Freunden beim 5:1-Sieg des FC Bayern gegen Schalke in der Münchner Allianz Arena and friends, watching the 5:1 victory of FC Bayern-Munich over Schalke in the Munich Allianz Arena PAUL WECHNER Verkäufer Zentrum, Ischgl unterwegs im Großraum Silvrettagruppe Sales Centre, Ischgl, visiting the Silvretta group area stellvertretender Abteilungsleiter Hartware, Flagship Store Kaprun beim Fallschirm-Tandemsprung über Zell am See Assistant Manager of the Hardware Department, flagship store in Kaprun taking a tandem skydiving jump over Zell am See

DINA DANKLMAIER Verkäuferin Textil, Shop Planai in einem Bogenparcours in Weißenbach bei Haus Sales Clerk, Textiles, Shop Planai on an archery course in Weißenbach near Haus SIBYLLE LADNER Shopleiterin Zentrum, Ischgl in Chile im Skigebiet Nevados de Chillán mit Kollegin Shop Manager, Centre, Ischgl In Chile, in the Nevados de Chillán ski area, with colleague GERDA SAURER von der Bergsportabteilung im Flagship Store Kaprun from the Mountain Sports Department of the flagship store in Kaprun EVELIN GEISLER Verkäuferin Shop Zentrum und Ahorn Tal, Mayrhofen Sonnenaufgang-Tour zum Brandberger Kolm und später auf dem Torhelm Sales Clerk, Shop Centre and Ahorn Tal, Mayrhofen, on a sunrise tour to the Brandberg Kolm and later on the Torhelm   CHRISTIAN CANTONATI stellvertretender Abteilungsleiter Hartware mit Skischuhfitter Assistant Manager of the Hardware Department, with ski boot fitter FABIAN STIEPEL und CHRISTOPHER WIMMER Shopleiter Star, Ischgl beim Freestyle im Fimbawald in Ischgl Shop Manager Star, Ischgl, freestyling in the Fimba Forest in Ischgl PATRICK STEGER Verkäufer Hartware, alle Flagship Store Kaprun, genießen den letzten ruhigen Sonntag vor dem Winter am Kitzsteinhorn sales clerk at hardware, all from the flagship store in Kaprun, enjoying the last quiet Sunday before the winter on Kitzsteinhorn Mountain GISA KLEINEISEN Mitarbeiterin Logistik, Kaprun mit Monika Handl, Flagshipstore Kaprun und Barbara Neumayer, Areit Talstation, am Großvenediger in den Hohen Tauern Logistics staff, Kaprun, with colleagues at at Großvenediger Mountain in the High Tauern range

86 HERBERT NEUMAYER Mitglied der Geschäftsleitung Business Management Executive, mit with STEFAN ECKEL Shopleiter Planai auf der Gokart-Strecke in Schladming Shop Manager, Planai, on the go-cart track in Schladming MANFRED MUCKNAUER Mitglied der Geschäftsleitung beim Schnorcheln auf den Malediven Business Management Executive, snorkelling in the Maldives stellvertretender Shopleiter Flagship Store Kaprun · beim Klettern in Weißbach · im Klettersteig Weiße Gams · Skitour am Weißenseer Sonnblick Assistant Shop Manager of the flagship store in Kaprun, · climbing in Weißbach · on the Weiße Gams via ferrata · on a ski tour at the Weißensee Sonnblick MANFRED OBLASSER PATRICK STEGER PETRA KITZBERGER GÜNTER WAGENHOFER Controller, Bründl Gruppe · Wandern auf der Schmitten höhe mit Familie · beim Skifahren ebendort · im Zeller See mit Sohn Felix Controlling, flagship store Kaprun · hiking on the Schmittenhöhe with his family · skiing, at the same place, and · at Zell Lake with his son Felix Verkauf/Verleih Shop Alpincenter am Gipfelkreuz des Kitzsteinhorn hoch über Kaprun Sales/Rental, Alpine Centre Shop, at the Kitzsteinhorn peak high above Kaprun TOM VORREITER Mitglied der Geschäftsleitung Business Management Executive · beim at Marathon in Berlin mit with Christoph Bündl und and Günter Dworschak · beim at Salzburger City Run Verkäufer Hartware, Flagship Store Kaprun beim Schnorcheln im Great Barrier Reef vor Australien Hardware Sales at the flagship store in Kaprun, snorkelling at the Great Barrier Reef off Australia

CHRISTOPH BRÜNDL Geschäftsführer Bründl Gruppe im Garden Kloster mit dem Buddhistischen Meister Tulku Lobsang Managing Director of the Bründl Group, at Garden monastery with the Buddhist master Tulku Lobsang ROMAN TILG CHRISTIANE MOCHNY stellvertretende Shopleiterin Designer-­ Outlet Salzburg · über Schnee und Eis zum Störhaus · auf dem Weg zum Schneibstein · am Salzburger Hochthron · nach Feierabend auf dem Weg in die bayerischen Alpen · auf den Staufen · Pilgern mit Kollegen und Freunden von Salzburg nach Berchtesgaden über die Kneifelspitze · Nachtwanderung mit einer Kollegin zur Stoisser Alm Assistant Shop Manager, Salzburg Designer Outlet, · over snow and ice to the Störhaus · on the way to the Schneibstein · on Salzburg’s Hochthron · after work, on her way to the Bavarian Alps · on the Staufen · on a pilgrimage with colleagues and friends from Salzburg to Berchtesgaden, over the Kneifelspitze · on a night-time hike with a colleague on the Stoisser Alm MONIKA HANDL Verkäuferin Flagship Store Kaprun am Klettersteig der Weißen Gams in Weißbach Sales Clerk at the flagship store in Kaprun, on the Weiße Gams via ferrata in Weißbach Shopleiter Ahorn Tal und Berg, Mayrhofen · auf den letzten Metern zum KampenwandGipfel · Biketour zu den Kallbrunnalmen bei Weilbach/Lofer · auf der Naunspitze · am Gipfel Feichteck in den Bayerischen Alpen Shop Manager, Ahorn Tal und Berg, Mayrhofen, · just below the Kampenwand Peak · on a bike tour to the Kallbrunn Alm near Weilbach/ Lofer · at the Naunspitze · at Feichteck Peak in the Bavarian Alps

88 MUNTERWEGS FIT AS A FIDDLE . HANS BRÜNDL, GRÜNDER DES KAPRUNER ERFOLGS­ UNTERNEHMENS, HAT SICH AUS DEM GESCHÄFTSLEBEN ZURÜCKGEZOGEN – AUFS ALTENTEIL ZIEHT ES IHN DESHALB NOCH LANGE NICHT. HANS BRÜNDL, FOUNDER OF THE SUCCESSFUL KAPRUN COMPANY, MAY HAVE RETREATED FROM THE DAILY AFFAIRS OF THE FIRM, BUT HE’S FAR FROM READY TO SLOW DOWN. Ab einem gewissen Alter fragt man ja gerne nach dem Geheimnis eines so langen Lebens. Gesund gelebt? Das tägliche Glas Rotwein? Oder einfach nur gute Anlagen? Bei Hans Bründl wären solche Fragen anmaßend. Erstens sieht man der grauen Eminenz von Intersport Bründl seine bald 90 Jahre nicht an. Und zweitens ist das Alter, wenn man es kennt, eigentlich selbsterklärend. Denn der Senior lebt nur vor, was sein Sohn Christoph, der das Unternehmen in zweiter Generation führt, zum Leitprinzip erho­ ben hat: »Wir bewegen Menschen.« Der Vater geht so gesehen nur mit gutem Beispiel voran. Von seinem Bauernhaus sind es keine fünf Minuten zur ersten Skipiste; die Wanderwege und der Golf­ Starting at a certain age people often get asked about their secret for longevity. Healthy living? A daily glass of red wine? Or simply good genes? These questions are redundant when meeting Hans Bründl. First, the elder statesman does not look like he’s nearly 90. And secondly, if one does know his age, his fitness is rather self-explanatory. After all, Hans Bründl is the role model for what his son Christoph, the second generation leader of the company, has made the firm’s motto: “We move people.” The senior Bründl is simply setting a good example. The closest ski slopes are less than five minutes from his farmhouse, in the Pinzgau region. Hiking trails and a golf course are practically in front of his door. For those born here, sport is the highest duty – a natural pacemaker. And that’s even more important when your name is Hans Bründl and you are one of the pioneers of modern winter sports.

platz liegen praktisch vor der Türe. Sport ist für einen, der hier geboren wurde, oberste Bürgerpflicht, ein natür­ licher Herzschrittmacher. Umso mehr, wenn man Hans Bründl heißt und zu den Pionieren des modernen Winter­ sports gehört. Im Knabenalter hat ihm sein Vater den ersten Ski gebaut. Ein schlichtes Ahornbrett mit Riemenbindung reichte dem Spross, um damit die Hofeinfahrt unsicher zu machen. Später hat er dann eigenhändig Skier gemacht, sie repa­ riert, verkauft und verliehen – bis das Garagen-­Startup in den späten Sech­ zigern professionelle Züge annahm. »Skifahren«, sagt der Senior, »ist hier selbstverständlich, sonst bist du ein Außenseiter.« His father built him his first skis when he was a boy. A simple maple board with lace bindings was enough for the youngster to take over the sloping farmhouse drive. Later on he made his own skis. He repaired them, sold them and rented them out – until his garage start-up started to take on a more professional nature in the late 60s “Skiing,” said the elder Bründl, “is par for the course here, otherwise you’re an outsider.” Today, with his continuous sporting endeavours, he himself is more of an exception. That works out well, because he can always rely on his 14 grandchildren and nine great grandchildren for a sparring partner or a ride to the Schmittenhöhe – his home mountain – to the Maiskogel, or to Kitzsteinhorn. He answers the question about his life’s motto with a quote: “But there’s still something else.” A nice saying. Hans Bründl borrowed it from a writer. That, together with a second quote, a vintage Bründl saying – “I want to be healthy and active for another 10 years. Then I’m 98” – completes the thought. Heute ist er eher eine Ausnahmeerschei­ nung, der sich seine sportlichen Eska­ paden nicht nehmen lässt. Da trifft es sich gut, dass er auf 14 Enkel und neun Urenkel zurückgreifen kann; so findet sich immer ein Sparringspartner und eine Mitfahrgelegenheit. Auf die Schmitten­ höhe, seinen Hausberg, den Maiskogel, oder auch zum Kitzstein­horn. Die Frage nach seinem Lebensmotto beantwortet er mit einem Zitat: »Aber da ist doch noch was.« Ein schöner Satz. Hans Bründl hat ihn bei einer Schrift­ stellerin geborgt. Zusammen mit einem zweiten, einem astreinen Bründl-Satz nun, folgt die Auflösung: »Ich will noch zehn Jahre gesund und aktiv bleiben, dann bin ich 98.« Hans ist ohne Zweifel auf dem besten Wege dorthin, nicht nur, weil ihn die jüngeren Familienmitglieder auf Trab halten. Ob Urenkelin Ann-Sophie, 7, mit Ski alpin oder der 16-jährige Enkel Maxi beim Golfen, der nach nur einer Saison bereits auf sein einstelliges Handicap zusteuert. Auch das selbstauferlegte Pensum aus Wandern, Schwimmen und E-Biking spielt diesem Vorhaben in die Hände, die täglichen Fitnessübungen noch gar nicht berücksichtigt. »ICH WILL NOCH ZEHN JAHRE GESUND UND AKTIV BLEIBEN, DANN BIN ICH 98.« “I WANT TO BE HEALTHY AND ACTIVE FOR ANOTHER 10 YEARS. THEN I’M 98.”

90 Vier Generationen (v.re.n.li.): Hans Bründl mit Urenkelin Sarah Moreau, Tochter Marianne Moreau und Enkel Andreas Moreau. Four generations (r.–l.): Hans Bründl with his great granddaughter Sarah Moreau, daughter Marianne Moreau and grandson Andreas Moreau. Viele Jahre hielt er sich mit den Fünf Tibetern beweglich, einer Abfolge von Entspannungsübungen. Im Laufe der Zeit sind daraus die Sieben Bad Ischler geworden. Bevor das Kopfkino an­ springt, erhebt sich Hans Bründl von seinem Stuhl und zeigt im Schnell­ durchlauf, was ihn jeden Morgen zuhause im Fitnessraum in Atem hält. Es beginnt mit weit nach oben gestreck­ten Armen, als wolle er Äpfel von einem hoch gelegenen Ast pflü­ cken. Weiter geht’s mit Ähren im Wind, wobei der ganze Körper sich wiegt, eben wie Ge­trei­de­­halme im Wind. Rudern gehört dazu, auch eine Art Golfschwung, und eine Übung namens Schweinehund. Im Winter baut Hans Bründl zusätzlich die Her­ mann Maier-Hocke ein, benannt nach dem ehemaligen Ausnahme-Skirenn­ läufer, der ja regelmäßiger Stammgast beim ÖSV-Skiopening war (siehe ab Seite 12). Er geht jetzt wie selbst­ verständlich in die Knie, die Beine beschreiben eine Krümmung, wie bei einer Schussfahrt. Pinzgauer, denkt man sich, haben es einfach im Blut.  Without question Hans is on the best path to achieve this goal, and not only because younger family members keep him in shape – whether he is downhill skiing with his seven-year-old great granddaughter Ann-Sophie or golfing with his 16 year old grandson Maxi, who after only a single season is pushing for a single digit handicap. He also has his own self-imposed regimen of hiking, swimming and E-biking, not to mention a daily fitness routine. For many years, he kept in shape doing the “five Tibetan” relaxation exercises. Other relaxation exercises followed over the course of time. He could easily relive this now: instead, Hans Bründl gets up from his chair and demonstrates a quick version in his fitness centre of what gets him going every morning. It starts with arms extended over the head, as if he were going to pick apples from a tall branch. He continues with moving his arms in wide circles that sway the entire body like grain stalks in the wind. The rowing exercise is also part of his routine, as is a type of golf swing and an exercise known as lazy dog. During the winter months, Hans Bründl adds the Hermann-Maier squat, named after the exceptional ski racer who was a regular guest at the Austrian Ski Association’s opening event (see from page 12). Of course the exercise goes deep into the knees. The legs bend, like at the start of a ski race. Those Pinzgauers: It must be in their blood. 

92 Fest im Sattel: Ob auf dem E-Bike vor seinem Bauernhaus in Aufhausen… Tall in the saddle: Whether on his e-bike in front of his farmhouse in Aufhausen…

…oder beim Golfen mit Enkel Maxi Bründl – Hans Bründl liebt die Abwechslung. …or golfing with grandson Maxi Bründl – Hans Bründl enjoys variety.

94 Das Wandern ist des Bründls Lust, vor allem mit Gemahlin Gerti und Enkelin Paula Bründl. Bründl loves to hike, especially with his wife, Gerti, and granddaughter Paula Bründl.

Und ab auf die Piste: gerne auch mit Ann-Sophie, eine von neun Urenkeln. And off to the slopes: Today with Ann-Sophie, one of nine great-grandchildren.

96 LAUFEND LERNEN LEARNING ON THE RUN . BEI BRÜNDL BLEIBT NIEMAND SITZEN. UND DAS IST DURCHAUS WÖRTLICH ZU VERSTEHEN. SIEHE DIE NATURWORKSHOPS. NOBODY STAYS SEATED AT BRÜNDL. AND THAT SHOULD CERTAINLY BE TAKEN LITERALLY. TAKE THE NATURE WORKSHOPS, FOR EXAMPLE... 2822 km Das Beste aus sich herausholen, am Schluss waren es 2.822 Kilometer. Going for a personal best: This time, it was 2,822 kilometres. »Schmerz geht, Stolz bleibt«, lautet eine alte Läufer­ weisheit. Umso mehr, wenn man zwei Stunden auf den Beinen ist, ohne Unterlass. So geschehen beim Naturworkshop von Bründl, der diesmal um die Themen mentale Stärke und Grenzen durchbrechen kreiste. Und wie sich der Ehrgeiz von der Laufstrecke auf den Job übertragen lässt. Denn hier wie da geht es darum, Grenzen zu sprengen und neue Bestmar­ ken zu setzen.

Sport als Analogie für den berufli­ chen Alltag, wie fürs Leben allgemein. Denn wenn es schwierig wird oder gar schmerzhaft, sind die richtigen Bilder im Kopf entscheidend. So genannte Grüne Gedanken, wie Elisabeth Rendl sagt, im Unternehmen zuständig für Personalentwicklung. Also wie überlis­ te ich den inneren Schweinehund und hole das Beste aus mir heraus? Sich nicht hängen zu lassen, vielmehr neue Rekorde anzupeilen, auch Umsatz­ rekorde. Da wirkt der Naturworkshop wah­ re Wunder. Selbst Kraftsportler, die mit Ausdauersport nicht viel am Hut haben, seien bei dem Outdoor-Event über sich hinausgewachsen, erzählt Elisabeth. Die von den Teams im Gespräch mit Fitness-Coach Michael Mayrhofer und Mentaltrainer Heini Lechner gesteckten Ziele wurden aus­ nahmslos übertroffen. Die Ruhe vor dem Startschuss: Vor den Teilnehmern liegen zwei Stunden Dauerlauf. The calm before the starting shot: A two-hour endurance run awaits participants. An old runners’ adage goes: “Pain goes away, pride comes to stay.” All the more relevant if you’re on your feet for two hours without a break. This is what happened at the Bründl Nature Workshop, which this time around focused on the themes of mental strength and breaking limitations. And how to transfer ambition from the running track to your job. At the end of the day it’s about crossing boundaries and setting new records in both places. Sports works as an analogy for daily working life as well as for life in general. After all, when the going gets tough or even painful, what matters is the state of mind. Elisabeth Rendl calls it “Thinking Green”; she’s responsible for the company’s human resource development. In other words, how can I conquer my inner demons and bring out the best in myself? Not slacking off, but aiming for new records instead, including sales records. The nature workshop performs real wonders. Even power athletes who have little interest in endurance sports excelled during the outdoor event, Eli­ sabeth says. The goals set by the teams themselves in conversation with fitness coach Michael Mayrhofer and mental coach Heini Lechner were exceeded without exception.

98

2h Schmerz geht, Stolz bleibt. Jeder ist über sich hinausgewachsen. Pain goes, pride remains. Everyone has surpassed expectations.

100

102 GESCHAFFT ABER GLÜCKLICH. JEDER HAT SEIN ZIEL MEHR ALS ERREICHT. TIRED BUT HAPPY. AND READY FOR THE NEXT TIME.

Xxxxx xxxxx xxxx xxxx xxxx xxxx xxxxx xxxx xxxxx xxxx xxx xxxxxxx xxxxxx xxxxxxx xxxxxx xxxxx xxxxxxx Xxxxx xxxxx xxxx xxxx xxxx xxxx xxxxx xxxx xxxxx xxxx xxx xxxxxxx xxxxxx xxxxxxx xxxxxx xxxxx xxxxxxx Letztlich sind die Mitarbeiter stolze 2.822 Kilometer gelaufen, eine Strecke ungefähr so lang wie von Kaprun ins marokkanische Tangier. In the end, the staff members ran an impressive 2,822 kilometres, comparable to running from Kaprun to Tangiers in Morocco. Dass auf den Rundkursen bei Schloss Mittersill, in Piesendorf, Leogang und Südtirol der Spaß nicht zu kurz kam, lag auch am Rahmenprogramm. Ein Moderator hielt die Läufer mit witzigen Einlagen – Elisabeth nennt es Doping für die Ohren – bei Lau­ ne, später gab es noch eine standes­ gemäße Siegerehrung mit allem Drum und Dran. The social program ensured that people had fun, too, on the circuits at Schloss Mittersill, in Piesendorf, Leogang, and in South Tyrol. An emcee entertained the runners with funny interludes – Elisabeth calls it doping for the ears – and later, there was a proper award ceremony with all the frills. Und weil Bründl kein unmenschliches Unternehmen ist, durfte tags darauf sogar der Aufzug im Flagship Store benutzt werden. Dieser ist normaler­ weise den Kunden vorbehalten.  And since Bründl is not an inhumane company, the staff was even permitted to use the elevator in the flagship store the next day. Usually, it’s reserved for customers. 

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106 Urgestein der deutschen Kreativ­szene: Christo Quiske. Vanguard of the German creative scene: Christo Quiske. ZURÜCK ZUR FROHNATUR BACK TO A SUNNY . DISPOSITION HEUTE SCHON MAL ÜBER DAS »ICH« NACHGEDACHT? EINE FRAGE, MIT DER SICH CHRISTO QUISKE TÄGLICH BESCHÄFTIGT. HAVE YOU THOUGHT ABOUT YOUR EGO LATELY? IT’S SOMETHING THAT CHRISTO QUISKE DEVOTES HIMSELF TO EVERY DAY. Auf der Rückreise zur Grube Louise in den Westerwald, dort wo er in einem ehe­ maligen Erzbergwerk sein Seminarzentrum hat, legt Christo Quiske eine Pause in Kaprun ein. Schnell spricht sich im Flagship Store herum, dass er im Hause ist, immer wieder geht die Tür für ein kurzes »Servus« auf. Die Begrüßung ist herzlich – wie unter langjährigen Freunden. Wenn frühere Seminar-Teilnehmer Quiske als Paradiesvogel bezeichnen, schwingen Respekt und Hochachtung mit. Dabei gibt es wahrscheinlich niemand, den er nicht mit seinen unkonventionel­ len Methoden überrumpelt. Der Mitbegründer des Instituts für Angewandte Kreativität in Köln gilt als Urgestein der deutschen Kreativszene. 40 Jahre im Dienst von Kopf, Herz und Seele. »Teambuilding oder Survivaltraining à la ›Dschungelcamp‹ «, sagt Quiske, »haben wir schon in den 70ern für die Industrie inszeniert.« Beispielsweise auf Ibiza. Jeder Mitreisende musste sich mit leeren Taschen durchschlagen, Betteln und Schnorren verboten. Kreative Ideen zu entwickeln, verlangt Nachdenken über die eigenen Schwächen, das Ausloten von Grenzen. Dass damals sogar Magazine wie der Stern über seine Schulungen schrieben, mag den Boom in der Szene begünstigt haben. Quiskes Provokationen sind strategischer Bestandteil seiner Programme. Ibiza könnte auch die Grube Louise sein, die leeren Taschen der rote Punkt an der Wand des Seminarraums, vor dem sich die Teilnehmer jedes Mal, wenn sie den Raum betreten, verneigen sollen. On his way back to the “Louise” mine in the Westerwald, where he holds his seminar center in a former ore pit, Christo Quiske takes a break in Kaprun. Word quickly spreads in the flagship store that he’s around, and the door keeps opening for quick hellos. People greet him warmly – like old friends. When seminar participants call Quiske flamboyant, the subtext is respect and high esteem. Yet just about everyone has been caught off guard at least once by his unconventional methods. The co-founder of the Institute for Applied Creativity in Cologne is con­ sidered a veteran of Germany’s creative scene. He’s spent 40 years serving the mind, the heart and the soul. “Back in the 70s, we already orchestrated teambuilding or survival training à la ‘Jungle

Im Grunde sind es einfache Dinge, die Quiske verlangt – idioten­ sicher sozusagen. Und genau das ist die Schwierigkeit: etwas zu tun, das absolut sinnlos ist. »Die Wenigsten nehmen es mit Humor, und spätestens nach drei Tagen ist das Gemaule groß«, erzählt Quiske bei seinem Blitzbesuch. Er bewertet die Reaktionen mit wissenschaftlicher Gelassenheit. Sie sind für ihn eine Meta­ pher für das Leben. Die Auflösung folgt am Ende des mehrtägigen Seminars: Das Verneigen vor dem Punkt spiegele genauso wie das Experiment auf Ibiza die persönliche Einstellung wider. Wie aber hieraus die richtigen Antworten ableiten? »Das funktioniert, wenn wir einer einfachen wie auch einer komplexen Handlung als schöp­ ferischen Akt eine Bedeutung geben. Und das immer nur jetzt, weil niemand weiß, ob und was morgen stattfindet. Die zentrale Erkenntnis ist, dass wir nicht an Menschen und Ereignissen leiden, sondern an den Geschichten über Menschen und Ereignisse.« Die Seminarteilnehmer sollen sich bewusst werden, welche Einstellungen sie im Leben behindert – und welche ihnen gut tun. SEMINARE ALS WECKRUF, UM DAS IDEENPOTENZIAL BESSER ZU NUTZEN. Im Beruf unterscheidet Quiske drei Grundhaltungen: die Selbstverant­ wortung, die Experimentierfreude bei gleichzeitiger Ergebnis- und Zielorien­ tierung. Und die Verbundenheit. Sie ist für ihn übrigens das wichtigste Prinzip. Denn: »Wer Kollegen schlecht macht, stört das System. Das ist un­ intelligent und kann nichts Kreatives produzieren.« Bedeuteten Macht und Glück den schnellen Kick, sei es die Sinnhaftig­ keit, die zufrieden mache. Der Weg zu einer solchen Erkenntnis? »In der Regel lang«, meint der Experte. Das Streben, auf der Karriereleiter weiterzukommen, sei Teil des Spiels, und diese Haltung ändere sich erst allmählich: »Erfolg entsteht, wenn der Einzelne liebt, was er tut, unabhängig davon, ob er scheitert.« Nach seiner Erfahrung ist der Mensch zwischen 25 und 30 Jahre narzistisch, später brauche ein Vorgesetzter Mitarbeiter, um sich als Star feiern zu lassen. Und auch hier ein »Quiske-Aber«: »Wer siegt, schafft Verlierer.« Die Leh­ re für den Alltag? »Sich der eigenen Camp’” (a German reality show), says Quiske. On Ibiza, for example. Everyone on the trip had to fend for him- or herself, without begging or freeloading. Developing creative ideas requires pondering one’s own weaknesses and exploring boundaries. The fact that even magazines such as Stern ran stories about his seminars at the time may have added to the boom of interest. Quiske’s provocations are a strategic component of his programs. Ibiza could also be the “Louise” mine and the empty pockets the red dot on the wall of the seminar room to which participants must bow every time they enter. Actually, Quiske demands only simple things – idiotproof, as it were. And precisely that is difficult: to do something that seems absolutely meaningless. “Only a small minority take it with humor, and after three days at the most, there’s a lot of complaining”, says Quiske during his quick stopover. He assesses the reactions with scientific equanimity: To him, they are a metaphor for life. Closure comes at the conclusion of the multi-day seminar: Bowing before the dot mirrors a person’s attitude, just as does the experiment on Ibiza. But how to derive the right answers from it all? “It works when we give meaning to a simple action as well as a complex one, as creative acts. And only in the present, because nobody knows whether anything will happen tomorrow, and if so, what. The central insight is that we do not suffer from people and events, but rather from stories about people and events.” The seminar participants are to become aware of those attitudes that hinder them in life – and those that are helpful. SEMINARS ARE WAKE-UP CALLS FOR TAPPING INNOVATIVE POTENTIAL. Quiske differentiates between three fundamental attitudes in professional life: self-responsibility; love of experimentation paired with goal- and results orientation; and, last but not least, connectedness. In fact, he believes that’s the most important principle. After all: “A person who speaks poorly of colleagues disturbs the system. That is unintelligent and cannot produce anything creative.” If power and happiness bring a quick kick, then meaning brings contentment. The path to such an insight? “Long, as a rule”, jokes the expert. Striving to climb the career ladder is part of the game, and this stance has changed only gradually. “True success is reached when the individual loves what he or she does, regardless of

108 failure.” Based on his experience, he considers people between ages 25 and 30 to be narcissistic; later, bosses need employees to celebrate them like stars. There’s a typical “but” here, too: “Every winner creates losers.” What’s the lesson for everyday life? “Become aware of your own basic attitude, and don’t blame humanity.” Quiske considers his seminars to be wake-up calls. He prompts participants to tap into their innovative potential, and to inoculate against the everyday combat mode with a dose of passion and enthusiasm. Grundhaltung bewusst werden, nicht die Mensch­ heit verantwortlich machen.« Quiske versteht seine Seminare auch als Weckruf. Er gibt Denkanregun­ gen, um das persönliche Ideenpotenzial besser zu nutzen. Mit Leidenschaft und Enthusiasmus gegen den täglichen Kampfmodus. »Der wichtigste Mensch ist immer derjenige, der mir gerade gegenüber steht«, sagt Quiske. Magic Moments nennt er das im Bründl-Jargon: »Wenn ich einkaufen gehe und merke, der Verkäufer hat Freude an seinem Tun, dann komme ich wieder.« Er wolle nicht belehren, sondern zeigen, wie man die eigene Einstellung beeinflussen kann. Das Erlernen soll im Leben erfolgen, aus der neuen Erkenntnis heraus. Quiske weiß, wie sich das anfühlt: »Meine erste Geschäftsidee war, dass kreatives Denken erlernbar ist und durch die Anwendung verschiedener Techni­ ken neue Ideen entstehen.« Ein Angebot, das er stets weiterentwickelt hat. Das Thema hat sich inzwischen verlagert. Heute be­ schäftigen ihn andere Fragen. Etwa, wie man Freude und Spaß findet, wie viele »Ich« den Menschen be­ stimmen, oder wie ich eine Meta-Ebene finden kann, die jenseits der spontanen Gedanken und Gefühle liegt. Eine Ebene, die frei macht und den Blick von außen auf die eigene Person ermöglicht. Das füh­ re dazu, dass ich mich dem Leben total hingeben kann. Und mich bei allem, was ich tue, sozusagen selbst vergesse. »Daraus«, sagt Quiske, »erwächst die Fähigkeit, das Leben immer wieder kreativ zu gestalten.« Mehr über Christo Quiske und das Institut für An­ gewandte Kreativität finden Sie unter www.iak.de.  »DER WICHTIGSTE MENSCH IST DER, DER MIR GERADE GEGENÜBER­STEHT.« “THE MOST IMPORTANT PERSON IS ALWAYS THE ONE I’M FACING AT THIS VERY MOMENT.” “The most important person is always the one I’m facing at this very moment”, says Quiske. In Bründl jargon, he calls them magic moments: “If I go shopping and realize that the sales clerk enjoys his work, then I’ll go back to that store.” He doesn’t want to lecture people, but just show them how to influence their own attitude. Learning is about drawing insight from living. Quiske knows what that feels like: “My first business idea was that creative thinking is learnable and that new ideas emerge when people apply various techniques.” It’s a concept that he’s continued to develop. The main topic has shifted: Today, he is concerned with other questions. For example, how can people find joy and fun? How much “ego” determines the person? Or how can I find a meta-level beyond spontaneous thoughts and feelings? It’s a level that frees people and enables them to take a look at themselves, as if from the outside. This en­ables us devote ourselves entirely to life. And to, as it were, forget about yourself in everything you do. “Then you develop the ability to shape life creatively time and again.” More information about Christo Quiske and the Institute for Applied Creativity (Institut für Angewandte Kreativität) is available at www.iak.de. 

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110 0 BRING’S STÖCKCHEN! BRING IT ON! . FACHGERECHT RECYCELN UND DABEI AUCH NOCH GUTES TUN – DAS IST DIE DEVISE DES »BRINGERCLUB« VON INTERSPORT BRÜNDL. RECYCLING PROPERLY AND DOING A GOOD DEED ALONG THE WAY – THAT’S THE SLOGAN OF INTERSPORT BRÜNDL’S “BRINGER CLUB”. Dass sie bei Bründl die alte Skiausrüstung zurücknehmen und gut erhaltenes Material mit einem Einkaufsgutschein vergüten, war lange ein offenes Geheimnis. Aber warum es bei einem Ge­ heimtipp belassen, wenn man daraus eine hübsche Aktion machen kann, bei der es nur Gewinner gibt. »Everyone’s A Winner, Baby« heißt ein Gassenhauer von Hot Chocolate und als es darum ging, dem Baby einen Namen zu geben, muss sich jemand in der Ge­ schäftsführung an den Refrain erinnert haben. Bringerclub heißt die Tauschbörse nun ganz offiziell (Untertitel: Everyone’s a bringer baby!), die im Internet, auf Plakaten und Flyern beworben wird. Der Name ist geschützt. Und Programm. Nach dem Motto »Abstauben statt verstauben« kann jeder so viele Skier, Skischuhe, Fahrräder, Laufschuhe und Outdoorbeklei­ dung vorbeibringen, wie er mag. Je nach Zustand gibt’s dafür bis zu 80 Euro in Form eines Einkaufgutscheins. Der lässt sich vor Ort und Stelle gleich in neue Ware eintauschen. Was beim besten Willen nicht mehr vermittelbar ist, wandert zum Recyclinghof. Die Kosten für die fachgerechte Entsorgung übernimmt Bründl. Pro Saison wechseln allein zwischen 700 und 1.000 Paar Ski den Besitzer, schätzt Manfred Rogetzer, Shopleiter des Flagship Stores in Kaprun, wo die Retouren auflaufen. »Die meisten Kunden sind extrem begeistert«, sagt er, »die hätten gar nicht erwartet, dass es auch noch Geld dafür gibt.« It’s long been no secret that you could turn in your old ski equipment to Bründl and get a shopping voucher in return, if the stuff was in decent shape. But “no secret” is one thing; a well-planned campaign in which everyone’s a winner is quite another. “Everyone’s a Winner, Baby”, according to a Hot Chocolate pop tune. And once it came time to give the baby a name, someone in management must have remembered that refrain. The exchange network being advertised on posters and flyers now officially bears the name “Bringer Club”, with the subtitle “Everyone’s a bringer, baby!” The name is copyrighted – and tells the story. The idea is to turn garbage into gold: Everybody can bring in as much as they want in the way of skis, ski boots, bicycles, running shoes and outdoor clothing. Depending on the condition of the equipment, they can then get up to €80 in vouchers – which they can exchange for new equipment right there and then. Anything that’s really had its day then heads for the recycling centre – and Bründl bears the cost of the professional waste treatment. Some 700 to 1,000 pairs of skis change owners during the pre-season period, according to

ALTE WARE BRINGEN – UND MIT DEM GUTSCHEIN GEGEN NEUE EINLÖSEN. BRING IN YOUR OLD EQUIPMENT – AND GET A VOUCHER TOWARDS SOMETHING NEW. Und noch jemand darf sich über den ausgemusterten Hausrat freuen: Material, das zu schade ist, um ent­ sorgt zu werden, wandert im Rahmen von Sozialprojekten nach Osteuropa. Aber auch vor der eigenen Haustüre tun Bründl Mitarbeiter Gutes. Manfred erzählt die herzzerreißen­ de Geschichte von einem Mädchen, dessen sehnlichster Wunsch es war, Skifahren zu lernen. Als sie mit ihren Eltern die gebrauchte Ausrüstung abgeholt hat, sei sie in Tränen ausge­ brochen. So etwas geht natürlich auch den Mitarbeitern nahe. Manfred sieht in der Aktion Bringer­ club aber noch einen anderen Vorteil: »Wichtig ist«, sagt er, »dass unsere Kinder zum Skifahren kommen und der Sport damit erhalten bleibt.«  Manfred Rogetzer, manager of the flagship store in Kaprun, where the exchanges take place. “Most of the customers are really enthusiastic”, he says. “They really didn’t expect to actually get money for this stuff.” Also benefiting from this retired equipment are the social projects in Eastern Europe to which material is sent that is too valuable to simply be thrown away. But here at home, too, Bründl’s staff is doing good deeds. Manfred tells the heart-rending story of a girl whose dearest wish was to learn to ski. When her parents brought home the used equipment, she broke into tears. Such experiences are touching for the staff, too. And Manfred sees another advantage to the Bringer Club campaign: “The important thing is”, he says, “to draw our kids into skiing, so that the sport can continue to thrive.” 

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114 KAPRUN ZELL AM SEE ISCHGL MAYRHOFEN SCHLADMING SALZBURG INTERSPORT BRÜNDL – DAS UNTERNEHMEN MIT HAUPTSITZ IN KAPRUN BETREIBT AN SECHS ORTEN IN ÖSTERREICH INSGESAMT 20 SHOPS. ABER EIGENTLICH STEHT DER NAME FÜR GRENZENLOSES SPORTVERGNÜGEN. EIN ÜBERBLICK. INTERSPORT BRÜNDL – THE KAPRUN-BASED COMPANY RUNS A TOTAL OF 20 STORES IN SIX LOCATIONS IN AUSTRIA. BUT ACTUALLY, THE NAME STANDS FOR LIMITLESS ENJOYMENT OF SPORT. AN OVERVIEW.

Ein Gebäude wie ein Felsen: der Berg als Vorbild für den Kapruner Flagship Store. A building like a rock: the mountain as model for the Kaprun flagship store.

116 Rund eine Drei­ viertelmillion Markenartikel verkauft Bründl jährlich – für Winter- und Sommersportfans. Bründl sells about three-quarters of a million brand-name articles yearly – for winter and summer sports fans. Dazu kommen noch einmal gut 21.000 Artikel im Verleih. And it rents another 21,000 items.

Punkten mit Architektur und Shopaura. Wohlfühlen auf 10.000 Quadratmeter Verkaufs- und Verleihfläche. Architecture and shop aura: Feeling good, on 10,000 square meters of sales and rental space. 20 Shops mit über 300 Mit­ arbeitern in der Hochsaison versprechen nachhaltige Wow-Erlebnisse. 20 shops with more than 300 employees in the peak season make for a sustainable ‘wow’ experience.

118 Weiß-Blau-Grün: die inoffiziellen Landesfarben Österreichs. White-blue-green: Austria’s unofficial national colors. SALZBURG KAPRUN MAYRHOFEN ISCHGL SCHLADMING ZELL AM SEE

AREIT TALSTATION ZENTRUM AREIT BERGSTATION PRENNER CITY XPRESS STAR Salzachtal Bundesstraße 22 5700 Zell am See / Schüttdorf T +43.6542.530990 areit@bruendl.at manager: Fritz Kindl FLAGSHIPSTORE KAPRUN Nikolaus-Gassner-Str. 4 5710 Kaprun T +43.6547.83 88 office@bruendl.at manager: Manfred Rogetzer LOGISTIK CENTER Tauernkraftstraße 6 5710 Kaprun T +43.6547.8388-14 sherzog@bruendl.at manager: Sabine Herzog RENT ALPINCENTER am Kitzsteinhorn 5710 Kaprun T +43.6547.8621–360 kitzsteinhorn@bruendl.at manager: Alex Heider RENT CENTER WAIDMANNSHEIL / BIKE’S WORLD Nikolaus-Gassner-Str. 1 5710 Kaprun T +43.6547.8388-60 skiverleih@bruendl.at / bikeworld@bruendl.at manager: Christian Vogel Areit I Berg 5700 Zell am See / Schüttdorf T +43.6542.53164 areitberg@bruendl.at manager: Fritz Kindl Schmittenstraße 7 5700 Zell am See T +43.6542.70350 cityxpress@bruendl.at manager: Manuel Puchler Dorfstr. 31 6561 Ischgl T +43.5444.5583 ischgl@bruendl.at manager: Michael Petter Dorfstr. 68 6561 Ischgl T +43.5444.51292 office@ischgl-star.com manager: Christopher Wimmer SCHMITTEN TALSTATION Schmittenstraße 119 5700 Zell am See T +43.6542.47552 schmittental@bruendl.at manager: Erich Schernthaner DRIVE IN BERGSTATION Areit III Berg 5700 Zell am See T +43.6542.72182 drivein@bruendl.at manager: Erich Schernthaner PLANAI SPORT GMBH Coburgstr. 52 8970 Schladming T +43.3687.23002 office@intersport-planai.at manager: Stefan Eckel DESIGNER OUTLET SALZBURG OUTLET KAPRUN ZENTRUM Nikolaus-Gassner-Str. 5 5710 Kaprun T +43.6547.8388-77 outlet@bruendl.at manager: Cornelia Aberger Hauptstr. 415 6290 Mayrhofen T +43.5285.62400 mayrhofen@bruendl.at manager: Bernhard Schmuck RENT CENTER ALPENHAUS AHORN TAL W.-Fazokas-Str. 2 5710 Kaprun T +43.6547.8388-10 alpenhaus@bruendl.at manager: Andreas Loe Ahornstraße 853 6290 Mayrhofen T +43.5285.64563 ahorntal@bruendl.at manager: Roman Tilg TAUERN SPA SHOP AHORN BERG Tauern Spa Platz 1 5710 Kaprun T +43.6547.2040-2025 tauernspa@bruendl.at manager: Cornelia Aberger Dorfstr. 64 6561 Ischgl T +43.5444.5759 ischgl@bruendl.at manager: Sibylle Ladner Ahornstraße 853 6290 Mayrhofen T +43.5285.6455614 ahornberg@bruendl.at manager: Roman Tilg Kasernenstraße 1 5073 Wals-Himmelreich T +43.662.85726-512 salzburg@bruendl.at manager: Günter Dworschak

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122 IMPRESSUM IMPRINT . Herausgeber Sport Bründl Gesellschaft m.b.H., Nikolaus-Gassner-Straße 4, A-5710 Kaprun Tel. +43.6547.8388-13, Fax +43.6547.8388-31 www.bruendl.at Publisher Sport Bründl Gesellschaft m.b.H., Nikolaus-Gassner-Straße 4, A-5710 Kaprun Tel. +43.6547.8388-13, Fax +43.6547.8388-31 www.bruendl.at Konzept und Realisation Blocher Blocher View GmbH & Co. KG Herdweg 19, D-70174 Stuttgart Tel. +49.711.224 82-0, Fax +49.711.224 82-20 www.blocherblocher.com Concept and Realization Blocher Blocher View GmbH & Co. KG Herdweg 19, D-70174 Stuttgart Tel. +49.711.224 82-0, Fax +49.711.224 82-20 www.blocherblocher.com Chefredaktion Angela Kreutz Editor in Chief Angela Kreutz Redaktionsleitung Michael Raeke Editorial Director Michael Raeke Redaktion Blocher Blocher View Editing Blocher Blocher View Fotografie Bernd Kammerer, Juergen Feichter Photography Bernd Kammerer, Juergen Feichter Bildnachweise Archiv Blocher Blocher Partners, Archiv Intersport Bründl, Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH Credits Archive Blocher Blocher Partners, Archive Intersport Bründl, Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH Übersetzung Toby Axelrod Translation Toby Axelrod Lektorat Michael Mirwald Copy Editing Michael Mirwald Grafik-Design seidldesign.com Graphic Design seidldesign.com Projektsteuerung Blocher Blocher View Project Management Blocher Blocher View Objektkoordination Karin Günther, Barbara Walch Object Coordination Karin Günther, Barbara Walch Herausgeber-Beirat KR Hans Bründl, Christoph Bründl, Prok. Friedl Birnbacher, Prok. Petra Kitzberger MBA, Herbert Neumayer, Thomas Vorreiter Publisher Advisory Council KR Hans Bründl, Christoph Bründl, ppa Friedl Birnbacher, ppa Petra Kitzberger MBA, Herbert Neumayer, Thomas Vorreiter Wir bedanken uns besonders bei Markus Amon und dem Team der Bergrettung Salzburg, Ortsstelle Kaprun, Karin Günther, Lisa & Brian, Franz Mühlbauer, Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer MBA, Christo Quiske, Ferdinand Rieder, Barbara Walch sowie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bründl Sports Active Company Our special thanks goes to Markus Amon and the mountain rescue team of Salzburg, Kaprun base; Karin Günther, Lisa & Brian, Franz Mühlbauer, Univ. Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer MBA, Christo Quiske, Ferdinand Rieder, Barbara Walch and all the other employees of the Bründl Sports Active Company Druck und Verarbeitung Legatoria Editoriale Giovanni Olivotto L.E.G.O. SpA Via Galileo Galilei, 11 I-38015 Lavis (TN), Italien www.legogroup.com Printing and Processing Legatoria Editoriale Giovanni Olivotto L.E.G.O. SpA Via Galileo Galilei, 11 I-38015 Lavis (TN), Italy www.legogroup.com Rechte Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers sowie Text- und Bildhinweis »Bründl Sports Feeling Vol. 03«. Alle Informationen in diesem Heft nach bestem Wissen. Eine Garantie kann trotzdem nicht übernommen werden. Rights Reprints, including excerpts, only with written permission of the publisher, and with inclusion of the reference to text and images from “Bründl Sports Feeling Vol. 03”. All information in this issue is researched to the best of our knowledge. However, a guarantee cannot be given.

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