Bike putzen


Durch den alltäglichen Gebrauch wird dein Fahrrad oft in Mitleidenschaft gezogen. Ölige Straßen, dreckige und schlammige Wege oder Staub konfrontieren das Bike ständig. Nicht nur die Optik, auch die Technik leidet darunter. Dreck und Rost verursachen ein gehindertes gleiten der Seilzüge, was sich schließlich auf Bremse und Schaltung auswirkt. Auch die Lebensdauer der Fahrradkette wird dadurch deutlich verringert. Daher ist es wichtig regelmäßige Putzeinheiten einzulegen. Für den Rahmen gibt es spezielle Fahrradreiniger, die in unseren Shops erhältlich sind. Einfach auf den Rahmen sprühen, kurz einwirken lassen und schon lässt sich grober Schmutz mit einem Tuch einfach wegwischen. Die schwer erreichbaren Stellen kann man am besten mit einer alten Zahnbürste reinigen. Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn man das Rad alle 200 Kilometer gründlich reinigt. Empfehlenswert ist es, groben Dreck jedoch nach jeder Tour abzubürsten.

Ketten einfetten

Vor allem nach dem Winter oder nach einem längeren Stilltand verträgt die Kette gerne etwas fett. Hier gilt - weniger ist mehr! Ein paar Tropfen Öl in die Kette oder in ein Tuch indem sie durchgezogen wird, reichen. Aufpassen muss man nur, dass kein Öl auf die Bremsscheiben und den Bremssattel gelangt, dafür würde man folglich einen Bremsreiniger benötigen. Ob die Kette ausgetauscht werden muss, entscheidet der Profi, denn dafür gibt es eigene Kettenprüfgeräte.

Cube Bikes For Us Explorers

Beleuchtung überprüfen

Sind alle Lichter und Reflektoren noch heil und funktionieren sie noch? Ist das Licht richtig
ausgerichtet?

Reifendruck prüfen und Luft nachfüllen

Nach langem Stehen ist es normal, dass auch die Reifen etwas platt werden und wieder mehr Luft brauchen. Nicht nur der Reifen an sich spielt eine Rolle, auch das Gewicht des Fahrers sollte beachtet werden. Meist geht man von einem Durchschnittskörpergewicht von z. B. 75 Kilogramm aus.
Beim Mountainbike bewegt man sich da grundsätzlich zwischen 2 und 3,5 Bar, hingegen beim Rennrad zwischen 5 und 10 Bar. Je dünner der Reifen, desto höher ist also die Dichte. Pro 1 kg Mehrgewicht – gilt auch für Gepäck – erhöht man den Reifendruck um circa 1 % und verringert ihn bei geringerem Gewicht in gleichem Ausmaß. Dies sind jedoch nur Richtwerte! Es sollte daher immer auf die Herstellerangaben am Reifenmantel geachtet werden. Dort wird die Reifenbreite, sowie der minimale und maximale Druck genau angeführt.

Auch das Terrain auf dem man sich bewegt nimmt einen großen Einfluss ein und sollte daher berücksichtigt werden. Ein unregelmäßiger Untergrund fordert mehr Grip, den man grundsätzlich mit geringerem Druck erzielt. Die Auflagefläche vergrößert sich dadurch, jedoch erhöht sich damit auch der Rollwiderstand und man benötigt mehr Kraft um die Gegenwirkung zu kompensieren. Der Reifen leidet dabei unter niedrigem bis zu geringem Druck, da Kanten und Felgen beschädigt werden können.

Ein Mitarbeiter mit einem Fahrrad in der Werkstatt

Was solltest du dem Profi überlassen?

  • Kontrolle & Einstellung der Schaltung & Bremse
  • Check aller Schraubverbindungen
  • Zentrierung und Spannen der Laufräder
  • Ausbau und Reinigung von Tretlager und Steuersatz
  • E-Bike Software Update