AUSGABE VOL 04 60 YE ARS OF BRÜNDL FEELING AUSGABE VOL 04 60 YE ARS OF BRÜNDL FEELING B active co m pany www.bruendl.at 23 SHOP S IN K APRUN, ZELL AM SEE, S AALBACH, S AL ZBURG, ISCHGL , MAYRHOFEN UND SCHL ADMING active co m pany EUR 15 / USD $22 / UK £13 / SAR 80

2 EDITORIAL 60 YEARS OF SMILE Das Motto unseres Firmenjubiläums passt auch gut zum Bründl Magazin. Denn Lachen ist der sichtbare Ausdruck dessen, was uns seit 60 Jahren prägt: Freude und Begeisterung am Sport. Seit 2009 erzählt das Magazin von dieser Freude und Begeisterung, von den Menschen, die uns begleiten und zu dem gemacht haben, was wir heute sind: der führende Sporthändler und Skiverleiher im deutschsprachigen Alpenraum. Mit der vorliegenden vierten Ausgabe sind wir weiter gewachsen — neu sind ein Shop in Kaprun und Charly Kahr in Schladming —, sodass mittlerweile 385 Mitarbeiter in 23 Shops an sieben Orten für Sie da sind. Entscheidend ist, dass wir nicht nur größer werden, sondern stärker; auch dank unserer familiären Firmenkultur, die bekannt ist für ihre menschliche Entwicklungsarbeit und Lebensqualität. Davon können unsere Lehrlinge ein Lied singen, die sich in einem Gold prämierten Clip vorstellen (Seite 60). Das wissen auch unsere Älteren, die hier zu Wort kommen, etwa im neuen Unternehmensfilm, für den sich ein Kamerateam auf die Suche nach den magic moments gemacht hat (Seite 38). Wie hat ein Gast anlässlich unserer 60 Jahr-Feier (ab Seite 22) gesagt? ›Bründl kümmert sich um seine Mitarbeiter, damit diese sich perfekt um die Kunden kümmern.‹ Damit sind nicht nur Verkauf und Skiverleih gemeint. Dafür bieten wir einfach zu viel, siehe unsere Geschichte über E-Bikes (Seite 72). Wir gehen gerne neue Wege. Zum Beispiel nach Berlin, um von den Besten zu lernen (Seite 52). Wie auch bei unseren Workshops, für die wir immer wieder Top-Referenten wie den erfolgreichen Eishockey-Coach Dan Ratushny (Seite 92) gewinnen können. Ich hoffe, wir zaubern Ihnen mit der neuesten Ausgabe ein Lächeln ins Gesicht. Und inspirieren Sie zu einem Besuch in unseren Geschäften. Eine Überblickskarte finden Sie auf Seite 118. Gemalt hat sie exklusiv für uns Heinz Vielkind, dessen Panorama­ bilder Ihnen an vielen Destinationen begegnen. So macht Skifahren noch mehr Freude. Zumal eine Studie bewiesen hat, dass alpiner Skilauf fit hält bis ins hohe Alter (Seite 16). Und jetzt viel Vergnügen beim Einstimmen auf die Bründl Welt. 60 YEARS OF SMILE Our anniversary motto fits Bründl magazine. Because smiling is the visible expression of what has shaped us for 60 years: the joy of sports. Since 2009, this magazine has shared stories of joy and enthusiasm of the people who have been with us over the years and who have made us what we are today: the leading sporting goods dealer and ski rental company in the German-speaking alpine country. With the fourth edition we further have grown. We now have a new shop in Kaprun and Charly Kahr in Schladming, which means that 385 employees in 23 stores in seven locations are ready to help you. Most important: We are not only growing: We are also stronger, thanks in no small part to the family-style culture of our company, which is known for its commitment to its employees’ professional advancement and quality of life. Our apprentices could tell you a thing or two about it: They introduce themselves in a gold-award-winning film clip (page 60). And our senior employees have their say, too; for example, their voices are heard in the new company film, for which a camera crew went on a quest for the the famed Magic Moments (page 38). As a guest put it at our 60th anniversary celebration (page 22), “Bründl cares about its employees, so that they in turn can take good care of customers”. And caring is about more than just sales and ski rentals. After all, we offer way too many options to count. Just see our story about E-Bikes, for one example (page 72). We like to explore new paths. For example, we headed to Berlin to learn from the best in other businesses (pages 52). And we offer workshops, always featuring top-notch speakers such as the distinguished ice hockey coach Dan Ratushny (page 92). I hope this new edition will bring a smile on your face and inspire you to visit our shops. You’ll find a map of our locations on page 118. The map was painted exclusively for us by Heinz Vielkind, whose famous panoramic images are found at many of our destinations. And skiing spreads even more joy: A study has shown that alpine ski hiking can keep you fit into old age (page 16). And now: Enjoy exploring the world of Bründl. Warmly, Herzlichst, christoph bründl

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6 INHALT CONTENTS 03 EDITORIAL 03 EDITORIAL 12 ACHTSAM IM SCHNEE Eine Liebeserklärung an die einsamste aller Wintersportarten. 12 BEING HERE NOW, IN SNOW A declaration of love to the most lonesome of winter sports. 16 JUNGBRUNNEN SKILAUF Geahnt haben wir es immer, jetzt ist’s raus: Skifahren hält jung bis ins hohe Alter. 16 SKIING AS FOUNTAIN OF YOUTH We always knew it; now the truth is out: Skiing helps keep us young. 22 FEIER ABEND 60 Jahre Intersport Bründl — hier sind die Bilder und Stimmen zum Fest. 22 TIME TO CELEBRATE Marking 60 years of Intersport Bründl — a celebration, in words and images. 38 GANZ GROSSES KINO Keine Zeit zum Lesen? Bründl gibt’s jetzt auch als Kurzfilm. 38 ON THE BIG SCREEN No time to read? Now there’s a Bründl short film. SMILES & MORE Wir stellen vor: Die Sieger des Social Media-Bewerbs. 44 44 52 LER NEN VON DEN BESTEN Service par excellence: Beobachtungen vom Gipfeltreffen in Berlin. 60 LEHRLINGE SIND GOLD WERT Eine Ausbildung bei Bründl ist gefragt. Auch beim Festival der besten Wirtschaftsfilme. 64 ALLES AUF EINE KARTE Heinz Vielkind malt seit 60 Jahren Ski- und Wandergebiete. Ein Atelierbesuch. 72 E WIE ELEKTR ISIEREND Das Bikeworld in Kaprun als Anlaufstelle für die Generation E. 80 DER SCHAFEFLÜSTERER Schafe hüten ist ganz schön aufregend. Toni Aberger hat darüber ein Buch geschrieben. SMILES & MORE Let us introduce you: The winner of the social media competition. 52 LEARNING FROM THE BEST Service par excellence: A cross-industry summit in Berlin. 60 APPRENTICES ARE THE GOLD STANDARD An apprenticeship at Bründl is a great experience — as the winner of the business film festival proves. 90 HOHER BESUCH Der Großglockner als Schauplatz für einen StrategieWorkshop. 92 AM PUCK DER ZEIT Eishockey-Coach Dan Ratushny über Erfolgsstrategien auf und neben dem Spielfeld. 98 STEH’ AUF, MÄNNCHEN! Wie man wohlauf durchs Informationszeitalter kommt, weiß Dr. Jan Stritzke. 64 106 JENSEITS VON EBEN Markus Amon besteigt die höchsten Berge. Am liebsten in Laufschuhen. ALL OVER THE MAP Heinz Vielkind and his penchant for painting. Visiting the studio of the old master. 72 110 DIE ANZIEHUNGS-KR AFT Sieben Orte, 23 Shops, 1001 sportliche Ideen. Willkommen bei Intersport Bründl. E AS IN ELECTRIFYING Bikeworld in Kaprun as a focal point for the Generation E. 80 THE SHEEP WHISPERER The life of a shepherd can be exciting. Toni Aberger has written a book about it. 122 IMPRESSUM 90 EMINENT GUESTS Großglockner as showplace for a strategy workshop. 92 KEEPING PACE WITH THE PUCK Ice hockey coach Dan Ratushny on success strategies, on and off the pitch. 98 GET A MOVE ON! Dr Jan Stritzke knows how to brave the information age in good health. 106 KING OFF THE ROAD Markus Amon climbs the highest mountains. Mostly in running shoes. 110 THE POWER OF ATTR ACTION Seven locations, 23 shops, 1,001 sporty ideas. Welcome to Intersport Bründl. 122 IMPR INT

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VPD 2.0 SCHICHT FÜR MA XIMALEN SCHUTZ G EG E N W I E D E RH O L E N D E SCHL ÄGE C A RL Z E I S S S C H E I B E Skull Orbic Comp & Retina Big Comp POC Race Stuff wurde für Rennfahrer entwickelt, um im Wettkampf den bestmöglichen Schutz und die bestmögliche Performance zu gewährleisten. Uncompromising Performance www.pocsports.com Sport-Bründl-SkullOrbicComp-190x240mm.indd 1 POC is a Swedish company with a strong mission to do the best we can to possibly save lives and to reduce the consequences of accidents for gravity sports athletes and cyclists. kjus.com 28.09.16 15:25 A15111_KJUS_Inserat_Bruendel_190x240mm.indd 1 23.08.16 13:41

12 ACHTSAM IM SCHNEE BEING HERE NOW, IN SNOW SKITOURENGEHER SIND DIE EREMITEN UNTER DEN WINTERSPORTLERN. WAS IST DARAN SO FASZINIEREND? CHRISTOPH BRÜNDL ÜBER DIE LUST AN DER »SEELENWANDERUNG«.  SKI HIKERS ARE THE HERMITS AMONG WINTER ATHLETES. WHAT IS SO FASCINATING ABOUT THAT? CHRISTOPH BRÜNDL ON THE LONGING FOR “TRANSMIGRATION”. Der Glaube versetzt Berge, heißt es. Aber es geht natürlich auch anders herum. Mit einer Skitour als Auszeit vom Alltag, wo man zur Besinnung kommt, während man schweigend Höhen und Tiefen ergründet: die inneren wie die der Alpenwelt. Ich liebe diese Art der Bergexerzitien. Wenn ich merke, dass nach arbeitssamen Tagen die Tür aus den Angeln gerät, kommt mir das hybride Skifahren gerade recht. Weil der Körper mehr noch als beim Wandern eine Einheit ist. Herz und Lunge arbeiten gleichmäßig, abwechselnd heben sich die Fersen, ziehen die Beine die Ski unter dem Schwerpunkt des Körpers hindurch, um sie anschließend nach vorn zu schieben. Die Arme bewegen sich gegenläufig mit, wie beim Langlauf oder Nordic Walking — perfekt, um wieder die Balance zu erreichen und linke und rechte Gehirnhälfte zu synchronisieren. Das eine ist das körperliche Empfinden. Raus aus dem Kampfmodus, rein in ein gleichmäßiges Atmen. Durch die Nase einatmen, lächeln, ausatmen — wie ein lächelndes Blasen. Das andere ist die totale Hingabe, diese Verbundenheit mit dem, was ist. Achtsam die eigene Aufmerksamkeit ganz bewusst und ohne zu werten auf das Erleben des gegenwärtigen Moments richten. Faith moves mountains, they say. But the opposite is also true, of course: with a ski tour as a time-out from the daily grind, as a time for meditation while silently exploring the ups and downs of both the inner world and the world of the Alps. This is my kind of mountain escape. If I’m getting unhinged after hard days on the job, hybrid skiing seems like just the thing. Because the body is more of a unit here than in hiking. Heart and lungs work together, the heels rise in an alternating rhythm, the legs pull the skis under the body’s center of gravity in order to push the body forward. The arms move in opposite directions as with cross-country skiing or Nordic walking — perfect for regaining balance and synchronizing the left and right brain. On one hand, it’s a physical sensation. Get out of the fighting mode and into purely even breathing. Inhale through the nose, smile, breathe out — don’t worry, be happy! On the other hand, it’s pure devotion, oneness with the here and now. Mindfully

14 Entscheidend ist, ob es mir gelingt, Herr meines Kopfes zu werden. Den Affengeist auszuschalten, und wenn störende Gedanken sich einzuschleichen drohen, vorbeiziehen lassen, wie Treibgut in einem Fluss. Ziel ist es, Konzentration und innere Ruhe zu finden und die Perspektive des Beobachters einzunehmen. Ich wende mich mir selbst zu, liebevoll und fürsorglich. Ein Emotionsscan hilft, die richtigen Fragen zu finden: Was bewegt mich? Was ist meine Sehnsucht? Was macht mich glücklich? Wofür bin ich gerade dankbar? Der Flowmodus hat etwas von einer schöpferischen Leere. In der aktiven Meditation nehme ich wahr, ohne zu bewerten. Den eigenen Atemrhythmus, wie sich der Geist mehr und mehr beruhigt, aber auch, wie sich die Sinne schärfen für den Regenerationsraum Natur. Beim Skitourengehen lernt man, mit den Augen staunend die Natur zu bewundern, sich in Formen und Farben zu verlieben. Oft zieht es mich in den Wald, manchmal umfasse ich einen Baum, der mir zum kraftvollen Anker in der spirituellen Pause wird. Dann wieder ziehe ich frische Spuren in die unberührte Schneedecke, begleitet nur vom sanften Anpressgeräusch der Klebefelle unter meinen Tourenski und dem Ein- und Ausatmen in dieser Wahnsinns-Luft. Sonst nichts als Stille. Oben angelangt, fällt jede Anstrengung ab, weicht dem Zustand vollkommener Glückseligkeit. Der Gipfel ist für den Tourengeher das, was Urlaubern an einsamen Stränden winkt: Weite. Gedanken, die fliegen. Das Gefühl, über den Dingen zu schweben. Auch auf den Dächern der Erde fällt es leicht, nahe am Wasser gebaut zu sein. Sich so mit der Heimat zu verbinden, ist ein Genuss, das Runterfahren ein Geschenk; umso mehr, wenn man dem unberührten Weiß seinen kreativen Stempel aufdrücken kann. Im Weltbild der frühen Philosophie gab es drei Gefühlsmodi. Den Schmerz, als Sturm der Seele bezeichnet. Das genaue Gegenteil, die Lust, das höchste der Gefühle. Und dazwischen die Seelenruhe. Beim Skitourengehen kann man alle drei erleben. Mit Betonung auf Seelenruhe. Das ist jener Moment, in dem man mit sich im Reinen ist. Christoph Bründl ist Geschäftsführer der Bründl Gruppe. turning one’s attention — fully conscious and without judgment — toward the experience of the moment at hand. It only works if I manage to master my own head, to switch off the monkey brain. And if disturbing thoughts threaten to creep in, I let them float past like flotsam in a river. The aim is to find concentration and inner peace and to adopt the perspective of the observer. I turn inwards, affectionately and caringly. An emotion scan helps identifying the correct questions: What moves me? What is my desire? What makes me happy? What am I grateful for? The flow mode has a kind of creative emptiness. During active meditation, I perceive without judging. My own breathing rhythm and my spirit become increasingly still, but my senses sharpen for the regeneration space of nature. When ski hiking one learns to admire nature with open eyes, to fall in love with her forms and colours. Often I am drawn into the forest; sometimes I embrace a tree, which becomes my powerful anchor in this spiritual pause. Then I return to leave fresh traces in the virgin snow, accompanied only by the gentle sound of the traps under my skis and of my breathing in and out in this amazing air. Nothing else but silence. At the summit, relaxation begins; activity gives way to the state of perfect bliss. The peak is to ski hikers what a deserted beach is to vacationers. Expansive. Thoughts fly. The sense of floating above it all. On top of the wall — and still deeply emotional. To be connected thusly to one’s homeland is a joy; to ski back down is a gift; all the more so if you know you can leave your creative mark on the pristine snow. In the world of early philosophy there were three modes of feeling. Pain, or a storm of the soul; the exact opposite: desire, the highest of the feelings; and between the two, peace of mind. When ski hiking, one can experience all three. Especially peace of mind. This is when you are at peace with yourself. Christoph Bründl is CEO of the Bründl Group. Über allen Gipfeln ist Seelenruh’. The highest peak of all: Peace of mind.

16 JUNGBRUNNEN SKILAUF SKIING AS FOUNTAIN OF YOUTH JETZT IST ES RAUS: WER BIS INS HOHE ALTER SKI LÄUFT, FÖRDERT DIE GESUNDHEIT UND HAT MEHR VOM LEBEN. ZU DIESEM ERGEBNIS KOMMT EIN NACHTEST ZUR GROSSEN STUDIE »SKIFAHREN DER GENERATION 60+«. WIR HABEN UNS MIT DEM URHEBER DER STUDIEN, PROF. ERICH MÜLLER VON DER UNI SALZBURG, UNTER­ HALTEN. THE SECRET IS OUT: THOSE WHO SKI INTO OLD AGE PROMOTE THEIR HEALTH AND GET MORE OUT OF LIFE. THIS IS THE RESULT OF A RETEST ON THE BIG STUDY “SKIING OF THE 60+ GENERATION”. WE HAVE TALKED WITH THE INITIATOR OF THESE STUDIES, PROF. ERICH MÜLLER OF SALZBURG UNIVERSITY.

18 KOGNITIVE LEISTUNGSFÄHIGKEIT / COGNITIVE PERFORMANCE ANZAHL RICHTIGER REAKTIONEN / NUMBER OF CORRECT REACTIONS WIE ALLES BEGANN... / HOW IT ALL BEGAN ... 2009 wurde anhand 27 Skifahrern der Generation 60+ einen Winter lang untersucht, wie sich Skisport auf die Gesundheit auswirkt. Parallel dazu sind die Werte von einer Gruppe Nicht­ skifahrer untersucht worden. Damals konnte belegt werden, dass sich Ski­fahren im Alter positiv auf das körperliche und geistige Wohlbefinden auswirkt. In 2009, 27 skiers of the 60+ generation were examined during a winter’s term to see how skiing impacts their health. At the same time, the data on a group of nonskiers were examined. The result: Skiing in old age was shown to have a positive impact on physical and mental well-being. 225 215 SKIING ACTIVE 205 195 INACTIVE 185 2015 2009 »DAS ENTSCHEIDENDE IST NICHT, LÄNGER ZU LEBEN. ENTSCHEIDEND IST, DEN MOBILITÄTSABBAU HINAUSZUZÖGERN UND DAMIT LEBENSQUALITÄT ZU GEWINNEN. ICH HABE GEWONNEN, WENN ES MIR GELINGT, GESUND ZU STERBEN.« “THE GOAL IS NOT MERELY TO LIVE LONGER. WHAT IS IMPORTANT IS TO DELAY A DECREASE IN MOBILIT Y AND THUS GAIN LIFE QUALIT Y. I WILL HAVE WON IF I MANAGE TO DIE IN GOOD HEALTH.” 25 Personen nahmen an dem Nachtest 2015 teil, darunter die Skifahrer sowie Personen mit aktivem und inaktivem Lebensstil. Durchschnittsalter aller Versuchspersonen: 74 Jahre. Erhebung des Lebensstils mittels psychologischem Fragebogen. Five participants of the intervention study went skiing two to three days per week each winter for six years (28 conducted ski days/season). Afterwards, upon the group’s request, the Institute for Sport Science of Salzburg University compared their physical and mental constitution with that of the control and intervention group. 25 individuals participated in the 2015 retest, including the skiers as well as persons with an active and inactive life style. Average age of all test persons: 74 years. Lifestyle survey conducted by means of a psychological questionnaire. Do performance or health status decrease with age? Nimmt die Leistungsfähigkeit bzw. der Gesundheitszustand mit zunehmendem Alter ab? Nichtskifahrer hatten deutliche Einbußen in physischer und kognitiver Hinsicht. Der Kreis der Aktiven war weniger häufig krank und wies einen wesentlich besseren allgemeinen Gesundheitszustand auf. Sozialer Nebeneffekt: Psychischen Erkrankungen im Alter wie Depression oder Demenz wird durch die Gruppendynamik ent­ gegengewirkt. ALLGEMEINER GESUNDHEITSZUSTAND/ GENERAL HEALTH CONDITION WIE ES WEITERGING... / AS TIME WENT ON... Fünf Teilnehmer der Interventionsstudie fuhren sechs Jahre lang jeden Winter zwei bis drei Tage pro Woche Ski (28 geführte Ski­ tage/Saison). Danach verglich das Institut für Sportwissenschaften der Uni Salzburg auf Wunsch der Gruppe deren körperliche und geistige Verfassung mit den Versuchspersonen der damaligen Kontroll- und Interventionsgruppe. UND WAS KAM RAUS? AND THE RESULT WAS? SKIING ACTIVE INACTIVE Non-skiers had significant losses in physical and cognitive terms. The circle of active persons was ill less frequently and showed a significantly better general health status. Social side effect: Psychological illnesses in old age such as depression or dementia are counteracted by the group dynamics. »ZIEL DER STUDIE WAR ES ZU UNTERSUCHEN, OB SICH LEBENSQUALITÄT GEWINNEN LÄSST, INDEM ICH DEN LEISTUNGSSTAND VON DAMALS IM VERGLEICH ZU HEUTE DURCH EINEN AKTIVEN LEBENSSTIL WIE SKILAUFEN AUF EINIGERMASSEN GLEICHEM NIVEAU HALTEN KANN. DAS IST DER GRUPPE IN HOHEM MASSE GELUNGEN.« “THE GOAL OF THE STUDY WAS TO FIND OUT WHETHER I COULD IMPROVE QUALIT Y LIFE BY MORE OR LESS APPROXIMATING THE PAST LEVEL OF PERFORMANCE, THROUGH MAINTAINING AN ACTIVE LIFEST YLE — SUCH AS BY SKIING. THE GROUP SUCCEEDED TO A HIGH DEGREE.” 2009 2015 2009 2015 2009 2015

20 ALPINER SKILAUF IST GUT FÜR DIE KÖRPERLICHE FITNESS, DA... ATOMIC.COM ALPINE SKIING PROMOTES PHYSICAL FITNESS DUE TO... HOHE KRAFT- UND AUSDAUERBEANSPRUCHUNG IDEALE HERZ-KREISLAUFBEANSPRUCHUNG HIGH STRENGTH AND ENDURANCE STRAIN IDEAL CARDIOVASCULAR STRAIN GUTES TRAINING FÜR KOORDINATION UND GLEICHGEWICHT ... UND FÖRDERT ... ... AND BENEFITS ... GOOD TRAINING FOR COORDINATION AND BALANCE DIE KOGNITIVE KOMPETENZ DAS PSYCHISCHE WOHLBEFINDEN COGNITIVE COMPETENCE PSYCHOLOGICAL WELL-BEING DEN ALLGEMEINEN GESUNDHEITSZUSTAND GENERAL HEALTH STATUS PROF. DR. ERICH MÜLLER ist Vizerektor der Universität Salzburg und Leiter des Instituts für Sportwissenschaften. In seinem Labor »Bio-Mechanics in Skiing« erforscht er seit vielen Jahren die Auswirkungen des Skisports auf den menschlichen Organismus. Müller, der Autor zahlreicher Publikationen zum Thema ist, hat mit der jüngsten Studie erstmals nachgewiesen, wie Skisport die Lebensqualität im Alter beeinflusst. Prof. Dr. Erich Müller is vice rector of Salzburg University and head of the Institute for Sport Science. In his laboratory, “Bio-Mechanics in Skiing”, he has been researching the effects of skiing on the human organism for many years. He is the author of numerous publications on the topic and has proven for the first time with his latest study that skiing influences the quality of life in old age. ULTRA LIGHT. ULTRA POWERFUL. DER NEUE HAWX ULTRA DAS LEGENDÄRE HAWX-GEFÜHL JETZT MIT SCHMALERER PASSFORM. UNSER BISHER LEICHTESTER ALPINSKISCHUH. #WEARESKIING

22 FEIERABEND TIME TO CELEBRATE 60 JAHRE INTERSPORT BRÜNDL. KLAR, DASS WIR DAS ORDENTLICH GEFEIERT HABEN. IM FERRY PORSCHE CONGRESS CENTER IN ZELL AM SEE FANDEN DIE 730 GÄSTE GERADE SO PLATZ. MIT DEN VIELEN GLÜCKWÜNSCHEN, ALL DEM LOB, DEN KOMPLIMENTEN UND TISCHGESPRÄCHEN KÖNNEN WIR JETZT EIN GANZES MAGAZIN FÜLLEN. MACHEN WIR ABER NICHT, SONST KÄMEN JA DIE GANZEN ANDEREN GESCHICHTEN ZU KURZ. FÜR EIN PAAR STIMMEN IST ABER IMMER PLATZ. UND NATÜRLICH FÜR JEDE MENGE ERINNERUNGSFOTOS. SIXTY YEARS OF INTERSPORT BRÜNDL. YOU CAN BET WE HAD A CELEBRATION! SOME 730 GUESTS JOINED US AT THE FERRY PORSCHE CONGRESS CENTER IN ZELL AM SEE. IF WE WANTED TO, WE COULD FILL AN ENTIRE MAGAZINE WITH ALL THE CONGRATULATIONS, PRAISE, COMPLEMENTS AND CHITCHAT. BUT WE DON’T WANT TO GIVE THE OTHER STORIES SHORT SHRIFT. WE’LL JUST SHARE A FEW VOICES FROM THE OCCASION… AND A PLETHORA OF SNAPSHOTS. FOR THAT, THERE’S ALWAYS ROOM.

24 — Im Uhrzeigersinn von oben: die Führungskräfte aller Bründl Shops; Motivationstrainer Dr. Manfred Winterheller mit Shopleiter Günter Dworschak; Trainer Gernot Schneebauer mit Wilfried Kaiser (Leitung Stammdaten/Disposition/ EDI der Bründl Gruppe); die Damen vom Salzburger Bründl Shop/ Designer Outlet; Tina Widmann und Diakon Toni Fersterer bei der Übergabe des Spendenchecks — Clockwise from the top: leading executives from all Bründl Shops; motivational trainer Dr Manfred Winterheller with shop leader Günter Dworschak; trainer Gernot Schneebauer with Wilfried Kaiser (Bründl Gruppe Director of Stammdaten / Disposition / EDI); the women from the Salzburg Bründl Shop in the Designer Outlet; Tina Widmann and Deacon Toni Fersterer handing over the donation check. — Im Uhrzeigersinn von oben: oben: die Stars der »Video-LiveSynchronisation«; Sen. Chef KR Hans Bründl mit LH Dr. Wilfried Haslauer und Hartwig Rinnerthaler (WKO); Red Bull Chef Dietrich Mateschitz mit Partnerin Marion Feichtner sowie Christoph und Bernhard Bründl; Mag. Dietmar Hufnagl (Bezirksstellenleiter WK Zell am See) mit Siegfried und Barbara Walch; Christoph Bründl und Vater Hans, der Unternehmensgründer — Clockwise from the top: the stars of the “Video-LiveSynchronisation”; company founder Hans Bründl with Governor Dr Wilfried Haslauer and Hartwig Rinnerthaler (Austrian Chamber of Commerce); Red Bull company founder Dietrich Mateschitz with partner Marion Feichtner as well as Christoph and Bernhard Bründl; Mag. Dietmar Hufnagl (District Manager, Chamber of Commerce Zell am See) with Siegfried and Barbara Walch; Christoph Bründl and his father, Hans, company founder.

26 — Im Uhrzeigersinn von oben: 60 years of smile — das Motto des Abends; Christoph Bründl mit VL Daniel Steininger und Alois Kalcher von der Firma Wintersteiger und Markus Hochleitner von der Firma Bootdoc; Hoteliersfamilie Segl aus Zell am See; Gastgeber Christoph Bründl; Red Bull Chef Dietrich Mateschitz mit Partnerin Marion Feichtner und Christoph Bründl; Graf von Medem mit KR Hans Bründl und Bründl Einkaufsleiter Friedl Birnbacher — Clockwise from the top: 60 years of smile — the motto of the evening; Christoph Bründl with football star Daniel Steininger and Alois Kalcher from the Wintersteiger company and Markus Hochleitner from the Bootdoc company; the Segl hotelier family from Zell am See; Host Christoph Bründl; Red Bull founder Dietrich Mateschitz with partner Marion Feichtner and Christoph Bründl; Graf von Medem with company founder Hans Bründl and Bründl Purchasing Offcer Friedl Birnbacher — Im Uhrzeigersinn von oben: die Damen vom Logistcenter in Kaprun; Notar Dr. Hannes Bründl mit Frau Hildegard, und Hans Unterkofler, TVB Obmann von Saalbach; Bgm. Manfred Gassner mit Gattin, Mag. Christoph Paulweber (Salzburger Sparkasse), KR Dipl.-Kfm. Wilhelm Klepsch (Fa. Senoplast); Bernhard und Christoph Bründl mit Dir. Norbert Karlsböck und Ing. Günther Brennsteiner (Gletscherbahnen Kaprun); Christoph Bründl mit seinen Kindern Maximilian und Paula; Franz Oberlader, Lorenz Wallner, Hans Truschner und Franz Pisek von den Skischulen in Zell am See. — Clockwise from the top: The women from the Logistcenter in Kaprun; Notary Dr Hannes Bründl with Frau Hildegard, and Hans Unterkofler, TVB Chairman from Saalbach; Mayor Manfred Gassner with his wife; Mag. Christoph Paulweber (Salzburger Sparkasse), businessman Wilhelm Klepsch (Senoplast); Bernhard and Christoph Bründl with Director Norbert Karlsböck and Engineer Günther Brennsteiner (Kaprun Glacial Aerial Tramway); Christoph Bründl with his children, Maximilian and Paula; Franz Oberlader, Lorenz Wallner, Hans Truschner and Franz Pisek from the skischools in Zell am See.

28 — Im Uhrzeigersinn von oben: der Ort der Feier, das Ferry Porsche Congress Center in Zell am See; Katharina Bründl mit ihren Kindern Maximilian und Paula; Prok. KR Ferdinand Eder mit Gattin; die Bründl Geschäftsleitung mixt das Bründl Gen; Christoph Bründl mit Stephan Reiter und Erhardt Schmutzler von der Firma Amer — Clockwise from the top: Celebrating at the Ferry Porsche Congress Center in Zell am See; Katharina Bründl with her children, Maximilian and Paula; Prof. KR Ferdinand Eder with his wife; the Bründl management team builds the Bründl DNA; Christoph Bründl with Stephan Reiter and Erhard Schmutzler from the Amer company — Im Uhrzeigersinn von oben: Franz Julen, CEO von Intersport International; Unternehmensberater Günther Aman mit Mag. Michael Mayrhofen (Personal Fitness) und Gattin; Prok. Friedl Birnbacher, Geschäftsführerin des TVB Zell am SeeKaprun, Mag. Renate Ecker, Thomas Vorreiter nebst Gast; Bauchredner Tricky Niki mit seinem Star „Emil“; beliebtes Fotomotiv: das Fotokistl; Vater und Sohn, KR Hans Bründl und Christoph Bründl; LH Dr. Wilfried Haslauer, Bernhard Bründl, KR Hans Bründl, Christoph Bründl — Clockwise from the top: Franz Julen, CEO of Intersport International; Management consultant Günther Aman with Mag. Michael Mayrhofen (Personal Fitness) and his wife; Prof. Friedl Birnbacher; Managing Director of TVB Zell am See – Kaprun Mag. Renate Ecker; Thomas Vorreiter and guest; Ventriloquist Tricky Niki with his star, “Emil”; favourite photo motif: the photo box; father and son KR Hans Bründl and Christoph Bründl; Gov. Dr Wilfried Haslauer, Bernhard Bründl, KR Hans Bründl, Christoph Bründl Hier geht’s zu den Highlights der Veranstaltung. Here’s the best-of of celebrating 60 years of Bründl.

30 — Wenn ich an Bründl denke, muss ich immer an … … unsere Unternehmen denken, die fast gleich alt sind. Atomic wurde 2015 60 Jahre alt, Bründl ein Jahr später. Was uns vereint, sind 60 Jahre Leidenschaft für unsere Kunden — und 60 Jahre Freude am Sport, vor allem die ausgeprägte Freude am Skisport. Warum mir Bründl ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Weil ich die Inhaberfamilie und die Mitarbeiter sehr gerne mag, sie sehr lange kenne und wenn ich an ihre Kreativität denke, mir eben die Freude ins Gesicht geschrieben steht. Mein ganz persönlicher magic moment mit Bründl? Es war einmal die Ski-WM in Saalbach/Hinterglemm. Wir feierten die Siege der österreichischen Skifahrer. Wie sich zeigte, haben Bründl und Atomic den gleichen Grundsatz: ›hard working, hard partying‹. Was macht Bründl aus? Mut und die Mitarbeiter. — When I think about Bründl, I always have to … … think about our companies, which are almost the same age. Atomic turned 60 years in 2015, Bründl one year later. What unites us are 60 years of passion for our customers and 60 years of pleasure in sports, especially skiing. Bründl brings a smile to my face … … because I like the owner family and the staff very much and have known them a very long time, and when I think about their creativity, my pleasure is written on my face. My personal magic moment with Bründl … took place during the skiing World Cup in Saalbach/ Hinterglemm. We were celebrating the victories of the Austrian skiers. As it turned out, Bründl and Atomic operated on the same principle: “work hard, play hard”. What makes Bründl Bründl? Courage and its employees. WOLFGANG MAYRHOFER General Manager ATOMIC — »Bründl ist für uns ein ganz besonderer Partner und steht generell für etwas Besonderes in unserer schönen Branche. Immer offen für Neues, immer aktiv und umtriebig zieht die Familie und das Management die Fäden. Auch steht Bründl für tolle Mitarbeiter, bei denen man sich, egal ob Kunde oder Lieferant, immer gut aufgehoben fühlt, die sich um einen kümmern, die mit Leidenschaft hinter der Marke und dem Unternehmen stehen. Unsere Partnerschaft mit Bründl ist mehr als eine Partnerschaft; dahinter steckt eine freundschaftliche Verbindung mit Christoph und seinem Team.« — “Bründl is a very special partner for us and stands in general for something special in our beautiful industry. Always open to new ideas, always active, and always on the go, the family and the management pull the strings. Bründl also stands for terrific employees, who, whether you’re a customer or a supplier, always make you feel that you’re in good hands, who take care of you, who passionately support the brand and the company. Our partnership with Bründl is more than a partnership; behind it is a warm relationship with Christoph and his team.” HANNES LINDINGER Sales Director Sport Switzerland/Austria BOGNER — »Seit gut 60 Jahren eine Institution für den Sport­ treibenden. Immer up to date was die neuesten Trends anbelangt, gepaart mit Dienstleistung, die nicht zu überbieten ist durch das super fachkundige Personal, einer Chefetage, die Kompetenz und Menschlichkeit ausstrahlt und damit auf dem Sportmarkt unübertroffen ist. So macht der Sport richtig Spaß!« — “For a good 60 years, an institution for sports enthusiasts. Always up to date when it comes to new trends, coupled with service that can’t be beat because of the extremely knowledgeable staff and managers who radiate competence and humanity and therefore are second to none in the business. Such things make sports truly fun!” FRANK WÖRNDL Ski-Weltmeister world champion skier

32 — Welche Geschichte fällt Ihnen zu Bründl als Erstes ein? Wie ich als junger Außendienstmitarbeiter mit dem Einkaufsleiter Friedl um Prozente Fußball gespielt habe. Warum hebt Bründl Ihre gute Laune? Weil man mit Respekt behandelt und als Partner gesehen wird. Wodurch hebt sich Bründl von anderen ab? Mitarbeiter und Management. Was wollten Sie Bründl immer schon mal sagen? Danke für 20 Jahre Zusammenarbeit auf Augen­höhe. — What story first comes to mind when you think of Bründl? How, as a young sales representative, I used to play soccer with the purchasing manager Friedl: winner gets a discount! Why does Bründl puts you in a good mood? Because you’re treated with respect and viewed as a partner. What sets Bründl apart from others? The employees and management. What did you always want to say to Bründl? Thank you for 20 years of cooperation on equal terms. EDI RADACHER — »Bründl ist nicht nur ein Ausnahme-Unternehmen, sondern eine Marke, erschaffen von Pionieren, getragen von Menschen, die dafür brennen und geliebt von begeisterten Kunden, die zu Freunden werden.« — “Bründl is not just an exceptional company; it is a brand created by pioneers, worn by people who are passionate about it, and loved by enthusiastic customers who become its friends.” ULLI EHRLICH Creative Director SPORTALM KITZBÜHEL Global Brand Manager Sport J.LINDEBERG — Ihr persönlicher magic moment bei Bründl, Herr Mannel? »Habe ich bei jedem Besuch, wenn ich die gelebte und augenscheinliche Leidenschaft und Begeisterung für den Sport im Allgemeinen sehe und den Kunden im Speziellen. Die Mischung aus Kompetenz und ›sich-sofortwohlfühlen‹ ist einzigartig und immer wieder schön zu erleben.« — What was your personal magic moment at Bründl, Mr Mannel? “I experience it on every visit, when I see the vibrant passion and enthusiasm for sports in general and for customers in particular. The mixture of expertise and ‘immediately feeling good’ is unique and always a pleasure to experience.” CHRIS MANNEL Regional General Manager OBER ALP GROUP (SALEWA/DYNAFIT) — »Ich habe meinen Lebensmittel­ punkt im Pinzgau, mitten in den Bergen, wo auch die Wurzeln des Bründl Gens zuhause sind. Es inspiriert mich, wie innovativ und begeistert das Unternehmen und seine Mitarbeiter den Sport transportieren und leben. Einfach toll, wie über Generationen der Sport vermittelt wird. Mein persönlicher Rat an alle: Auf in ein Bründl Shop und neben den besten Produkten der Welt Ausschau nach dem Bründl Gen halten!« — “My chief residence is in Pinzgau, right in the mountains, where the roots of the Bründl gene also are at home. The innovative and enthusiastic way the company and its employees promote and live sports inspires me. It’s great the way sports are transmitted over generations. My personal advice to everyone: Go to a Bründl shop and, along with the best products in the world, look out for the Bründl gene!” HERBERT BRÜNDLINGER Head of Sales Austria KJUS

34 MAG. FRANZ FÖTTINGER CEO Marketing/Vertrieb/Produktion FISCHER SPORTS — Was verbindet Sie mit Bründl? Bründl und Fischer sind österreichische Familien­unter­ nehmen mit langer Geschichte. Bründl hatte jetzt 60-jähriges Jubiläum, wir vor ein paar Jahren den 90. Geburtstag. Warum zaubert Ihnen Bründl ein Lächeln ins Gesicht? Weil wir unsere Produkte hier in guten Händen wissen. Was ist das Besondere an dem Unternehmen? Bründl denkt und handelt langfristig und visionär. Was ich bei der Gelegenheit immer schon mal sagen wollte? Ich ziehe einfach nur den Hut und gratuliere. — What connects you to Bründl? Bründl and Fischer are Austrian family businesses with a long history. Bründl just had its 60th anniversary, while we celebrated our 90th several years ago. Why does Bründl brings a smile to your face? Because we know our products are in good hands there. What is special about the company? Bründl is visionary and thinks and acts over the long term. What did you always want to say to Bründl? I simply take my hat off to them and say congratulations. CEO FRANZ JULEN INTERSPORT INTERNATIONAL CORP., BERN — »Bründl begeistert seine Kunden täglich mit optimaler Beratung, Service, Kompetenz, den richtigen Produkten, mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis sowie Leidenschaft. Bründl ist aber auch stets offen für Neuerungen und passt sich dem veränderten Konsumverhalten ständig an. Solange Intersport Händler auf der ganzen Welt diese Werte verkörpern und leben, beißen sich die Mitbewerber an uns die Zähne aus.« — “Bründl delights its customers every day with the best possible advice, service, competence, the right products, the best value for the money, and passion. But Bründl is also always open to innovation and ready to adapt to the changing needs of consumers. As long as Intersport dealers around the world embody and live up to these values, the competitors will be following their example”. HON.-PROF. DR. MANFRED WINTERHELLER Unternehmer, Sprecher und Autor/entrepreneur, speaker and author — Herr Dr. Winterheller, als Seminarleiter begleiten Sie den Sporthändler seit vielen Jahren beruflich. Gibt es auch Berührungspunkte als Kunde? Immer wieder. Zum Beispiel habe ich ein spezielles Paar Ski mit Schuhen für eines meiner Enkelkinder bestellt. Weil es sich nicht ausging, mit der Dame vorbeizukommen, wollte ich die Ware einfach so mitnehmen. Für den Mitarbeiter undenkbar. Ohne probieren, dass alles genau passt? Nie im Leben. Wo gibt es so etwas noch? Was ist das Geheimnis hinter der Marke? Die Betonung des Menschen in allen Belangen. Bründl kümmert sich um seine Mitarbeiter, damit diese sich perfekt um die Kunden kümmern können. Darf ich an dieser Stelle noch etwas loswerden? Bitte! Ich weiß, dass es manchmal schwierig sein kann, eine außergewöhnliche Lebensphilosophie nicht nur zu bereden, sondern wirklich zu leben. Aber ein Zurück in den Brei aus Angepasstheit und Pensionshoffnung ist undenkbar. Bründl ist ein Leuchtturm. — Dr Winterheller, you’ve accompanied the sporting goods retailer for many years as seminar leader. Are you also a customer sometimes? Of course! For example, I ordered a special pair of skis with boots for one of my grandchildren. Because it was not possible for the young lady to come with me, I wanted to just buy the product. But the saleswoman would not hear of it. Buy it without trying it on to see if it fits? Not on your life! Does anyone do that any more? What’s the secret behind the brand’s success? It’s the emphasis on people, without question. Bründl cares about its employees, so that they in turn can take good care of customers. Mind if I share something else here? Please do! I know that it can be difficult to do more than just talk about an extraordinary philosophy of life, and actually live it out. But it’s really unthinkable to return to the days of having low expectations and working just to retire. Bründl is a lighthouse. — »Mich beeindruckt die Familie Bründl, die eine ganze Region geprägt hat und nachhaltig prägt. Allen voran Hans Bründl, der mit Pioniergeist den Grundstein für die Erfolgsgeschichte gelegt hat, und dann die junge Generation, die diese Erfolgsgeschichte weiter gefestigt, ausgebaut, perfektioniert und in andere Regionen und Täler übertragen hat. Diese beeindruckende Geschichte nimmt bereits ein paar Kapitel ein und wird über die nächsten Generationen sicher noch ein beeindruckendes Buch füllen.« — “I am impressed by the Bründl family, which has shaped an entire region and continues to do so. I especially admire the pioneering spirit of Hans Bründl, who laid the foundation for this success story; the young generation then further consolidated, developed and perfected this achievement and exported it to other areas, other valleys. This impressive history already fills quite a few chapters, and might even make for an impressive book in the decades to come”. PETER SCHÖFFEL Geschäftsführer/CEO SCHÖFFEL SPORTBEKLEIDUNG SCHÖFFEL SPORTSWARE

»FOTOKISTL.« PHOTO BOOTH IN AUSTRIAN? PHOTOBOOTH AUF ÖSTERREICHISCH? 36 ZUM SCHIESSEN! ON YOUR MARK!

38 GANZ GROSSES KINO ON THE BIG SCREEN DAS BERÜHMTE BRÜNDL GEN BESCHÄFTIGT WISSENSCHAFTLER IN ALLER WELT. DOCH BIS HEUTE IST ES NICHT GELUNGEN, DAS ERBGUT VOLLSTÄNDIG ZU ENTSCHLÜSSELN. NUN HAT SICH EIN FILMTEAM AUFGEMACHT. UND SIEHE DA: AUSSERHALB DES LABORS WURDEN SIE FÜNDIG. SCIENTISTS THE WORLD OVER HAVE BEEN TRYING TO DECODE THE FAMOUS BRÜNDL DNA BUT STILL HAVEN’T BEEN ABLE TO FULLY DECIPHER THE GENETIC MATERIAL. NOW A FILM TEAM HAS EXPLORED THE BRÜNDL PHENOMENON... LO AND BEHOLD: OUTSIDE THE LAB, THEY FOUND THE KEY. »TOSEND BRICHT DIE SONNE DAS EIS UND DURCHTRÄNKT ALLES MIT LEBEN. MIT FARBE. FREIHEIT, DIE UNS DEN ATEM RAUBT.« “THE SUN RAGES, SHATTERING ICE AND IMBUING EVERY THING WITH LIFE. WITH COLOUR, WITH FREEDOM THAT TAKES OUR BREATH AWAY.”

40 Welturaufführung verpasst? Hier geht’s zum neuen Unter­ nehmensfilm. Missed the world premiere? Watch our new corporate film.

42 »EIN REGENTROPFEN IM FREIEN FALL. WIE EIN HERZSCHLAG. WIRD ZU SCHNEE. ZU EIS. ZU STILLE.« “A RAINDROP IN FREE FALL... LIKE A HEARTBEAT. IT TURNS TO SNOW. TO ICE. TO SILENCE.” »WAS MACHT EINEN MOMENT ZUM MAGIC MOMENT? WIE ENTSTEHT ER? WORIN GENAU LIEGT SEINE MAGIE? UND VOR ALLEM: WAS MACHT ER MIT DEN MENSCHEN, DIE IHN ERLEBEN? « “WHAT MAKES A MOMENT “MAGIC”? HOW IS IT FORMED? WHAT EXACTLY IS THE MAGIC? AND ABOVE ALL, WHAT HAPPENS TO THE PEOPLE WHO EXPERIENCE IT?” »VIELE FAKTOREN MACHEN EINEN MAGIC MOMENT AUS. BEI BRÜNDL HAT MAN SICH VON ANFANG AN DARAUF SPEZIALISIERT.« Drehorte Kitzsteinhorn, Mitterberg, Maiskogel, Kaprun, Mayrhofen Drehtage 4 Material 14 Stunden Produktionszeit März bis Mai 2016 Regisseur Christoph Tilley Darsteller Bründl Mitarbeiter Locations Kitzsteinhorn, Mitterberg, Maiskogel, Kaprun, Mayrhofen Filming days 4 Material 14 hours Production time March to May 2016 Director Christoph Tilley Starring Bründl employees “A MAGIC MOMENT CERTAINLY HAS MANY INGREDIENTS. AND BRÜNDL HAS BEEN SPECIALIZING IN THIS RECIPE FROM THE START.”

44 M A MO M SMILES & MORE G I C E N TS DREI GIPFELSTÜRMER, EIN SNOWBOARDER UND EIN JUNGER IRON MAN — DIE SOCIAL MEDIA-TEILNEHMER AM GEWINNSPIEL »60 YEARS OF SMILE« VON INTERSPORT BRÜNDL HABEN IHRE GANZ BESONDEREN MAGIC MOMENTS AUF FOTO FESTGEHALTEN. HIER SIND DIE GESCHICHTEN DAZU. THREE MOUNTAINEERS, A SNOWBOARDER, AND A YOUNG IRON MAN COMPETITOR — PARTICIPANTS IN INTERSPORT BRÜNDL’S “60 YEARS OF SMILE” CONTEST — HAVE THEIR VERY SPECIAL MAGIC MOMENTS CAPTURED ON CAMERA. HERE ARE THE ACCOMPANYING STORIES.

46 Was war da los, Moritz? —— Ich bin mit einer sehr seltenen Fehlbildung zur Welt gekommen, ohne Schienbeinknochen und Kniegelenk. Vor ein paar Jahren wurde mir dann der Unterschenkel abgenommen. Dank meiner Prothesen kann ich aber viele verschiedene Sportarten ausüben: Tennis, Schwimmen, Skifahren und auch Laufen. Hier bin ich beim Ironkids der Ironman-WM in Zell am See zu sehen, kurz vor dem Zieleinlauf. DREI FOTOS, EIN MOTIV: #MAGICMOMENTS THREE PHOTOS, ONE THEME: #MAGICMOMENTS Moritz sicherte sich den Gutschein für einen Skitag mit Olympiasieger Fritz Strobl. Was war da los, David? —— Mit dem Wiener Skilehrerverband war ich im April in der Region Ischgl/ Samnaun. Der einwöchige Alpinkurs neigte sich dem Ende zu, wir hatten eine super Woche mit schönen Firnabfahrten. Kurz vor der letzten Abfahrt vom Piz Munschuns hat mich ein Kollege fotografiert. What was going on, Moritz? —— I was born with a very rare deformity, no tibia and knee joint. A couple of years ago, my lower leg was removed. Thanks to my prosthesis, I can do a lot of different sports: tennis, swimming, skiing, and also running. Here you can see me competing in the Ironkids at the Ironman World Cup in Zell am See, just before the finish. Moritz secured himself a voucher for a ski day with Olympic champion Fritz Strobl. Was war da los, Julia? —— Wir haben uns zum Wandern verabredet; ein Freund, eine Freundin und ich. Weil Mühlbach in der Überzahl war, sind wir auf den Schneeberg gegangen. Oben angekommen trugen wir uns ins Gipfelbuch ein, wollten aber noch ein Erinnerungsfoto schießen. Am liebsten stehend mit den Kalkalpen im Hintergrund. Wie wir uns so mühten, das perfekte Foto zu machen, kam ein älterer Herr auf uns zu und nahm uns die Kamera ab. Er übernahm dann die Regie und gab das Kommando zum Absprung. David gewann die Tagestour für zwei Personen mit dem Extrembergsteiger und Ultratrail-Läufer Markus Amon. What was going on, David? —— In April, I was in the Ischgl/Samnaun region with the Viennese ski instructors’ association. The weeklong alpine course was coming to an end; we had a terrific week with great corn-snow runs. Right before the last run from the Piz Munschuns, a colleague took my photograph. David won the day tour for two people with the extreme mountaineer and ultra-trail runner Markus Amon. Julia freut sich über einen Gutschein für einen Wellness-Urlaub im Tauern Spa Zell am See-Kaprun. What was going on, Julia? —— We decided to go hiking — two friends and I. Because Mühlbach was too crowded, we went on the Schneeberg. When we got to the top, we signed our names in the summit book, but we also wanted to take a souvenir photo, preferably with the Kalkalpen in the background. As we were struggling to take the perfect photograph, an older gentleman came up and took the camera from us. He then took over the director’s role and gave us the command to jump. Julia is excited about her voucher for a wellness holiday at the Tauern Spa in Zell am See-Kaprun.

48 271.545 Es braucht nicht viel, um in seinem Element zu sein. Gute Ausrüstung, Spaß an der Bewegung und ein Ziel vor Augen. Manchmal reicht auch schon der Weg dorthin. You don’t need much in order to be in our element. Good equipment, joy in activity, and a goal in mind. Sometimes it’s even enough just to have a road to travel. PERSONEN/PEOPLE — REICHWEITE DER KAMPAGNE 31 REACH OF THE CAMPAIGN TAGE/DAYS — ZEITRAUM DER AKTION TIME PERIOD OF THE CAMPAIGN 132 TEILNEHMERFOTOS/ NUMBER OF PHOTO SUBMISSIONS 6310 KLICKS/CLICKS — AUF DER LANDINGPAGE ON THE LANDING PAGE 1932 VOTINGS/TOTAL NUMBER OF VOTES

50 Bei Landschaften wie diesen sind Aha-Erlebnisse programmiert. With a scenery like this, “aha” experiences are a given. Zauberhafte Momente, die auf ganz natürlichen Kräften basieren. Magic Moments, born of natural forces.

52 LERNEN VON DEN BESTEN LEARNING FROM THE BEST WAS HABEN THE RITZ-CARLTON UND DAS KADEWE IN BERLIN MIT BRÜNDL GEMEINSAM? ALLE DREI TREIBEN DAS THEMA SERVICE­EXZELLENZ AUF DIE SPITZE. EIN GIPFELTREFFEN IN DER DEUTSCHEN HAUPTSTADT. WHAT DO THE RITZ-CARLTON AND KADEWE IN BERLIN HAVE IN COMMON WITH BRÜNDL? ALL THREE TAKE SERVICE TO ITS HIGHEST PEAK OF EXCELLENCE. A SUMMIT MEETING IN THE GERMAN CAPITAL. General Manager Robert Petrovic´ hat das Berliner Ritz-Carlton zum Synonym für Service-Exzellenz gemacht. General Manager Robert Petrovic´ has made the Berlin Ritz-Carlton synonymous with service excellence.

54 CEO André Maeder weiht die Bründl Führungskräfte in das Prinzip KaDeWe ein. CEO André Maeder introduces Bründl executives to the KaDeWe principle. Auch ein leitender Angestellter des Ritz-Carlton braucht mal Urlaub. Dass dieser sich die Schmittenhöhe in Zell am See zum Skifahren ausgesucht hat, mag Zufall sein oder eine glückliche Fügung. Als er nämlich noch einen Helm ausleihen und bezahlen wollte, sagte der Mitarbeiter im Verleih nur: »Lass’ deine Familie nicht warten, viel Spaß!« Wie, gratis? Bingo! Da war er wieder, der Bründl’sche Emotionalienhandel. Es sind auch Momente wie dieser, mit denen es der Kapruner Sporthändler zum Achttausender unter den alpinen Sporthäusern gebracht hat. Nun gibt es nicht nur einen Achttausender und Serviceexzellenz ist kein Monopol des Sporthandels. Also machte sich die Führungsriege von Bründl auf nach Berlin, zu einer Expedition in den deutschen Himalaya. Im Seminarraum des 5-Sterne-Superior-Hotels The Ritz-Carlton am Potsdamer Platz sitzen drei Dutzend Shopleiter, darunter Erwin von der Schmitten Talstation, wo der Mitarbeiter des Ritz-Carlton sein alpines Erweckungserlebnis hatte. Die Geschichte hat sich im Hotel herumgesprochen, Robert Petrovic´, der General Manager, trägt sie vor versammelter Mannschaft vor. Applaus für den Kollegen. Gibt es ein schöneres Geschenk für Erwin, das Geburtstagskind? Gibt es. Robert lässt sich nicht lumpen und serviert den Landsleuten zur Feier des Tages Champagner. Auf die Serviceexzellenz, die sich hier nicht in einer Powerpoint-Präsentation erschöpft. Vormittags war die Gruppe aus Österreich beim Shopscouting im KaDeWe, dem Kaufhaus des Westens. Noch so eine Institution in Sachen Servicekultur. André Maeder, der CEO, spricht im Vortrag von der »extraordinary shopping experience«, weil ein normaler Laden heute keine Chance mehr habe. Sein Assistent führt später durch die weitläufigen Etagen des bekanntesten Warenhauses der Republik, das mit rund einer Million Artikeln, ohne Food wohlgemerkt, den Anspruch erhebt, das kompletteste Retailgeschäft der Welt zu bieten. Beinahe im Minutentakt kommt man mit den points of excitement in Berührung, womit nicht weiße Hemden oder schwarze Socken gemeint sind, sondern eines der 35 Restaurants, die Even a senior executive at the Ritz-Carlton sometimes needs a holiday. That he chose the Schmittenhöhe resort in Zell am See as a skiing destination could be by chance or lucky coincidence. When he wanted to pay to rent a helmet, the employee simply said: “Don’t keep your family waiting — have fun!” “For free, really?” Bingo! There it was again, Bründl’s human approach to business. It is moments like this that have made the Kaprun sports dealer one of the best in the business, a virtual Everest of alpine sports houses. Of course, there is more than one 8,000-meter peak in the world, and service excellence is not limited to sports dealers. So the top executives at Bründl set off for Berlin, for an expedition in the German Himalayas. There, in the seminar room of the Ritz-Carlton on Potsdamer Platz, sit three dozen shop directors, among them Erwin from the Schmitten Valley station, where the Ritz-Carlton employee had experienced his alpine revelation. The story had made the rounds in the hotel; Robert Petrovic´, the Ritz-Carlton’s general manager, reports it to the assembled team. Applause for the colleague. Could there be a better present for Erwin, the birthday boy? Yes, there is! Robert doesn’t scrimp and serves the fellow countrymen champagne to celebrate the occasion. To service excellence, which is not confined here to a PowerPoint presentation. In the morning, the group from Austria “shop scouted” in KaDeWe, the Kaufhaus des Westens. Also an institution when it comes to service culture. André Maeder, the head of KaDeWe, speaks in his presentation of an “extraordinary shopping altarartige Sneaker-Inszenierung, das Spa oder die interaktiven Rauminstallationen. Es sagt viel aus über das Haus, das sich als Servicedirektor einen Fachmann aus der Fünf-Sterne-Hotellerie leistet und mit dem Selbstverständnis des perfekten Gastgebers auftritt: »Wir sind wie ein Hotel, nur ohne Übernachtungsgäste«, meint Maeder. Bründl hat sich nicht von ungefähr in die Stadt aufgemacht, um von den Besten anderer Branchen zu lernen. Das KaDeWe und The Ritz-Carlton zeigen wie man in Sphären vorstößt, wo die Luft richtig dünn wird. Wie sonst ist zu erklären, dass die Servicekultur Besuchern, Kunden und Gästen schlichtweg den Atem raubt. Auffallend, dass es primär gar nicht so sehr um die eigentliche Dienstleistung geht. »Wir verkaufen Erlebnisse, nicht nur Hotelzimmer«, sagt Robert, der General Director. Was sich wie eine Phrase anhört, ist im The Ritz-Carlton ein in Fleisch und Blut übergegangenes Mantra. Man braucht sich ja nur Robert Lee anzuschauen, den Beefeater am Entree, der neben Brandenburger Tor, East Side Gallery und Checkpoint Charley wahr- experience”, because a normal shop no longer has a chance in today’s world. Later, his assistant leads the way through the expansive floors of the country’s most famous department store, which, with its approximately one million articles, not counting food, claims to be the most complete retail business in the world. Almost every minute in the store, one encounters points of excitement, which do not refer here to white shirts or black socks but to the 35 restaurants, the altar-like “sneaker hall”, the spa, or the interactive room installations. It says a lot about the store that it chose to hire as service director a professional from the five-star hotel industry and that it presents itself as a perfect host: “We’re like a hotel, only without overnight guests”, says Maeder. It is not by chance that Bründl has made its way to this city in order to learn from the best in other industries. KaDeWe and the Ritz-Carlton demonstrate how one advances in higher spheres where the air is getting very thin. How else can one explain that the service culture simply takes visitors’, customers’ and guests’ breath away? What’s striking is that it’s not primarily about the actual service. “We sell experiences, not just hotel rooms”, says Robert, the RitzCarlton’s general director. What sounds like a mere expression is a flesh-and-blood mantra at the hotel. You have only to look at Robert Lee, the beefeater at the entrance, who, along with the Brandenburg

56 scheinlich zu den meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Berlins gehört. Und wenn im KaDeWe der Weihnachtsmann in Rente geht, kochen anderntags die Emotionen in den sozialen Netzwerken hoch. Vordergründig, das hat auch Bründl früh erkannt, mag es um Verkauf und Verleih gehen, mindestens so wichtig wie Skier und Skibindung sind emotionale Bindungen. Die Geschäftsführung zum Beispiel hat nach sieben Jahren das erfolgreich gelaufene Hauptgeschäft in Kaprun abgerissen und es durch einen spektakulären Monolithen ersetzt. Wandert der Handel ins Netz ab, sperrt Bründl drei neue Filialen in verträumter Bergkulisse auf. Wird Kunden andernorts Service und Beratung genommen und in emanzipatorischer Verklärung als SB-Projekt verkauf, erklärt Bründl die Mitarbeiter zum größten Vermögen — und investiert regelmäßig ein kleines in sie. Auch Robert hat die Aufenthaltsqualität des The Ritz-Carlton gesteigert, indem er in die Begegnungsstätten des Hauses investierte. Seinen Barmanager animierte er zu dem Konzept »Fragrances«, eine opulent ausgestattete Cocktail-Höhle, in der Drinks präsentiert werden wie in einer Parfümerie Düfte. Das Projekt ist ein Beispiel für nachhaltige Mitarbeiterbindung. Statt Dienst nach Vorschrift zu machen, was nur zu emotionalen Auflösungserscheinungen führen würde, wächst der Mitarbeiter über sich hinaus; Barmann wie Bar sind mittlerweile hoch dekoriert. Das KaDeWe hat sich einen Umbau im großen Stil verordnet und plant schon die Schaufenster der Zukunft. Maeders Vision: keine Ware mehr, dafür schöne Bilder und Statements, die bewegen. Emotionsmarketing ist so ein Begriff, der oft zu hören ist dieser Tage, wo es um Servicekultur geht. Bei Bründl ist es der Mitarbeiter, der Touristen auch kurz vor Ladenschluss noch herzlich empfängt und mit ihnen an seinem freien Tag auf den Berg fährt, um das Material zu testen. Im The Ritz-Carlton ist es der Mitarbeiter, der mitkriegt, wie ein Paar in der Lobby vom Joggen spricht. Gate, East Side Gallery, and Checkpoint Charley is probably one of the most photographed attractions in Berlin. And the day after the Santa at the KaDeWe retires, emotions will run high in social networks. Evidently, Bründl also recognised this early on — that when it comes to sales and rentals, emotional bonds are at least as important as skis and ski bindings. For example, after only seven years of a successful run, the firm tore down its main shop in Kaprun and replaced it with a spectacular monolith with the rank of a pilgrimage site. When business migrated into the Internet, Bründl opened three new branches in dreamlike mountain scenery. While elsewhere service and consultation are eliminated and, in an emancipatory transfiguration, sold to customers as a self-service project, Bründl declares its employees to be its greatest asset and regularly invests in them. Robert also improved the quality of a stay at the Ritz-Carlton by investing in the hotel’s meeting places. He encouraged his bar manager to adopt the concept of “Fragrances”, an opulently outfitted cocktail “cave” in which drinks are presented as in a perfumery. The project is an example of a sustainable commitment to employees. Instead of going by the book, which would only lead to signs of emotional disintegration, the employee is given an opportunity to excel; by now, both barkeeper and bar have received high honours. KaDeWe has prescribed a large-scale conversion and is already planning the showcase of the future. Maeder’s vision: no more goods; instead, beautiful images and statements that move people. Emotional branding is a term that often is heard these days in the context of service culture. At Bründl, it means the employee who also warmly welcomes »IT IS NOT GOOD ENOUGH TO LIKE YOUR JOB AND TO JUST LIKE PEOPLE — YOU NEED TO LOVE TO MOVE MOUNTAINS.« Gastgeber mit Handschlag-Qualität: Robert Petrovic´ und Christoph Bründl (re.). Host with a quality handshake: Robert Petrovic´ and Christoph Bründl (right). Zurück im Zimmer findet es zwei Sportoutfits und eine Karte mit den Laufstrecken der Stadt. Das Hotel ist ein unablässig arbeitendes System der Bestätigungen, der kleinen und großen Gesten der Zuwendung. Der eigene Name fällt hier mit einer Selbstverständlichkeit, auch wenn man nie zuvor einen Fuß in die Lobby gesetzt hat. Die Höflichkeitsfloskel Hallo, wie geht’s? bildet in ihrer aufrichtigen Beiläufigkeit den Auftakt zu einer zarten Liebesbeziehung, Lichtjahre entfernt vom Duktus einstudierter Callcenter-Devotion. Wenn es einer Erklärung bedarf, warum The Ritz-Carlton für seinen Kundenservice vielfach ausgezeichnet wurde, die magic moments sind der beste Beweis. Wow-Erlebnisse, wie sie rund um den Erdball in den 91 Hotels und Resorts der Gruppe produziert werden, verdichtet zu dem einen berühmten Satz: »We are Ladies and Gentlemen serving Ladies and Gentlemen.« Robert hat es um seine Handschrift ergänzt, die heute der Korrespondenz anhängt und zwischen all der To whom it may concern-Prosa anmutet wie eine lyrische Fußnote: »It is not good enough to like your job and to just like people — you need to love to move mountains.« Dafür steht jedem Mitarbeiter ein finanzieller Handlungsspielraum zur Verfügung; das sogenannte Empowerment, um Berge zu versetzen, was nicht selten einem Himmel und Hölle in Bewegung setzen gleichkommt. Ein Gast wollte seiner Frau zum Geburtstag ein handgeschriebenes Gedicht vortragen. Nur: Die Frau wohnt in Los Angeles. Also gab ein Mitarbeiter den postillon d’amour, stieg in den nächsten Flieger und machte der Frau seine Aufwartung. »Wo wird dieser Gast das nächste Mal absteigen«, fragt Robert seine Zuhörer aus den Bergen und gibt die Antwort gleich selbst: »Ritz-Carlton forever.« Und der leitende Angestellte, Sie erinnern sich, der Zell am See Tourist, ist natürlich wieder zur Schmittenhöhe gefahren. »Rate mal«, schrieb er seinem Kollegen, »wo ich mir das nächste Mal die Ski-Ausrüstung ausleihe?« customers just before closing time and heads for the slopes with them on his day off in order to test the products. At the Ritz-Carlton, it means the employee who learns that a couple in the lobby was talking about jogging and sees that two sports outfits and a map showing the city’s jogging trails are left in their room. The hotel is a constantly functioning system of confirmations, of small and large gestures of affection. One’s name is mentioned here as a matter of course, even when one never set foot in the lobby before. In its sincere casualness, the polite phrase Hello, how are you? forms the prelude to a tender love affair — light years away from the characteristically rehearsed call-centre devotion. If an explanation is needed for why the Ritz-Carlton has received multiple awards for its customer service, the magic moments offer the best proof. The “wow experiences” produced in the group’s 91 hotels and resorts throughout the world can be summed up in the one famous statement: “We are ladies and gentlemen serving ladies and gentlemen”. Robert has adopted the following sentence as his personal signature; today it is attached to all correspondence and stands out like a lyrical footnote among all the To whom it may concern prose: “It is not good enough to like your job and to just like people — you need to love to move mountains”. That’s why every employee has some financial leeway; the socalled empowerment to move mountains, which not infrequently is tantamount to moving heaven and earth. One guest wanted to present a handwritten poem to his wife for her birthday. But the wife lives in Los Angeles. So a Ritz-Carlton employee played the postillon d’amour, got on the next plane and paid the woman a courtesy visit. “Where will this guest stay the next time?” Robert asks his listeners from the mountains, and immediately answers his own question: “The Ritz-Carlton forever”. And the executive — you remember, the Zell am See tourist — naturally has returned to the Schmittenhöhe. “Guess”, he wrote his colleagues, “where I’m going to rent my ski equipment next time?”

alpina-sports.com Ans Vermögen muss man sich erst gewöhnen. ERGO 3 REVOLUTIONÄRE VOLUMENREGULIERUNG ATTELAS VISOR QVM Spängler hilft Ihnen dabei. Eröffnen Sie ein Spängler Sparbuch und gehen Sie mit einem guten Gefühl nach Hause. www.spaengler.at

60 LEHRLINGE SIND GOLD WERT APPRENTICES ARE THE GOLD STANDARD ES GIBT SCHAUSPIELER UND ES GIBT MENSCHEN WIE JOSHUA, CHELSEA UND MARCO. DIE LEHRLINGE VON BRÜNDL HABEN EINFACH SICH SELBST GEMIMT. BEIM FILMFESTIVAL IN WIEN GAB ES DAFÜR GOLD. THERE ARE ACTORS AND THEN THERE ARE PEOPLE LIKE JOSHUA, CHELSEA AND MARCO. THESE BRÜNDL APPRENTICES JUST “PLAYED” THEMSELVES ON SCREEN. AND THEY WON GOLD AT THE FILM FESTIVAL IN VIENNA. Ein vierminütiges Bewerbungsvideo von Intersport Bründl hat bei den 27. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien, dem größten Wettbewerb seiner Art im deutschsprachigen Raum, für Furore gesorgt. Die international besetzte Jury zeichnete den Lehrlingsfilm in der Kategorie »Human Resources« mit einem Prix Victoria in Gold aus. In dem Clip erzählen Lehrlinge, was sie bei Bründl machen und wieso sie ihren Job mit keinem anderen tauschen wollen. Die Kamera ist dabei, wenn die Jugendlichen Schaufenster dekorieren und Skier präparieren, zeigt sie aber auch bei Fortbildungen und in der Freizeit. Da wirkt nichts gestellt, nichts aufgesetzt. Die Portraitierten sind einfach sie selbst. Das macht das Werk, eine Gemeinschaftsarbeit von Springer & Jacoby und MXR Productions, so sympathisch. Als Zuschauer schließt man nicht nur die Protagonisten ins Herz, sondern lernt mindestens auch Folgendes: Dass Lehrlinge bei Bründl fast alles dürfen, zum Beispiel im Rahmen eines Projekts auch eine Filiale leiten. Dass die vier Ziffern 7139, auf den Kopf gestellt und von hinten gelesen, das Lebensgefühl einer ganzen Generation widerspiegeln. Und dass der älteste Lehrling Herbert, Personalchef und Mitglied der Geschäftsführung, im 30. Lehrjahr ist, denn beim Bründl »lernt man ja nie aus«. A four-minute application video from Intersport Bründl created a sensation at the 27th International Business Film Days in Vienna, the largest competition of its kind in German-speaking countries. The international jury awarded the apprentice film with a gold Prix Victoria in the category of “Human Resources.” In the clip, the apprentices talk about their work at Bründl and about why they wouldn’t change places with anyone. The camera watches as the young people decorate shop windows and prepare skis, but also shows them in training and in their spare time. It comes across as spontaneous, unrehearsed. The trainees simply are themselves. That’s what makes the film, a joint project of Springer & Jacoby and MXR Productions, so appealing. Viewers not only develop an affection for the protagonists; they also come to understand that the sky is the limit for Bründl apprentices — they can even lead a branch store within the context of a special project; that the digits 7139, turned upside down and read in reverse, spell the German word “geil” — reflecting the attitude of a whole generation; and that the oldest apprentice, Herbert — head of personnel and a member of the management team — has been with the company for 30 years already… because at Bründl, “you never stop learning.” Neugierig geworden? Hier geht’s zum Film. Curious? See the film here. Früchte der Arbeit: Die Leiterin der Bründl Akademie, Elisabeth Rendl (2.v.li.) und Unternehmensberater Mag. Bernhard Bründl (2.v.re.) nahmen die Auszeichnung, den Prix Victoria in Gold, entgegen. Mit den Lehrlingsbeauftragten von Intersport Bründl freuten sich Rebecca Pfannenschmidt (mi.) und Ralf Kober (re.) von Springer & Jacoby sowie Festivaldirektor KR Alexander V. Kammel (li.) Reaping the rewards: Elisabeth Rendl, head of the Bründl Academy (second from left), and management consultant Bernhard Bründl (second from right) accept the gold “Prix Victoria” prize. Celebrating with the Intersport Bründl apprentices are Rebecca Pfannenschmidt (centre) and Ralf Korber (right) of Springer & Jacoby, as well as festival director KR Alexander V. Kammel (left).

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64 ALLES AUF EINE KARTE ALL OVER THE MAP WAS WÄREN DIE TOURISMUS­ ORTE OHNE HEINZ VIELKIND? DER MALER LIEFERT DIE GRUNDLAGE, DAMIT SKIFAHRER UND WANDERER SICH SPÄTER IM GELÄNDE ZURECHTFINDEN. EIN BESUCH IM ATELIER IN INNSBRUCK. WHAT WOULD TOURIST DESTINATIONS BE WITHOUT HEINZ VIELKIND? THE PAINTER MAKES IT POSSIBLE FOR SKIERS AND HIKERS TO ORIENT THEMSELVES IN VAST TERRAINS. A VISIT TO HIS STUDIO IN INNSBRUCK. Der Maler des Erhabenen: Heinz Vielkind in seinem Atelier. Painter of the sublime: Heinz Vielkind in his studio.

66 Des Malers Utensilien: Temperafarben und Pinsel aus russischem Marderhaar. The painter’s tools: tempera paints and Russian sable brushes. Ob sommers oder winters — die Panoramazeichnungen aus Innsbruck gehören zum vertrauten Bild der Urlaubsregionen. Summer or winter — the panoramic drawings from Innsbruck are a familiar image of this tourist destination. Mag sein, dass Michelangelos Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle oder den Louvre mit seiner Mona Lisa noch mehr Menschen gesehen haben. Aber über mangelnde Aufmerksamkeit an seiner Kunst kann sich Heinz Vielkind nicht beklagen. Vielkind, Ende 70, ist ein Großmeister der Panoramazeichnung. Er malt Berge, nicht einen, sondern ganze Gebirgszüge; das Kitzsteinhorn beispielsweise mit allem, was dazugehört: der ketten­ artigen Anordnung der Gipfel, den gezackten Bergkämmen, Falten und Flanken; weiter unten den Maiskogel mit der dann beginnenden Vegetation — und schließlich das dem Hochgebirgsmassiv zu Füßen liegende Kaprun, dargestellt in unzähligen Farbtupfer, wovon jeder für ein Haus steht. Vielkinds Welt ist eine heile. Seine Winter- und Sommerpanoramen zeigen die Natur in ihrer nackten Schönheit. Touristisch erschlossene Skiregionen fristen in den Karten einen Dornröschenschlaf, ehe sie von den Auftraggebern, Tourismusverbänden und Liftbetreibern, wachgeküsst werden. Der Urlauber sieht Vielkinds Werke erst, wenn sie vielfach vergrößert und auf witterungsbeständigen Aluminiumplatten aufgezogen an den Tal und Berg­ stationen hängen oder eines der Sportgeschäfte zieren — nunmehr angereichert mit Loipen, Pisten, Liften und Seilbahnen, ergänzt um Skidepots, Parkplätze und Einkehrmöglichkeiten. Michelangelo’s Sistine Chapel ceiling or the Louvre with its Mona Lisa may have had even more viewers. But Heinz Vielkind’s art also gets its fair share of attention. Vielkind, now in his late 70s, is a grand master of the panorama. He paints mountains — not single ones but entire mountain chains — the Kitzsteinhorn, for example, with everything that goes with it: the chainlike arrangement of the peaks; the jagged ridges, folds, and flanks; the Maiskogel below, where the vegetation begins; and finally Kaprun, which lies at the feet of the high-altitude massif, represented in countless blobs of colour, each of which stand for a house. Vielkind’s world is an idyllic one. His winter and summer panoramas show nature in its naked beauty. Ski regions that are accessible to tourists lie dormant in the maps until they are kissed awake by the contractors, tourist organisations, and ski-lift operators. The holidaymaker sees Vielkind’s works only when they have been magnified dramatically and mounted on weatherproof aluminium plates, which hang in the valley and in mountain stations or adorn sports shops — now enriched with trails, slopes, ski lifts, and funiculars, supplemented by ski depots, parking areas, and resting spots.

68 Heinz Vielkind sitzt da schon wieder über den Schreibtisch gebeugt in seinem Atelier im Inns­ brucker Universitätsviertel. Zu seiner Linken die Palette mit den cremigen Temperafarben, vor allem Schattierungen in Weiß und Blau, in der rechten Hand führt er den Pinsel aus russischem Marderhaar. Ein Journalist verglich den Tiroler mit dem sil­ber­ grauen Haar und dem stechenden Blick ein­mal mit einem Visagisten. Weil er sich jedem Berg wie einem Gesicht nähere. Vielkind ist kein menschliches Google Earth, er verstärkt hier und vergrößert dort, hebt schöne Stellen hervor und übermalt Problem­ zonen. Und er zieht so manche Passage in die Länge wie eine Ziehharmonika, damit später alle Informationen Platz haben. Heinz Vielkind is again hunched over his desk at his studio in Innsbruck’s university district. To his left is his palette with creamy tempera paints, especially in shades of white and blue; in his right hand, he holds a brush made of Russiansable hair. A journalist once compared the Tyrolean with the silvergrey hair and piercing eyes to a make-up artist, because he approaches each mountain like a face. But Vielkind is not a human Google Earth; he enhances here and enlarges there, emphasises beautiful places and paints over problem areas. And he draws out certain passages like an accordion, so that there will be enough room to add all the information later. This Tyrolean has been in business for a good six decades. When he began with his freehand cartography in the 1960s, most tourist destinations were still sleepy backwaters, known only to diehard climbing enthusiasts. In this respect, So liefert Heinz Vielkind seine Kunst ab (li.). Und so sehen sie Skifahrer und Wanderer (re.). Heinz Vielkind delivers his work (left). Skiers and hikers have a look (right). Gut sechs Jahrzehnte ist der Tiroler jetzt im Geschäft. Als er in den sechziger Jahren anfing mit seiner Freehand-Kartografie waren die meisten Ausflugsziele noch verschlafene Nester, bekannt nur eingefleischten Bergfexen. Insofern wohnt seinen Tableaus immer auch ein nostalgisches Moment inne. Der Künstler, einer der letzten seiner Zunft, malt nicht nur, wie die Berge einst ausgeschaut haben, er zeigt sie eben auch, wie Menschen sie gerne sehen wollen. Und gesehen haben die alpinen Veduten mittlerweile viele; im Prinzip jeder, der schon einmal Skifahren oder wandern war. So gesehen kann es Heinz Vielkind locker mit einem Michelangelo oder Leonardo da Vinci auf­ nehmen. Kaprun, Zell am See, Mayrhofen, Ischgl — fast keine Region, die Vielkind nicht schon gemalt hätte. Aber alle sieben Standorte von Bründl auf einer Karte? Exklusiv für unser Magazin hat Vielkind Hand angelegt. Das Ergebnis sehen Sie auf Seite 118/119. his paintings still embrace a nostalgic moment. The artist, one of the last to ply his craft, paints the mountains not only as they once looked but also as people would like to see them. And very many have now seen his alpine vistas — in principle, every person who once went skiing or hiking. Thus one might say that Heinz Vielkind can easily compete with a Michelangelo or Leonardo da Vinci. Kaprun, Zell am See, Mayrhofen, Ischgl — there is almost no region that Vielkind has not yet painted. But all seven Bründl locations on one map? Vielkind put his hand to the task exclusively for our magazine. The result can be seen on page 118/119.

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72 E Stuttgart Lausanne Grenoble WIE ELEKTRISIEREND Montpellier E AS IN ELECTRIFYING Barcelona W ERNER radelt. Wann immer das Wetter mitmacht, steigt der Saalfelder in die Pedale. Seit fünf Jahren, zwischen 50 und 100 Kilometer täglich. Mal geht es auf die Alm, dann wieder über Ver­kehrs- oder Wirtschaftswege in die um­l iegenden Ortschaften, so wie heute, zur Enkelin nach Niedernsill. WERNER is cycling. Whenever the weather is good, the Saalfelden resident jumps in the saddle. For five years, between 50 and 100 kilometres daily. Sometimes it’s up to the high pastures, then along transport or commercial routes to the surrounding villages. Today, for example, he’s on his way to his granddaughter in Niedernsill. Auch FA MILIE GR A INER radelt, erst gestern wieder, mal mir nichts, dir nichts eine Runde gedreht; schlappe 130 Kilometer. The GRAINER FAMILY also cycles, just yesterday again, a “mere” 130 kilometres. Das gut Zehnfache steckt BERND noch in den Knochen. Zusammen mit drei Freunden ist er von Stuttgart nach Mallorca geradelt, 14 Tage lang, für einen guten Zweck. BERND put a good ten times that distance behind him, which he still feels in his bones. Together with three friends, he cycled from Stuttgart to Majorca, a 14-day trip, for a good cause. WERNER, DIE GRAINERS, BERND, DER IM BROTBERUF FOTOGRAF IST UND DAFÜR SORGT, DASS DAS BRÜNDL MAGAZIN NICHT NUR AUS TEXTEN BESTEHT — SIE ALLE HABEN EINE NEUE LEIDENSCHAFT, WORAN EIN SHOP WIE DAS BIKEWORLD IN KAPRUN NICHT GANZ UNSCHULDIG IST: FAHRRÄDER MIT ELEKTRONISCHER TRETKRAFTUNTERSTÜTZUNG, KURZ E-BIKES. HIER ERZÄHLEN SIE, WAS SIE ANTREIBT. WERNER, THE GRAINERS, AND BERND, WHO EARNS HIS LIVING AS A PHOTOGRAPHER AND ENSURES THAT THE BRÜNDL MAGAZINE IS MADE UP OF MORE THAN JUST WORDS — ALL HAVE A NEW PASSION, FOR WHICH A SHOP LIKE THE BIKEWORLD IN KAPRUN IS PARTIALLY RESPONSIBLE: BICYCLES WITH ELECTRONIC-POWER ASSISTANCE — IN A WORD, E-BIKES. HERE, THEY RELATE WHAT DRIVES THEM.

74 Fernweh: Mit dem E-Bike hat Werner sein Tagespensum deutlich gesteigert. Wanderlust: With his E-Bike, Werner has increased his daily workload significantly. »Nach einem Sturz hatte ich mit Hüft- und Knie­­problemen zu tun. Normales Fahrradfahren war nicht mehr. Dabei bin ich nicht der Typ, der auf dem Sofa sitzt. Da kam mir das E-Bike gera­de recht. Seitdem sind die Schmerzen weg und ich habe die Mobilität wieder, die durch meine eingeschränkte Bewegungsfreiheit ver­ loren ging. Hinzu kommt: Ich brauch’ mich nicht plagen und komme überall ausgeruht an. Von Saalfelden nach Kaprun sind es rund 30 Kilo­­meter, aber, schauen Sie selbst, von An­ strengung keine Spur. Warum ich den Weg auf mich nehme? Hier fühle ich mich einfach gut aufgehoben, ob beim Kauf oder Service. Der Umgang mit den Mitarbeitern ist herzlich, da bleibt immer Zeit für einen Ratsch. Lustig wird’s auch immer, wenn ich bergauf an normalen Radfahrern vorbeiziehe. ›Ja mei, mit am E-Bike‹, rufen sie mir hinterher. ›Ja‹, sag’ ich dann immer, ›brauchst dir ja nur eins kaufn.‹« “After a fall, I started having hip and knee problems. Normal bike riding was not possible anymore. But I’m not the type to sit on the sofa. So the e-bike was just right for me. Since then, the pain is gone, and I again have the mobility I’d lost through my limited freedom of movement. In addition, I don’t have to struggle and I arrive everywhere feeling relaxed. From Saalfelden to Kaprun is about 30 kilometres, but, as you can see yourself, I’m not exhausted at all. Why do I choose to come? I feel like I’m in good hands here, whether it comes to buying things or the service. The employees are very friendly; there’s always time for a chat. It’s always fun to pass normal cyclists on the way up the hill. ‘Yeah, well, with an e-bike,’ they call after me. ‘Yes’, I always reply. ‘You just need to buy one yourself!’ ” Die Grainers waren eingefleischte Mountainbike-­ Fahrer. Doch mit den Jahren ist Christoph seiner Claudia nicht mehr hinterhergekommen. Also stieg er aufs E-Bike um. Nur: »Plötzlich hatte meine Frau Mühe, mir zu folgen«, erzählt Christoph. Also gab es für die Gattin auch eins, ein Fully Specialized. »Anfangs war ich skeptisch«, sagt Claudia. »Heute steht mein altes Rad nur noch in der Ecke rum.« Mit und ohne Elektroantrieb, das seien zwei verschiedene Sportarten. »Das ist wie Laufen und Nordic Walking«, meint Claudia. Und was hält Sohn HansPeter vom elterlichen Hype ums E-Bike? Noch könne er damit nicht allzu viel anfangen, bekennt der Junior, der fürs Foto eine Ausnahme gemacht hat. Mutter Claudia relativiert: »Na vom Vater hast es dir aber schon ein paar Mal für eine Spritztour ausgeliehen.« Der gerät derweil ins Schwärmen: »Der Fahrkomfort ist gigantisch. Ich hab’ mir sogar einen zweiten Akku gekauft, um noch weiter zu kommen.« Wo? Natürlich beim Bründl, und das nicht nur wegen der Nähe. »Das Personal ist gut geschult«, findet die Familie. »Die haben alles, und wenn nicht, bestellen sie es.« Über Stock und Stein: Mit dem E-Bike ein Leichtes. Over hill and dale: Easy, with the E-Bike. The Grainers were diehard mountain-bike riders. But over the years, Christoph was no longer able to keep up with his Claudia. So he changed to an e-bike. Only: “Suddenly, my wife had trouble keeping up with me”, Christoph relates. The solution was an e-bike for his wife as well, a fully specialised variety. “In the beginning, I was sceptical”, says Claudia. “Today my old bike just sits in the corner”. With and without electric drive — those are two different sports. “It’s like running and Nordic walking”, according to Claudia. And what does son Hans-Peter think of his parents’ enthusiasm for e-bikes? He can’t yet say all that much about it, he professes, though he allows himself to appear with one for the photograph. His mother Claudia qualifies: “Well, you did borrow your father’s several times to take a joyride”. Meanwhile, the father goes into raptures: “The riding comfort is terrific. I even bought myself a second battery so I can go even farther”. Where? Naturally to Bründl, and not only because of the proximity. “The staff is well trained”, the family claims. “They have everything, and when they don’t, they order it”.

76 Selbst ein Trip nach Mallorca wird mit Elektroantrieb zur entspannten Reise. Even a trip to Majorca is more relaxing with an electric motor. Bernd kam zu seinem E-Bike wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kind. Es hört auf den Namen Cindy, hat einen Bosch Motor mit 500 Wh-Akku und 27,5 Zoll-Reifen, weshalb es ohne hintere Stoßdämpfer auskommt und die 1.300 Kilometer nach Mallorca nicht einen Platten hatte. Wie kam es zu dieser irrwitzigen Idee? Wir wollten nicht in den Urlaub fliegen, sondern eine Reise machen, die unvergesslich wird. Und wieso mit dem E-Bike? Mit dem normalen Fahrrad wäre der Trip für uns, zumal in zwei Wochen, nicht zu schaffen gewesen. Wie habt ihr euch vorbereitet? Passende E-Bikes ausgewählt, Route geplant, dazu ein paar hundert Kilometer Radfahren und Yoga. Ihr hattet auch einen sozialen Auftrag. Ja, einer aus der Gruppe hat Kontakt zu einer Stiftung, die sich um traumatisierte Kinder kümmert. Dafür haben wir dann um Sponsoren geworben. Am Ende der Reise kamen stolze 15.000 Euro zusammen. Hast du oder einer deiner Begleiter jemals ans Aufhören gedacht? Es gab zwar das eine oder andere Wehwehchen, aber das wäre nicht in Frage gekommen. In Barcelona überkam uns sogar Wehmut, weil wir wussten, dass wir bald am Ziel sind. Was bleibt im Gedächtnis? Dieses intensive Naturerlebnis, ständig wechselnde Eindrücke. Und Menschen kennen gelernt zu haben, die im Laufe der Reise zu Freunden wurden. Bernd came to his e-bike out of the blue. The bike goes by the name Cindy and has a Bosch engine with a 500 Wh battery and 27.5-inch tyres, which is why it can do without shock absorbers and was able to make the 1,300-kilometre trip to Majorca without having a flat tyre. JEDES DRITTE AUSGELIEHENE ODER VERKAUFTE FAHRRAD IST EIN E-BIKE »Vor drei Jahren ging das bei uns los. Seitdem hat die Nachfrage stetig zugenommen, rund zwei Drittel des Umsatzes machen wir mittlerweile mit Pedelecs. Heuer haben wir sogar öfter nachbestellt und über die Saison mehr als 800 E-Bikes verkauft, darunter Cross-, City- und natürlich MTBs. Die Kunden schätzen den Komfort und Spaßfaktor — und dass sie plötzlich überall hinkommen. Wir stellen uns darauf ein, indem wir den Service ausbauen, Stichwort: Body Scanning, um jedem Kunden das passende Modell anzubieten. Und wir beobachten intensiv den Markt und schauen, welche Infrastruktur um Motor und Batterie herum sinnvoll erscheint. Es wird weiter Verbesserungen geben, etwa im Verhältnis Leistung zu Gewicht. Spannend auch, wie sich neue Features auf Display- und Software-Lösungen auswirken und wie smart Komponenten künftig integriert werden, auch die nicht elektrifizierten. Daneben braucht es aber auch touristische Konzepte, damit Biker, E-Biker und Wanderer ihren Sport bestmöglich genießen können, ohne sich ins Gehege zu kommen.« Mario Gschwandtner, Shopleiter Bikeworld/Rent Center, Kaprun How did you get this absurd idea? We didn’t want to fly to our holiday destination but to make a trip that we’d never forget. And why with the e-bike? With a normal bicycle, we wouldn’t have been able to make the trip, at least not in two weeks. How did you prepare for it? We chose suitable e-bikes, planned our route, cycled a few hundred kilometres, and did yoga. You also had a social mission. Yes, one of our group is in contact with a foundation that takes care of traumatised children. So we advertised for sponsors. At the end of the trip, an impressive 15,000 euros were collected. Did you or one of your companions ever think about quitting? There were one or two aches and pains, but no one ever thought about quitting. In Barcelona, we even got a little melancholy, because we knew that we’d almost reached our goal. What sticks in your memory? The intense experience of nature, constantly changing impressions. And meeting people who became friends during the trip. EVERY THIRD RENTED OR SOLD BIKE IS AN E-BIKE »It started for us three years ago. Since then, demand has been increasing steadily. About two-thirds of our sales now involve pedelecs. This year we’ve reordered them even more frequently and have sold more than 800 e-bikes over the season, including cross, city, and — naturally — MTB bikes. The customers appreciate the comfort and fun factor — and that they suddenly can get anywhere. We adapt to that by expanding our services under the motto “body scanning”, in order to be able to offer each customer a suitable model. We also follow the market very closely, to see which accessories related to the motor and batteries makes sense. There are going to be further improvements, for example, in the performanceto-weight ratio. Other exciting developments to watch are how new features will affect display and software solutions and how smart components will be integrated, also the non-electric ones. In addition, there are going to have to be new tourism concepts, so that cyclists, e-bikers, and hikers can enjoy their sport without getting in each others’ way«. Mario Gschwandtner, Manager Bikeworld/Rent Center, Kaprun Bei unserer Recherche im Bikeworld sind wir Hans Hofer begegnet, der bei Bründl den Rennsport-Service leitet. »E-Bikes«, sagt Hofer, »sind die beste Erfindung der letzten zehn Jahre.« Warum haben wir dann auch noch erfahren. Er habe seiner Frau eines gekauft, damit er wieder sein Tempo fahren könne. Jetzt fragt sie ihn selbst nach einer 80-Kilometer-Tour: »Und wo geht’s morgen hin?« E-Bikes, so scheint es, können auch Ehen retten. During our research at Bikeworld, we met Hans Hofer, the head of service for racing sports at Bründl. “E-bikes”, says Hofer, “are the best invention of the past ten years”. We then found out why he thought so. He bought his wife an e-bike, so that he could ride at his own pace again. Now she herself was asking him if they can take an 80-kilometre tour: “And where are we going tomorrow?” E-bikes, it seems, can also save marriages.

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80 DER SCHAFEFLÜSTERER THE SHEEP WHISPERER TONI ABERGER HÜTET SCHAFE. DOCH BESCHAULICH IST DER JOB NICHT. ÜBER SEIN BEWEGTES LEBEN AUF DER ALM HAT ER EIN BUCH GESCHRIEBEN. WIR HABEN EIN PAAR DER GESCHICHTEN AUFGESCHRIEBEN. TONI ABERGER TENDS SHEEP. YET HIS IS NOT A TRANQUIL JOB. NOW HE HAS WRITTEN A BOOK ABOUT HIS EVENTFUL LIFE IN ALPINE PASTURES. WE HAVE ASKED HIM TO SHARE SOME OF HIS STORIES.

82 Als Reporter des Bründl Magazins ist man Abenteuer gewohnt. Mit den Bergbahnen geht es in unwegsames Gelände, die Ski­tourenAusrüstung, dickes Gewand auch im Sommer und Goiserer stets griff bereit. Was tut man nicht alles, um seine Gesprächspartner zu treffen. Selbst wenn man die halbe Nacht in der Pistenraupe zubringt oder für ein Foto vom Olympiasieger im Segeln am Mast des Katamarans baumelt. Der Weg zum Aberger Anton, Spitzname Schafe Toni, gestaltet sich vergleichsweise kommod. Der Postbus schiebt sich über Serpentinen zum Schrägaufzug Lärchwand, an dessen Ende ein zweiter Bus die Ausflügler aufnimmt und sie direkt hinterm Stausee Wasserfallboden vor der Fürthermoar Alm absetzt, ehe die Tour weiter zum Mooserboden führt. Das Ausflugsziel hoch über Kaprun ist vom ORF in der Reihe »19 Plätze, 19 Schätze« zu einem der schönsten Flecken Österreichs erkoren worden. Die Almhütte, auf einem felsigen Anger in 2000 Metern Höhe im Schoß des Grieskogel errichtet, ist ein schmuckes, unverpfuschtes Gehöft. Eine Herberge gehört dazu, eine Kapelle und ein kleines Heimatmuseum. An den verwitterten Holzplanken des Ensembles wallt die rot- und purpurfarbene Geranienpracht und mittendrin ergießt sich das Gletscherwasser in einen gemauerten Steintrog. Die weitläufige Gemengelage ist — mit Unterbrechungen — seit Jahrhunderten in Familienbesitz, bewirtschaftet wird sie von Juni bis September. Auf den Tisch kommt, was der Almbetrieb von Tochter Kathrin und die Landwirtschaft ihres Mannes Markus abwerfen. A reporter for Bründl magazine is used to adventure. One heads towards rough terrain via mountain railways, with ski tour equipment, heavy jacket even in summer and “Goiserer” (mountain boots) always on hand. Is there anything one wouldn’t do to meet with one’s interview partners? Like spending half the night in the snow groomer, or dangling at the mast of a catamaran just to get a photo of the Olympic sailing champion? The route to Anton Aberger, nicknamed Sheep Toni, turns out to be comparably comfortable. The Postbus winds its way along serpentine roads up to the Lärchwand funicular. At its terminus, a second bus picks up the visitors and drops them off behind the Stausee Wasserfallboden reservoir at the Fürthermoar alpine farm, before the tour continues to the Mooserboden. Their goal, a point high above Kaprun, was named one of the most beautiful spots in Austria by the ORF program series “19 Plätze, 19 Schätze” (19 spots, 19 treasures). The mountain lodge, situated on a rocky plain at an altitude of 2,000 metres in the lap of the Grieskogel, is a neat, well-preserved farmstead. It includes a hostel, a chapel and a small local history museum. Red and purple geraniums surge over the weathered wooden planks of the ensemble, and in the midst of it all the glacial water gushes into a masoned stone trough. Früh übt sich, wer ein Senn werden will: die Enkelkinder Maximilian und Mirjam. Practice makes perfect, if you want to be a herdsman: grandchildren Maximilian and Mirjam. Ein Traum, dieser begehbare Herrgottswinkel im Rücken des Kitzsteinhorns, wo die Turbowalze des Fortschritts erfreulicherweise vorbeigezogen ist. Und doch darf das Sommeridyll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Welt in­ mitten der Naturgewalten schnell aus den Fugen geraten kann. Der Toni hat darüber ein Buch geschrieben. »So vü Leben«*, heißt es und erzählt von der großen Freiheit auf der Alm, der Freude im Umgang mit den Tieren, dem jährlichen Almabtrieb als Spektakel zum Ende der Saison; aber auch von den kleinen und großen Dramen, die sich im Laufe von fünf Jahrzehnten ereignet haben, in denen der Schafe Toni hier oben nun schon nach dem Rechten sieht. Den Name trägt der 66-Jährige, seit er als Bub seine Ziegen gegen Schafe eingetauscht hatte. »Immer wieder beeindruckt mich das weiße wie gescheckte Gewölk hoch droben an den Steilhängen unter den Felsen, ihre Anhänglichkeit und ihr Instinkt. Freilich bin ich in der Alpzeit sehr viel mit ihnen beisammen. Je nach Witterung ziehe ich am frühen Vormittag los, die Schafe mit Gleckert zu versorgen und nachzuschauen. Waren am Anfang meiner Zeit auf der Alm 400 Schafe zu betreuen, ist ihrer Zahl zwischendurch auf 800 bis 900 gestiegen, am meisten waren es 1200 Stück.« Heute hat der Toni rund 550 Schafe in seiner Obhut, die ihm Bauern aus Bayern, Kärnten und der Steiermark anvertrauen. Dazu kommt der eigene Bestand, Pinzgauer Strahlenziegen, Seidenhühner, Stallhasen, Milchvieh, Noriker, Wollschweine. Unterstützt wird er von seinem Hiatabuam, auch Enkel Maximilian springt ein, wann immer es die Landwirtschaftsschule erlaubt. Die Schafe unter Obhut zu nehmen, ist eine verantwortungsvolle, oft kräfte­ zehrende Aufgabe; die Tiere sind immer für einen Aufreger gut. Mal kugelt The sprawling complex has — intermittently — been family-owned, and is open from June to September. It serves the products of the dairy run by daughter Kathrin and her husband Markus. This “God’s corner” behind the Kitzsteinhorn, still unsullied by turbocharged progress, is a dream world. And yet the real world can quickly intrude into this summer idyll. Toni has written a book about it. Called “So vü Leben”,* it chronicles the great freedom of the Alps, the joy in working with farm animals, the annual bringing down of the cattle from the mountain pastures at the grazing season’s end; but also the small and big dramas that have occurred over the course of Sheep Toni’s five decades up here. The 66-year-old earned his nickname as a boy, after he swapped his goats for sheep. “I am always fascinated by the white and spotted flocks way up on the steep slopes

84 HANG ZUM HÜTEN: DER SCHAFE TONI UND ENKEL MAXIMILIAN. AT HOME IN THE HILLS: SHEPHERD TONI AND HIS GRANDSON MAXIMILIAN

86 eines den Steilhang hinab, mal macht der Geier Jagd auf sie, dann wieder setzen ihnen ein Steinschlag oder Lawinen zu. Überhaupt scheint es müßig, über den Augenblick hinaus zu planen. Gegen die Launen der Natur ist kein Kraut gewachsen. Schnee fällt auch mitten im August und mit einem Gewitter auf der Alm, die von zehn Dreitausender in Schach gehalten wird, ist nicht zu spaßen. »Schani war ein alter Ziegenbock mit einer Hornauslage von 1,20 Metern und besonders im August stets liebesbedürftig. Er entfloh immer wieder auf entfernteste Almen, bis er auf eine Ziegenherde traf. Deshalb waren wir gezwungen, ihn mit viel Lauffreiheit zu fixieren. Genutzt hat es nichts, denn eines Tages fuhr der Blitz in die Eisenkette, an der ein Bergseil befestigt war und machte unserem Schani den Garaus.« Der Titel des Buches So vü Leben ist bewusst doppeldeutig gewählt. Wetterumschwünge, Lawinenabgänge, ein falscher Tritt — die Fährnisse lauern buchstäblich am Wegesrand. Immer wieder musste der Senn Schicksalsschläge verkraften und nicht immer nur gab es ein totes Tier zu beklagen. Gedenktafeln und die Kapelle zeugen von diesen Lebenseinschnitten. Missen möchte Toni das Almleben trotzdem nicht. Zu viele persönliche Erinnerungen sind damit verbunden. Auch Schlüsselmomente. Zum Beispiel, wie er Martina, seiner heutigen Frau, das erste Edelweiß pflückte. Oder wie der säuselnde Schafhirte beim Stelldichein seine Kühe unfreiwillig ins Wasser schickte. »Um ungestört zu sein, wollten wir sie an die andere Seite des Stausees treiben. Mit 58 Kalbinnen zogen wir los. Wir achteten kaum des Weges, hatten wir doch nur Augen für einander. Deshalb bemerkten wir zu spät, dass die leitende Kalbin nicht rechts um den Wielinger Kogel herumging , sondern den linken Weg wählte. Es wurde sandig und rutschig und als dann noch Felsplatten kamen, gab es kein Halten mehr. Die erste Kalbin stürzte in den See, die anderen folgten. Tina begann zu weinen, mir war zwar auch danach zumute, aber ich musste doch den starken Mann spielen… Mir, und wohl auch Tina, fiel ein Stein vom Herzen, als wir sie wieder auf sicherem Grund wussten. Ganz leicht wurde es uns aber in dem Moment, als wir die Kalbinnen durchzählten und keine einzige fehlte.« Neulich hatte der Toni wieder einmal den eigenen Schutzengel auf den Plan gerufen. »Es war einfach zu viel«, sagt er, als er an den heftigen Sturz mitten bei der Arbeit in der Scheune denkt. Mittlerweile ist er wieder fast der Alte, die Lebensgeister sind zurück. Posiert für ein Foto mit Gästen, albert mit seinen Enkeln herum, zu der auch Lena und Nesthäkchen Mirjam zählen, und als dann der Jager Sepp, ein alter Spezl aus Mittersill, aufschlägt, ist der Schafe Toni ganz narrisch vor Freude: »Des is der Sepp, a ganz a verrückter Hund!« Dann entschuldigt sich unser Gastgeber, er habe einen Termin unten im Tal. Zum Dank an seinen überstandenen Unfall wolle er sich ein Auto kaufen. Schön, denkt man sich, wie sehr einer sein neues Leben genießt; mit allem, was dazugehört. Alles im Griff, auch dank Jimmy, dem wachhabenden Border Collie. Everything under control, thanks to Jimmy, the watchdog Border Collie. among the rocks, their attachments and their instincts. Of course, during the summer grazing season we spend a good deal of time together. Depending on the weather, I set out in the morning in order to provide the sheep with salt and check on them. When I first started there were 400 sheep to be tended on the slopes; their number occasionally has risen to 800–900, with the peak being 1,200 sheep”. Today, farmers from Bavaria, Carinthia and Styria, entrust Toni with some 550 sheep. Added to them is his own stock, Pinzgau goats, Silkie chickens, rabbits, dairy cattle, Noriker horses, woolly pigs. He is assisted by his “guardians of the wines”, and his grandson Maximilian also helps out whenever the agricultural school allows it. Caring for sheep is a major responsibility, oftentimes an exhausting task; the animals always make for excitement. From time to time, a sheep rolls down the steep slope; sometimes vultures prey upon them, and once in a while they are caught in a rockfall or avalanche. In general, it seems pointless to plan ahead. There is no cure for the vagaries of nature. It can snow in the middle of August, and a thunderstorm on the slope, trapped within a ring of three-thousand-metre peaks, is not to be taken lightly. “Schani was an old billy goat with horns more than a metre long, and he always needed a lot of love, especially in August. He kept escaping to the farthest Alps until he would come upon a herd of goats. So we had to tie him to a post with a wide range for foraging. This backfired, because one day lightning struck the metal chain that was attached to his rope, killing our Schani”. Der Senn in seinem Element. The herdsman in his element. Auf dem Rückweg sitzt der Jager Sepp neben uns im Bus und macht dort weiter, wo er auf der Alm aufgehört hat: packt die Quetsche aus und gibt ein Gstanzl zum Besten. Wo in der Stadt jedes Handybimmeln mürrisch beäugt wird, fährt der Busfahrer sichtlich vergnügt ins Tal. Weltoffenes Kaprun. The book title, “So vü Leben (so many lives)”, is intentionally ambiguous. Weather changes, avalanches, one false step — the perils literally lurk by the wayside. Time and again the alpine herdsman had to bear hard blows, and it was not always the loss of an animal that he had to lament. Commemorative plaques in the chapel testify to these life events. Despite it all, Toni would never give up his life on the mountain. Too many personal memories are connected with it. Like when he picked the first edelweiss for Martina, today his wife. Or when this whispering shepherd unwittingly sent his cows into the water during a secret tryst with Tina. “We wanted to herd them to the other side of the reservoir, so we could be alone. We set out with 58 heifers. We hardly paid attention to the route since we had only eyes for each other. We realized too late that the leading heifer had not gone around to the right, but rather chose the left trail. It became sandy and slippery and then there were rock slabs; there was no stopping them. The first heifer plunged into the lake, the others followed. Tina began to cry, and even though I also felt like crying I had to act tough… When we finally got them back on solid ground, it was a tremendous load off my mind — and probably also for Tina. That moment when we counted the heifers and knew that not a single one was missing, were we relieved!” Toni recently had a close call himself. “It was just too much”, he says when he remembers the heavy fall he took while working in the barn. By now, he is almost back to his old self, his spirits are up. He poses for a photo with guests; clowns around with his grandchildren, including Lena and the youngest child, Mirjam; and when the hunter Sepp, an old friend from Mittersill, turns up, Sheep Toni is beside himself with joy: “This is Sepp, quite the mad dog!” he says in local slang. Then our host excuses himself; he has an appointment down in the valley: to celebrate having survived his accident, he wants to buy a car. How nice it is to see someone enjoy his new lease on life, with everything it entails! On the way back, the hunter Sepp is sitting next to us in the bus and picks up where he had left off on the mountain: He unpacks his accordion and volunteers a Gstanzl (a Bavarian-Austrian song). Whereas in town every mobile phone jingle sets people on edge, the jolly bus driver isn’t bothered at all, and heads happily into the valley. Cosmopolitan Kaprun. *Sämtliche Zitate aus Anton Aberger (Hg.): So vü Leben. Der Schafe-Toni von der Fürthermoar Alm erzählt. 96 Seiten, 2015, 22 €; erhältlich in Buchhandlungen in Kaprun und Zell am See. *All quotations are from Anton Aberger (ed.): So vü Leben. Der Schafe-Toni von der Fürthermoar Alm erzählt. 96 pages, 2015, 22 €; available in bookshops in Kaprun and Zell am See.

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90 HOHER BESUCH EMINENT GUESTS GEBALLTE KOMPETENZ BEIM BRÜNDL WORKSHOP AM GROSSGLOCKNER: SPORTMEDIZINER DR. JAN STRITZKE UND EISHOCKEY-COACH DAN RATUSHNY SPRACHEN VOR FÜHRUNGSKRÄFTEN ÜBER KÖRPER UND GEIST. WIR WAREN DABEI. CONCENTRATED COMPETENCE AT BRÜNDL WORKSHOP AT GROSSGLOCKNER: SPORTS PHYSICIAN DR JAN STRITZKE AND ICE HOCKEY COACH DAN RATUSHNY ADDRESSED THE TOPIC OF BODY AND MIND FOR COMPANY EXECUTIVES. WE WERE THERE. Führungskräfte auf Fortbildungs-Kurs, hier in Kals am Großglockner. Company executives at a training course, here in Kals am Großglockner.

92 AM PUCK DER ZEIT KEEPING PACE WITH THE PUCK SPIELER, ANWALT UND HEUTE TRAINER. BEIM WORKSHOP VON BRÜNDL SPRACH DER KANADISCHE EISHOCKEYCOACH DAN RATUSHNY ÜBER ERFOLGSSTRATEGIEN AUF UND NEBEN DEM SPIELFELD. UND GAB UNSEREM MAGAZIN EIN EXKLUSIVES INTERVIEW. PLAYER, BARRISTER, AND NOW COACH. AT THE BRÜNDL WORKSHOP, CANADIAN ICE HOCKEY COACH DAN RATUSHNY SPOKE ABOUT SUCCESS STRATEGIES ON AND OFF THE RINK — AND GAVE OUR MAGAZINE AN EXCLUSIVE INTERVIEW. DANIEL PAUL RATUSHNY feierte als Verteidiger zahlreiche Erfolge, darunter die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville. Nach seiner aktiven Zeit studierte der Kanadier Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und arbeitete als Anwalt, bevor er sich ganz dem Trainerberuf hingab. Zuletzt war er als Coach des Österreichischen Nationalteams tätig und führte den EC Red Bull Salzburg zweimal zum Meistertitel, zuletzt 2016. Daniel Paul Ratushny celebrated numerous successes as a hockey defenseman, among them the silver medal at the 1992 Winter Olympics in Albertville. After his playing days were over, the Canadian studied business and law and worked as a barrister before devoting himself completely to the coaching profession. Most recently, he served as coach of the Austrian national team and led the EC Red Bull Salzburg twice to the championship title, including in 2016. Dan, was zeichnet einen guten Spieler aus? Er kann hart arbeiten, ist kompetitiv und zielstrebig und dabei auch noch ein guter Typ. Schließlich geht es ja auch um ein harmonisches Mannschaftsgefüge. Wobei Eishockey ein grobes Spiel ist; wer nett und sanft ist, für den wird es nicht so gut laufen. Die Kunst ist, Härte zu zeigen und sich den Weg frei zu boxen in einer Weise, die allen Beteiligten Spaß macht. Dan, what makes a good player? He can work hard, is competitive and goal-oriented but still a good guy. Ultimately, it’s about a harmonious team structure. But ice hockey is a rough sport; a nice, soft person would have trouble playing it. The art is to show toughness and box your way through in a way that is fun for all participants. Sie waren Spieler, Coach, Anwalt und dann wieder Coach. Haben sich die Jobs gegenseitig befruchtet? Im Jurastudium wird man mit den kompliziertesten Fällen konfrontiert, alle zwischen 80 und 100 Seiten lang, die auf das Wesentliche zusammengefasst werden müssen. Als Anwalt versucht man dann aus komplizierten Dingen einfache zu machen. Das ist die wichtigste Fähigkeit. Hockey kann ebenso kompliziert sein. Da ist es schon von Vorteil, wenn man in der Lage ist, sie für die Spieler einfach aussehen zu lassen. Die Rechtswissenschaft hat mich gelehrt, kritisch und logisch zu denken. You were player, coach, barrister, and then coach again. Were your jobs mutually beneficial? In law school, you are confronted with the most complicated cases, all between 80 and 100 pages long, which have to be summed up into essentials. As a barrister, you try to make complicated things simple. That is the most important skill. Hockey can be just as complicated. So it is indeed an advantage to be able to make it look simple to the players. The law has taught me to think critically and logically. Beide Jobs erfordern viel Disziplin. Wird einem das in die Wiege gelegt oder kann man Disziplin trainieren? Ich glaube, das ist eine Erfahrungssache. Wir wollen alle bei einer erfolgreichen Firma arbeiten, wir wollen alle hochwertige und gute Qualität und Teil von etwas Gutem sein. Das sind Werte, die wir alle teilen. Und insofern macht es Spaß, diszipliniert zu sein und gute Resultate zu erzielen. Both jobs require lots of discipline. Is that something that people are born with or can one learn it through training? I think that it’s a matter of experience. We all want to work at a successful company; we all want high quality and to be part of something good. Those are values that we all share. And in this respect, it’s fun to be disciplined and to achieve good results. Sie spielten in Ihrer aktiven Zeit als Verteidiger. Hat Ihnen diese Rolle beim Coachen geholfen? In meinem Herzen bin ich natürlich immer noch Verteidiger. Die Stürmer, vor allem wenn sie Tore schießen, versuche ich eher in Ruhe zu lassen und ihnen nicht zu viele Anweisungen zu geben; ich selbst war in meiner Rolle auf dem Eis kein Torschütze. Und als Coach ist Ihre Position? Als Cheftrainer muss ich delegieren können und die Experten ermutigen, ihre Arbeit zu machen. Der Coach ist Teil des Teams wie viele andere auch, beispielsweise der Assistenz-Coach, die Fitness­ trainer, die Equipment-Manager und die Physiotherapeuten. Alle sind wichtig. Welchen Plan braucht es für das Coaching? Hockey lebt vom Spielfluss, es ist nicht wie beim Schach oder American Football, wo vor jedem Spiel ein genauer Plan erstellt wird. Beim Hockey muss man schnell reagieren und die Spieler müssen diese Bewegungsfreiheit spüren. Deshalb veranschaulichen wir auf dem Skizzenplan nur die Grundsatzstrategie, zum Beispiel, wie man eine zahlenmäßige Überlegenheit in verschiedenen Spielsituationen ausnutzt. Das heißt, erst die Theorie und dann geht es aufs Eis? Ja. Ich stehe mit der Pfeife auf dem Eis und gebe Anweisungen, feuere an, korrigiere oder gebe Tipps, wie die Mannschaft zum Beispiel einen besseren Pass spielen kann. In your playing days, you were a defenseman. Did that role help you to coach? Naturally, in my heart, I’m still a defenseman. Especially when the forwards are scoring goals, I try to leave them alone and not give them too many instructions; in my role on the ice, I myself was not a goal scorer.

94 Wie verändert die Nähe auf dem Eis die Beziehung zur Mannschaft? Wenn ich bei einer Übung 3 gegen 3 mit dem Team auf dem Eis stehe, fühle ich die Energie. Und das heißt auch, dass ich spüre, wenn es reicht, wenn die Konzentration nachlässt und die Spieler sich zwar noch bemühen, aber eigentlich erschöpft sind. And what’s your role as coach? As head coach, I have to delegate and be able to encourage the experts to do their job. The head coach is part of the team, like many others, including the assistant coach, the fitness trainer, the equipment manager, and the physiotherapist. All are important. Wie schaffen Sie es, aus vielen Einzelspielern ein gutes Team zu formen? Zunächst ist es wichtig, die Spieler zu begleiten und ihnen Liebe entgegenzubringen. Positive Gefühle helfen bei der Integration, vor allem, wenn sie aus einem anderen Land kommen und unter Kulturschock stehen. Auf dem Spielfeld ist es meine Aufgabe, Vertrauen zu geben und Sicherheit zu vermitteln. Ich zeige den Jungs, wie sie spielen sollen und mache deutlich, was wir von ihnen erwarten. Nicht zu unterschätzen ist die gemeinsam verbrachte Zeit, sich auszutauschen — dadurch entsteht Teamgeist. What kind of plan do you need for coaching? Hockey is a game that flows; it’s not like chess or American football, where a detailed plan is made before each game. With hockey, you need to react quickly and the players need to feel this freedom of movement. Therefore, we only sketch out the overall strategy in advance — for example, how to exploit a numerical advantage in various game situations. Was sind für Sie die wichtigsten ‚ungeschriebenen‘ Gesetze? Aus Sicht der Spieler die gegenseitige Unterstützung. Wenn einer zum Beispiel im Verteidigungsraum einen Fehler macht, helfen wir ihm aus der Klemme anstatt zu sagen, dass es sein Fehler war. In einer anderen Situation, wenn einer den Puck führt, versucht der andere Spieler eine Lücke für ihn zu kreieren, damit er den Puck weiterreichen kann. Abseits des Spielfelds ist diszipliniertes Verhalten eine wichtige Regel. Wir achten auf Pünktlichkeit, trainieren hart und pflegen ein hohes Maß an Professionalität. Für mich die wichtigste Regel überhaupt: in allen Bereichen stets professionell aufzutreten. Woran erkennen Sie einen professionellen Spieler? Was die Spielanlagen angeht, sehe ich das dank meiner jahrelangen Erfahrung sehr schnell. Ich schaue ihm beim Training zu und wie er sich in den Spielen gibt. Auf persönlicher Ebene ist es nicht ganz so einfach. Da dauert es, den Mensch hinter dem Spieler auszumachen, seine Stärken und Schwächen herauszufinden. In other words, the theory comes first and then you take it to the ice? Yes. I stand on the ice with my whistle and give instructions, cheer on the players, correct them or give tips, for example, on how the team can improve their passing game. How does your being on the ice with the players affect your relationship with them? When I stand on the ice with the team for a three-onthree exercise, I feel the energy. That means that I also feel when the players’ concentration lapses and they might still be trying but are actually exhausted. How do you form a good team from many individual players? First, it’s important to accompany the players and show them some love. Positive feelings help to integrate them, especially when they come from another country and are experiencing culture shock. On the ice, it’s my »NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN IST DIE GEMEINSAM VERBRACHTE ZEIT, SICH AUSZUTAUSCHEN — DADURCH ENTSTEHT TEAMGEIST.« »ONE THING THAT SHOULD NOT BE UNDERESTIMATED IS THE TIME SPENT TOGETHER EXCHANGING VIEWS — THIS CREATES TEAM SPIRIT.« Heißt das, ohne persönliche Sympathie geht es nicht? Wir sind alle nur Menschen und Hockeyspieler können, genauso wie andere Profis, sehr feinfühlig sein. Hockey ist ein kreatives Spiel, bei dem man seine Instinkte nutzen und sich wohl fühlen muss. Um das Beste aus sich rauszuholen ist die menschliche Seite sehr wichtig. Wenn die Teamkultur stimmt, blühen die Spieler auf und steigern sich zur Bestleistung. Das Wir-Gefühl, gekoppelt mit Selbstvertrauen, schafft Einheit. Angelehnt an Aristoteles kann man sagen, dass das Team stärker ist als die Summe seiner Einzelspieler. Das ist das Magische am Teamsport: Wenn das Team zusammenkommt und sich eine Gruppendynamik entwickelt. Wie schwer fällt es, neue Spielertypen zu finden und in die Mannschaft zu integrieren? Ich nenne es die schwarze Kunst. Man überprüft die Historie des Spielers, schaut, wo er schon gespielt hat und was die Statistiken hergeben. Telefonate mit seinen früheren Coaches gehören genauso dazu wie Gespräche mit früheren Teamkollegen. Liegen die Erfahrungsberichte vor, telefoniert man mit dem potenziellen Kandidaten, schaut sich ein paar Videos über seine Spielweise an und versucht ein Gefühl für ihn zu bekommen. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo ich entscheiden darf, ob ich ihm einen Vertrag anbiete oder nicht. Man macht auch Fehler bei der Auswahl. Wie geht es dann weiter? Wir prüfen, ob er wirklich hart arbeitet und sich Mühe gibt, und ob ihm das Team wichtig ist. Wenn wir das bejahen können, arbeiten wir mit ihm. Oft reicht es, seine guten Seiten zu betonen, denn manche Spieler sehen nur das Negative wie ihre mangelnde Torausbeute. Geduld haben ist auch ein wichtiger Punkt; zu sagen, dass man an den Spieler glaubt, um Druck von ihm zu nehmen. Bei den Low-Performern, denen das Team egal ist, sieht es hingegen anders aus. job to give them confidence and to provide security. I show the guys how they should play and make clear what we expect from them. One thing that should not be underestimated is the time spent together exchanging views — this creates team spirit. What, for you, are the most important “unwritten” laws? From the point of view of the players, the mutual support. For example, when someone makes a mistake in the defensive area, we help to bail him out, instead of saying that it was his fault. In another situation, when one player has the puck, another player tries to create a gap for him, so that he can pass it to someone else. Away from play, disciplined behaviour is an important rule. We pay attention to punctuality, train hard, and maintain a high degree of professionalism. For me, the most important rule is to always behave professionally in all areas of life. How do you recognise a professional player? When it comes to how he approaches the game, I see that very quickly, thanks to my years of experience. I watch him in training and see how he is in the games. On a personal level, it’s not so easy. It takes a while to identify the person behind the player, to figure out his strengths and weaknesses. Does that mean that it’s not possible without personal sympathy? We are all only human, and hockey players can be very sensitive, just like other professionals. Hockey is a creative game, where you have to use your instincts and feel comfortable. In order to get the best out of someone, the human side is very important. If the team culture is right, the players thrive and can achieve their best performance levels. The “we” feeling, coupled with self-confidence, creates unity. To borrow from Aristotle, one could say that the team is stronger than the sum of its individual parts. That’s the magic in team sports — when the team comes together and a group dynamic develops. How difficult is it to find new types of players and to integrate them into the team? I call it the black art. You check the player’s history, see where he has played before and what the statistics show. You have to call his former coaches and speak with his former colleagues. Once the reports are available, you call the potential candidate, watch a few videos showing his style of play, and try to get a feeling for him. But there comes a point when you have to decide if you’re going to offer him a contract or not. It’s

96 Sie meinen Spieler, die nicht zur Mannschaft passen? Das kommt leider auch immer wieder vor. Es ist traurig, aber dann darf man nicht allzu geduldig sein, denn die Saison ist kurz. Der Grat zwischen Siegen und Verlieren ist schmal. Manchmal sind unangenehme Entscheidungen zu treffen und man muss sich trennen. Lässt sich die Rolle des Teamkapitäns mit einem Firmenmanager vergleichen? Innerhalb des Teams gibt es auch ohne entsprechende Hierarchien natürlich Managertypen, auf die man sich bei bestimmten Themen verlässt, etwa Führungsqualität, Motivation und Vorbildfunktion. Das kann auch nonverbal erfolgen. Was unseren Sport von Managern in der Wirtschaft unterscheidet: Bei uns geht es um konkrete Handlungsanweisungen. Der Coach gibt für jedes Spiel die Struktur vor, behebt Schwächen oder schaut, wie man das hohe Niveau halten kann. Das ist die Grunddefinition. Ein Coach lenkt die Spieler tatsächlich. Eishockey ist ein emotionaler Sport. Befreit es von Gefühlsschwankungen, nicht selbst auf dem Feld zu stehen? Das ist der schwerste Teil am Coaching. Fällt ein Tor, fühlt man sich gut, aber ich kann nicht wirklich sagen wie man damit umgeht. Bei einem Gegentor fühlt es sich an, als ob dir jemand mit einem Messer ins Herz sticht. Ein Teil des Jobs ist sehr emotional und nicht mehr kontrollierbar. Dennoch versuchen wir das Stresslevel niedrig zu halten. Die Mischung macht’s. Sie stellen sich also auch selbst in Frage, wenn ein wichtiges Spiel verloren geht? Ja, das nehme ich persönlich. Letztlich versucht man anhand der Aufzeichnungen zu verstehen, warum wir verloren haben. Und der Coach ist nun einmal Teil des Systems. Vielleicht habe ich etwas schlecht erklärt, was dazu führte, dass Spieler unsicher sind. also possible to make mistakes when you’re choosing a candidate. What happens then? We check if he’s really working hard and trying to do well, and if the team is important to him. When the answer is “yes”, we work with him. Often it’s enough to stress his good sides, since some players only see the negative, such as their insufficient goal tally. It’s also important to be patient — to say that you believe in the player, in order to relieve the pressure on him. It’s different with the low performers who don’t care about the team. You mean players who don’t fit in the team? Unfortunately, that also happens repeatedly. It’s sad, but one can’t be overly patient, because the season is short. There’s a fine line between winning and losing. Sometimes you have to make unpleasant decisions and separate yourself from a player. Could the role of team captain be compared with that of a company manager? Within a team, even without the corresponding hierarchies, there are, of course, manager types on whom one relies for certain things, such as leadership quality, motivation, and role-model function. That can also take place nonverbally. What separates our sport from business managers is that we deal with specific guidelines. The coach specifies the structure for every game, redresses weaknesses, or sees how the high level of play can be maintained. That’s the basic definition. A coach actually directs the players. Manchmal scheitern wir auch an der Umsetzung. Oder der Gegner war schlichtweg besser; es gibt viele Gründe. Als Coach kann ich die Spieler nur motivieren, aus den Fehlern zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen. Ein erfolgreicher Coach setzt für die Spieler die gleichen Maßstäbe an wie für sich, stellt sein Ego hinten an und arbeitet weiter hart an der Entwicklung des Teams. Eine letzte Frage: Wie kann man aus Misserfolg lernen? Erstens: Emotionen abklingen lassen. Zweitens: erforschen, woran es lag. Vieles, was ich von der Bank aus sehe, kann sich im Video ganz anders darstellen. Drittens: das Spiel in Ruhe analysieren. Wenn der Gegner 18 Torchancen hatte und sechs davon verwertete, dürfen wir uns fragen, welche Schlüsse wir daraus ziehen. Also was heißt das, wenn acht Chancen aus Eins-zu-Eins-Situationen resultierten, fünf Rückpässe waren und bei weiteren fünf einfach Pech im Spiel war. Meine Spieler haben die Schwachstellen vielleicht gar nicht wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig, der Mannschaft zu erklären, warum wir bestimmte Dinge üben. Nur, wenn die Spieler verstehen, warum wir im Training den Fokus auf diese oder jene Situation richten, können sie aus Fehlern lernen oder auch eine Formkrise überwinden. Dan, vielen Dank für dieses Gespräch. Das Gespräch fand am Rande eines Strategie-Workshops für Führungskräfte von Bründl in Kals am Großglockner statt, zu dem Dan Ratushny als Top-Referent geladen war. Ice hockey is an emotional sport. Do you find it less stressful to be watching rather than playing yourself? That’s the hardest part of coaching. When your team scores a goal, you feel good, but I can’t really say how you express it. When the other team scores, you feel as if someone stuck a knife in your heart. A part of the job is very emotional and no longer controllable. Still, we try to keep the stress level down. The secret’s in the mix. Do you also question yourself when an important game is lost? Yes, I take that personally. In the final analysis, I try on the basis of the recordings to understand why we lost. And the coach is, after all, part of the system. Maybe I explained something badly, which led players to be unsure about something. Sometimes we failed in the implementation, or the opponent was simply better. There are lots of reasons. As coach, I can only motivate the players to learn from mistakes and to do things better the next time. A successful coach sets the same standards for the players as for himself, puts his ego aside, and continues to work hard on developing his team. One last question: How can one learn from failure? First, allow emotions to die down. Second, figure out the reasons for the failure. Much of what I can see from the bench looks very different in a video. Thirdly, take time to analyse the game in peace. When the opponent had 18 chances to score and was able to exploit six of them, we can ask ourselves what conclusions we can draw from it. In other words, what does it mean when eight opportunities arose from one-on-one situations, five were back passes, and with another five bad luck played a role. My players might not even have noticed the weak points. Therefore it’s important to explain to the team why we practice certain things. Only when the players understand why we focus on this or that situation in training they can learn from mistakes or overcome a lack of form. Dan, many thanks for this conversation. The conversation took place in connection with a Bründl leadership strateg y workshop in Kals am Großglockner at which Dan Ratushny was the main speaker. Leader unter sich: Unternehmensberater Mag. Bernhard Bründl, Gesellschafter der Bründl Gruppe, und Eishockey-Coach Dan Ratushny (re.). Leaders among themselves: business consultant Mag. Bernhard Bründl, partner of the Bründl Group, and ice hockey coach Dan Ratushny (right).

98 JAN STRITZKE ist promovierter Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie und Hypertensiologie und kardiovaskulärer Präventivmediziner. Seit 2015 ist er stellvertretender ärztlicher Direktor vom Lanserhof am Tegernsee. Seinen Ursprung hat das preisgekrönte Konzept im Lanserhof in Lans, Tirol. Jan Stritzke holds a Ph.D. in internal medicine and specialises in cardiology, hypertensiology and cardiovascular preventative medicine. Since 2015 he has been the deputy medical director of Lanserhof am Tegernsee. The awardwinning concept was introduced in Lanserhof in Lans, Tyrol. STEH’ AUF, MÄNNCHEN! GET A MOVE ON! UNSERE VORFAHREN WAREN EINMAL JÄGER UND SAMMLER. DANN GING ES BUCHSTÄBLICH BERGAB. DER MEDIZINER DR. JAN STRITZKE VOM LANSERHOF AM TEGERNSEE MAHNT ZUR RÜCKBESINNUNG — DAMIT DIE GESUNDHEIT AUCH IM INFORMA­TIONS­ ZEITALTER NICHT AUF DER STRECKE BLEIBT. OUR ANCESTORS WERE HUNTERS AND GATHERERS. AND THEN THINGS LITERALLY WENT DOWNHILL. PHYSICIAN DR JAN STRITZKE OF LANSERHOF AM TEGERNSEE URGES US TO RETURN TO OUR ORIGINS SO THAT OUR HEALTH DOES NOT FALL BEHIND IN THE INFORMATION AGE. Einst ist der Homo Sapiens durch die Savanne gerannt, hat abwechselnd gehungert oder riesige Portionen Fleisch verdrückt. Über Jahrtausende wurden die Gene darauf optimiert. Keine Ahnung, woran er letztlich gestorben ist. Herzinfarkt oder Schlaganfall waren es jedenfalls nicht. Ganz anders im Informationszeitalter. Zwar blieb die genetische Information weitgehend unverändert, dennoch hat der heutige Lebensstil wenig gemein mit den Jägern und Sammlern von einst. Deren Leben übertragen in die Gegenwart würde so aussehen: tägliches Bewegen, gesunde Ernährung und ein den Stoffwechsel anregendes, regelmäßiges Fasten. Ein Lebensstil, der nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu beiträgt, acht von zehn Herzinfarkten zu vermeiden. Doch offensichtlich hapert es an der Umsetzung — ein Innehalten beginnt meist erst nach einer solchen Erkrankung. Und oft genug gar nicht, sagt der Mediziner Dr. Jan Stritzke. Als Kardiologe und Hypertensiologe hat er lange Jahre in der Akutmedizin gearbeitet, in einem Krankenhaus Herzkatheter-Untersuchungen durchgeführt und Gefäßstützen, so genannte Stents, implantiert. Maßnahmen, die ihm auf Dauer nicht ausreichend erschienen: »In der Standard-Behandlung fehlt der ganzheitliche Ansatz, deshalb habe ich mich mehr in der Wissenschaft engagiert und bin schließlich in die Präventivmedizin gewechselt.« »DIE GRÖSSTE GEFAHR IST KEINE REGELMÄSSIGE BEWEGUNG.« “THE GREATEST DANGER IS IN FAILING TO EXERCISE.” Wenn Jan Stritzke über Vorbeugung redet, spricht er nicht ohne Augenzwinkern von »der Suche des Kardiologen nach ewiger Jugend« und zitiert das berühmte Gemälde »Der Jungbrunnen« von Lucas Cranach dem Älteren, auf dem Frauen, gebrechlich und alt, beim Bade verjüngt werden. Dass die Männer hier nicht eintauchen ist lediglich der künstlerischen Freiheit zuzuschreiben, denn natürlich haben auch sie im Mittelalter auf die wundersame Kraft heilender Quellen gesetzt. Leider sind die Jungbrunnen eine Mär, ebenso wie die ewige Jugend. »Trotzdem können wir einiges dafür tun, dass unser Herz bis ins hohe Alter gesund bleibt. Koronare Herzerkrankungen zählen heute zu den häufigsten Todesursachen. Prävention sollte daher schon im Kindergarten beginnen«, meint Stritzke. In der Präventivmedizin ist sein zentrales Anliegen — bildhaft gesprochen — die Jugendlichkeit des Herzens wie des gesamten Organismus zu erhalten. Dabei ist für ihn die körperliche Aktivität der Schlüssel zu einem gesunden Leben. Und wer hätte gedacht, A long time ago, Homo sapiens would run through the savannah and alternate between starving and devouring huge portions of meat. Through the millennia our genes were optimized to handle those ups and downs. We have no idea what he eventually died from, but Homo sapiens was certainly not felled by a heart attack or stroke. That’s all quite different in the information age. While our genetic information has remained virtually unchanged, our contemporary lifestyle has little in common with that of the hunters and gatherers of our past. Transposed into the present day, their lives would be marked by daily exercise, healthy nutrition and regular fasting to stimulate metabolism. It’s a lifestyle that, according to the latest scientific findings, can help prevent eight out of ten heart attacks. But obviously there is a problem with implementation — usually, one begins to think about making such lifestyle changes only after the occurrence of the mentioned illnesses. But more often, not even illness sparks change, says physician Dr Jan Stritzke. He has worked for many years in hospital emergency care as a cardiologist and hypertensiologist, performing cardiac catheter examinations and implanting the vascular supports known as stents — measures he finds insufficient in the long run. “In standard treatment the holistic approach is missing, which is why I am now more involved in science and have ultimately switched over to preventative medicine”. When Jan Stritzke talks about prevention, it is not without a wink as he mentions the “cardiologist’s search for eternal youth”, referring to the famous painting, The Fountain of Youth, by Lucas Cranach the Elder. Depicted are old and frail women who are rejuvenated after bathing. The fact that the men in the painting do not immerse themselves is simply a matter of artistic licence because in the Middle Ages men, of course, also believed that the miraculous powers of healing springs would help them. Unfortunately, the Fountain of Youth is nothing but a myth, as is eternal life. “Nevertheless we can actually do a fair amount to keep our hearts healthy well into old age. Coronary heart disease nowadays counts among the leading causes of death. Prevention should therefore begin at kindergarten age”, says Stritzke. Preventative medicine is his primary concern, or, to put it more vividly, preserving the youthfulness of the heart and the entire organism. For him, physical activity is the real key to a healthy life. And who would have thought that a couch potato’s risk of heart attack is approximately the same as that of a smoker consuming 20 cigarettes a day?

100 Seminarraum Natur: Ungewöhnliche Orte sind Teil von Bründls Schulungskonzept. Conference room outdoors: Unusual locations are part of Bründl’s training concept. “The heart is an incredibly fascinating organ. It is able to adapt to a person’s needs for an entire lifetime,” says Stritzke and explains: “When someone gains weight it pumps more and becomes larger; with high blood pressure the heart’s walls grow thicker”. The increase in the thickness of the walls is simultaneously a significant sign of the ageing process of the heart, a process greatly accelerated by such risk factors as high blood pressure and obesity. Whether or not this process can be reversed is quite a heated argument amongst scientists. “But basically I think what’s gone is gone”, continues Stritzke. It is therefore all the more worth our time looking into the risk factors. There are constants such as age, family medical history and gender. Whereas men are already at greater risk between the ages of 40 and 50, women are not at greater risk until ten years later. On the other hand, there are risk factors we can actually influence such as stress, obesity, physical fitness, diabetes type 2, cholesterol, blood pressure and nicotine. “It is ultimately up to the individual to whom the heart belongs. For this reason the holistic approach is of great importance”. dass das Herzinfarktrisiko bei einer Couch-Potato etwa dem eines Rauchers entspricht, der 20 Zigaretten am Tag konsumiert? »Das Herz ist ein unglaublich faszinierendes Or­ gan. Es passt sich ein Leben lang an die Bedürfnisse des Menschen an«, sagt Stritzke und erklärt: »Wenn man extrem zunimmt, pumpt es mehr und wird größer, bei Bluthochdruck werden die Wände dicker.« Die Zunahme der Wandstärke stellt gleichzeitig einen wesentlichen Alterungsprozess des Herzens dar, der durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Übergewicht erheblich beschleunigt wird. Ob sich diese Prozesse wieder umkehren lassen, wird unter Wissenschaftlern heiß diskutiert. »Im Grunde denke ich aber«, so sagt Stritzke: »Was weg ist, ist weg.« Umso mehr lohnt daher der Blick auf die Risikofaktoren. Da gibt es Konstanten wie Alter, Familienanamnese und Geschlecht. So kommen Männer schon zwischen 40 und 50 Jahren ins Risikoalter, Frauen erst zehn Jahre später. Auf der anderen Seite stehen beinflussbare Risikofaktoren wie Stress, Übergewicht, Fitness, Diabetes Typ 2, Cholesterin, Blutdruck, Nikotin. «Letztlich geht es um den Menschen, dem das Herz gehört. Deshalb ist der ganzheitliche Ansatz so wichtig.« Die größte Gefahr ist keine regelmäßige Bewegung, sagt Stritzke. »Jemand, der sich nicht bewegt, The greatest danger, according to Stritzke, is in failing to exercise. “Someone who does not exercise can only minimally compensate with diet since exercise surpasses all the other risk factors by far. Fortunately, however, the effects of preventative measures are indeed evident after only a small amount of exercise. The point is not to aspire to becoming a real athlete — a moderate amount of endurance training is completely sufficient”. One needs to take a minimum of 10,000 steps per day to help prevent heart attack or stroke. Having fun while exercising is for many people the first step towards achieving a different lifestyle. “The next stage is 150 minutes of stamina training per week, combined with some weight training. If people can increase their strength right up through their senior years, they will have more energy and self-confidence”. Endurance exercise reduces the level of stress hormones, particularly if the exercise takes place in the great outdoors. “And if we can succeed in integrating this into our personal self-esteem, can sit down and rest for a while in order to simply enjoy the day, and are able to deal with ourselves and life without putting ourselves under pressure, then this constitutes a major part of relaxation”, says Stritzke. Exercise and rest periods in order to hold body, mind and soul together? Yes! And in the ideal case, social contact without any specific

102 150 min. 3 HAUPTMAHLZEITEN, KEINE ZWISCHENMAHLZEIT MAIN MEALS, NO SNACKS AUSDAUERTRAINING PRO WOCHE OF STAMINA TRAINING PER WEEK ZEIT ZUR REGENERATION (SELBSTACHTUNG) TIME TO REGENERATE (SELF-ESTEEM) NIKOTINVERZICHT NO SMOKING OR NICOTINE GIB’ ACHT! 1–2 1 TAKE CARE MAL PRO WOCHE KRAFTTRAINING WEIGHT TRAINING PER WEEK 10.000 SCHRITTE PRO TAG STEPS A DAY MAL PRO WOCHE INTERVALLFASTEN PER WEEK INTERVAL FASTING ODER ALTERNATIV: 3 kann über die Ernährung auch nur einen kleinen Teil ausgleichen, denn die Bewegung übertrifft alle anderen Risikofaktoren um Längen. Glücklicherweise ist der präventive Effekt aber schon bei sehr geringer sportlicher Aktivität nachweisbar. Es geht gar nicht darum, einem Athleten nachzueifern; eine moderate Ausdauer­ belastung ist völlig ausreichend.« 10.000 Schritte am Tag sind die Grundbelastung, um einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen. Spaß an der Bewegung zu finden ist für viele ein erster Schritt in ein anderes Leben. »Die nächste Stufe sind 150 Minuten Ausdauertraining pro Woche, dazu noch etwas Kraftsport. Wenn man die Kraft steigern kann, bis ins Alter trainiert, dann ist man auch energievoller, selbstbewusster.« In der Ausdauerbewegung werden Stresshormone abgebaut, vor allem draußen in der Natur. »Und wenn es dann noch gelingt, das in eine Art Selbstachtungsszenario zu integrieren, sich also auch einmal hinzusetzen und auszuruhen, um den Tag zu genießen, sich ohne Zwang mit sich und dem Leben zu beschäftigen — dann ist das ein Großteil der Entspannung«, sagt Stritzke. Bewegung und Ruhezeiten also, um Körper, Geist und Seele zusammenzuhalten? Ja, und im Idealfall, ergänzt der Herzund Gefäßspezialist, kommen noch zweckfreie Sozialkontakte dazu. Das seien jene, die man einfach hat und die durch nichts getrieben sind. Auch regelmäßige Auszeiten gehören für Stritzke zu einem gesunden Lebenswandel. Darunter versteht er mehr als zum Beispiel eine Fastenkur nach Mayr. »Es ist die Frage, wie man lebt. Wer stark eingespannt ist im Beruf, braucht diese Zeiten umso mehr. Eine andere Möglichkeit: ein Job, der genau das richtige Maß hat und am Nachmittag Zeit für den Sport lässt; aber nicht im Sinne, ich muss Leistung bringen, sondern um sich und dem Körper etwas Gutes zu tun.« Ein Grundsatz übrigens, den Jan Stritzke selbst verinnerlicht hat. »Ich lebe an der Nordsee, wo ich beim Radfahren oder Joggen am Wasser immer auftanken kann.« OR MAL PRO WOCHE DINNER CANCELLING PER WEEK NO DINNER REDUZIERTER KOHLENHYDRATANTEIL REDUCED CARBOHYDRATE INTAKE Der Text ist eine Zusammenfassung des Vortrags »Von Adam und Eva«, den Dr. Jan Stritzke beim Strategie-Workshop vor Führungskräften von Bründl in Kals am Großglockner hielt. purpose should be added to the equation, says the heart and vascular specialist: interactions with no ulterior motive. Even taking regular breaks is, according to Stritzke, part and parcel of transitioning to a healthy lifestyle. In his opinion this is more than just a health clinic fast treatment based on consuming only white bread rolls and milk. “The question is, how do we live? Anyone who has a heavily demanding occupation needs time out even more. Another possibility would be a job that is tailored to the person’s needs and also allows time for some sporting activity or exercise in the afternoon — not in the sense of having to achieve a certain goal but merely to do something good for your body”. This, by the way, is a basic principle that Jan Stritzke himself has internalised. “I live at the North Sea, where I can tank up on energy while cycling or jogging by the shore”. This text is a summary of the lecture “Adam and Eve” given by Dr Jan Stritzke at a strateg y workshop for executives employed at Bründel in Kals am Grossglockner, Austria.

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106 MARKUS AMON JENSEITS VON EBEN Flugretter, Berg- und Skiführer air rescuer, ski and mountain guide MAISHOFEN, AUSTRIA Alter: 43 Jahre / Age: 43 years Größe: 1,78 Meter / Height: 1.78 metres Gewicht: 70 kg / Weight: 70 kilos Hobbys: Ultramarathons / Hobbies: Ultramarathons KING OFF THE ROAD BERUFLICH RETTET ER LEBEN, PRIVAT FORDERT ER ES IMMER WIEDER HERAUS. BEGEGNUNG MIT DEM GRENZGÄNGER IN MARKUS AMON. HIS DAY JOB, HE SAVES LIVES; IN HIS FREE TIME, HE CONSTANTLY TAKES ON NEW CHALLENGES. A MEETING WITH THE HIGHPERFORMANCE ATHLETE MARKUS AMON. Nächstes Ziel / next goal: Speed-Besteigung Mount Everest, Normalroute ohne Sherpas und by fair means / speed-climb of Mount Everest, normal route, without Sherpas and by fair means Erfolge/Recent achievements: 1. Platz Großglockner Ultra-Trail 2015 / first place in the 2015 Großglockner Ultra Trail 5. Platz Großglockner Ultra-Trail 2016 fifth place in the 2016 Großglockner Ultra Trail 5. Platz Tenzing-Hillary Everest Marathon 60k-Ultra (bester Ausländer) fifth place in the Tenzing-Hillary Everest Marathon 60-Kilometer Ultra (best foreigner) Weitere Infos zu Markus Amon und seinen neuen Projekten finden Sie unter www.markus-amon.at. More information about Markus Amon and his new projects can be found at www.markus-amon.at. »Super geschlafen«, schreibt Markus in seinem Blog, »Füße abgeklebt, Kompressionssocken angezogen, gegen vier Uhr morgens gefrühstückt, danach Zelt abgebaut und 15 Minuten Fußmarsch bis zur Startlinie.« Der Himmel blau, kein Wind, Temperaturen um null Grad. Perfektes Wetter also für einen Ultratrail, beginnend im Basislager des Mount Everest in fast 5400 Metern Höhe. Acht Stunden und 35 Minuten später überlief Markus die Ziel­ linie in Namche Bazar. Als Fünfter und damit erster Nicht-Nepalese im Teilnehmerfeld. Gut, die Einheimischen haben Heimvorteil, sind eine Klasse für sich. Werden bis auf weiteres unbesiegbar bleiben, wie die Chinesen im Tischtennis. Aber durchgehalten zu haben, 60 Kilometer in dieser unwirtlichen Gegend, wo andere schon als Bergsteiger an ihre Grenzen kommen. Erst ewig runter, dann wieder rauf, von weniger als 4000 auf 4600 Meter, der höchste Anstieg der Welt in einem Trailrennen. Und das Ganze bei Niederschlägen und auf felsigem, vereistem Geläuf. Markus erzählt nicht ohne Stolz von seinem bisher größten Triumph: dem 60k-Ultra auf dem bekanntesten Berg der Welt, der symbolträchtig auf den 29. Mai gelegt wurde, den Tag der Erstbesteigung durch Edmund Hillary und seinen Sherpa Tenzing Norgay. Auch wenn das Ergebnis eine kleine Sensation ist, überraschend kommt es nicht. Markus Amon liebt alles, was mit Höhe zu tun hat: Er ist ausgebildeter Ski- und Bergführer, obendrein Bergretter. Selbst beruflich zieht es ihn als Operation Manager der Christo- “Slept great”, writes Markus in his blog, “taped up the feet, put on compression stockings, breakfasted at about four in the morning, then took down the tent and walked 15 minutes to the starting line”. A blue sky, no wind, temperatures of about zero degrees. Perfect weather for an ultra-trail race, beginning at the base camp of Mount Everest at almost 5,400 metres above sea level. Eight hours and 35 minutes later, Markus crosses the finish line in Namche Bazaar. He is in fifth place, the first among the non-Nepalese participants. Of course, the locals have the home advantage and are in a class of their own. They’ll remain invincible for

108 phorus Flugrettung in die Höhe. Das allein erklärt nicht den Erfolg in der dünnen Luft des Himalaya. Aber es zeigt, zu was einer, bei dem die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit immer wieder verschwimmen, fähig ist. Natürlich überlässt Markus nichts dem Zufall. Er trainiert mit eiserner Disziplin, hat seine Ernährung umgestellt, weiß, was ihm gut tut, wie weit er gehen kann. Mindestens genauso wichtig wie die körperliche Fitness ist der mentale Zustand. Was hilft die beste Vorbereitung, wenn der Kopf nicht mitmacht? »Du musst topfit anreisen«, sagt Markus, zu dessen Betreuerstab auch Bergführerkollegen und eine Ernährungswissenschaftlerin gehören. Er hat sich akklimatisiert, verschiedene Trekkingtouren und Laufeinheiten absolviert, hat in für ihn ungewohnten Höhen übernachtet und ist die Laufstrecke zigmal durchgegangen. Trotzdem bleiben Unwägbarkeiten. »Die Konzentration lässt in diesen Sphären nach, auch das Leistungsvermögen«, sagt er. Und dann ist da die Ernährung. Nicht immer ganz einfach, wo Leitungswasser oder frisches Obst das vorzeitige Aus bedeuten können. »Der Speiseplan ist schon eingeschränkt«, erzählt Markus. Das heißt: Wasser aus der Flasche, getrocknetes Obst, Getreidebrei und Suppen, Reis mit gebratenem Gemüse und Energieriegel. Ein Jahr Vorlauf verlangt dieser hochalpinistische Kraftakt. Das Equipment, die Begleiter, dazu Flüge und Unterkunft, Helfer vor Österreicher mit Nepalesen-Gen: der Ultraläufer Markus Amon. An Austrian with a Nepalese spirit: ultra runner Markus Amon. a while, like the Chinese in table tennis. But to have withstood 60 kilometres in this inhospitable area, where many others reach their limits as mountain climbers, is no small thing. First going downhill, seemingly forever, then up again, from less than 4,000 metres to 4,600, the highest ascent in the world in a trail race. And the whole time on a rocky, icy track, with precipitation falling. Not without pride, Markus speaks of his hitherto greatest triumph: the 60-kilometre ultra race on the world’s most famous mountain — run, for symbolic reasons, on the 29th of May, the day when Edmund Hillary first met his Sherpa guide, Tenzing Norgay. Although the result is a small sensation, it does not come as a surprise. Markus Amon loves everything to do with heights: He is a trained ski and mountain guide as well as a mountain rescuer. Even in his professional life, he heads for high altitudes as operation manager of the Christophorus Air Rescue club. Of course, that alone does not explain his success in the thin air of the Himalayas. But it does show that someone for whom the borders between work and leisure time are repeatedly blurred is capable of a great deal. Naturally, Markus leaves nothing to chance. He trains with iron discipline, adapts his diet accordingly, knows what is good for him and how far he can go. At least as important as bodily fitness is one’s mental state. What good is the best physical preparation when the mind doesn’t cooperate? “You have to arrive in top shape”, says Markus, whose supporting staff includes mountain-guide colleagues and a nutritionist. He has acclimated himself, completed various treks and races, stayed overnight at heights that are unfamiliar to him, and gone over the trail countless times in his mind. Still, uncertainties remain. “In these spheres, your concentration declines, as well as your performance capability”, he says. And then there’s the question of food. Not always so easy, where tap water or fresh fruit could end one’s plans prematurely. “The diet is limited”, Markus explains. That means water from the bottle, dried fruit, cereal, soup, rice with roasted vegetables, and energy bars. This high-altitude feat requires a year of preparation. The equipment, the attendants, the flights, the accommodations, the on-site assistants, and the entry fees — all this would not be possible without sponsors and partners. In McKinley and Intersport Bründl, he has two that make such escapades happen. Markus tries to reimburse them in his own way. He sees himself as a sports ambassador, whose role is to make competitions like ultra-trail races better known in his own country. Ort und die Startgebühren — ohne Sponsoren und Partner würde es nicht gehen. In McKinley und Intersport Bründl hat er zwei, die ihm solche Eskapaden ermöglichen. Markus versucht es, auf seine Weise zurückzuzahlen. Er begreift sich auch als Botschafter des Sports, um Wettkämpfe wie Ultratrails in seiner Heimat bekannter zu machen. Seit 2010 läuft er wettkampfmäßig, früh hat er gemerkt, dass die Natur sein Hometrainer ist. »Ich bin kein Studiotyp«, sagt er. 2015 gewann er den GGUT, den Großglockner Ultratrail. Die Strecke führt um den höchsten Berg Österreichs, 110 Kilometer durch drei Bundesländer, vorbei an 14 Gletschern und 300 Gipfeln über 3000 Metern. Die volle Distanz ging über 6500 positive Höhenmeter. Markus hat sich für die härteste, die Königsdisziplin, entschieden. Er macht keine halben Sachen. Für den Pinzgauer kam der »Hausberg« gerade recht, um sich mit dem Everest Projekt anzufreunden. 2016 konnte er seinen Erfolg am Großglockner nicht wiederholen, landete auf Rang 5. Da lag der Ultralauf am höchsten Berg der Welt gerade einmal zwei Monate zurück. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel — für Markus hat die alte Fußballweisheit ihre eigene Bedeutung. Schon hat er das nächste Projekt vor Augen. 2017 bricht er wieder auf in die Himalaya Region. Nicht mit seinen Skiern, um einen der Achttausender runterzufahren, was er schon gemacht hat. Auch lässt er seine Laufschuhe daheim, denn jetzt geht es um seine persönliche Mondlandung: die Besteigung des Mount Everest. »Ohne Träger, ohne Sauerstoff«, wie Markus betont. Vom Basislager aus, über die Normalroute. By fair means, wie es in der Bergsteigersprache heißt. Aber Markus Amon wäre nicht Markus Amon, wenn er nicht ein Schmankerl eingebaut hätte. Er plant eine Speedbegehung, innerhalb von 24 Stunden rauf und wieder runter. Sagt es und entschwindet Richtung Sigmund-Thun-Klamm am Ortsausgang von Kaprun. Auf dem Programm steht heute lockeres Laufen. Markus has been running competitively since 2010. Early on, he realised that nature was his home trainer. “I’m not a fitnessstudio type”, he says. In 2015, he won the GGUT, the Großglockner Ultra Trail. The trail runs around the highest mountain in Austria, 110 kilometres through three Austrian states, past 14 glaciers and 300 peaks more than 3,000 metres high. Altogether, the full distance includes 6,500 positive altitude metres. Markus decided on the toughest, the supreme discipline. He does not do things by halves. For the Pinzgau native, the “home mountain” challenge was an ideal preparation for the Everest project. In 2016, he was not able to repeat his success on the Großglockner trail, finishing fifth. The ultra-trail race on the highest mountain in the world had taken place only two months before. After the game is before the game — for Markus, the old football adage has its own meaning. Already, he has the next project in mind. In 2017, he will set off again for the Himalayan region. Not with his skis, to ski down one of the 8,000-metre peaks, which he has already done. He will also leave his running shoes at home, because this time he’ll be aiming for his own personal moon landing: climbing Mount Everest. “Without guides, without oxygen”, Markus emphasises. Beginning at the base camp, following the normal route. By fair means, as mountain climbers put it. But Markus Amon wouldn’t be Markus Amon if he didn’t incorporate something special. He plans a speed climb, ascending and descending within 24 hours. After imparting this information, he disappears in the direction of the Sigmund-Thun gorge on the outskirts of Kaprun. Today an easy run is on the agenda.

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114 KAPRUN ZELL AM SEE ISCHGL MAYRHOFEN SCHLADMING SAALBACH SALZBURG OB TAL- , MITTEL- ODER BERGSTATION. BEI BRÜNDL IST MAN SCHNELL IM SIEBTEN HIMMEL. UND DAS LIEGT AUCH AN DER SHOPAURA UND MARKENARCHITEKTUR. EIN STREIFZUG. WHETHER IN THE VALLEY, THE MIDDLE STATION, OR AT THE TOP — WITH BRÜNDL, CLOUD NINE IS NOT FAR AWAY. AND THAT IS ALSO BECAUSE OF THE SHOP AURA AND BRAND ARCHITECTURE. A BRIEF FORAY. Ein Gebäude wie ein Felsen: der Berg als Vorbild für den Kapruner Flagship Store. A building like a rock: the mountain as model for the Kaprun flagship store.

116 Rund eine Drei­ viertelmillion Markenartikel verkauft Bründl jährlich — für Winter- und Sommersportfans. Bründl sells about three-quarters of a million brand-name articles yearly — for winter and summer sports fans. Dazu kommen noch einmal gut 21.000 Artikel im Verleih. And it rents another 21,000 items. Punkten mit Architektur und Shopaura. Wohlfühlen auf 13.500 Quadratmeter Verkaufs- und Verleihfläche. Architecture and shop aura: Feeling good, on 13,500 square meters of sales and rental space. 23 Shops mit 385 Mit­ arbeitern in der Hochsaison versprechen nachhaltige Wow-Erlebnisse. 23 shops with 385 employees in the peak season make for a sustainable ‘wow’ experience.

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