Ich wollte immer schon zu Bründl.

Stefan Ronacher

Stefan "Stef" Ronacher

18, Taxenbach, Verkäufer Schuhe im Flagshipstore Kaprun

Stef ging noch zur Schule, als es ihn zum Schnuppern zu Bründl zog. Er kam wieder, freiwillig, auch am Wochenende, und so hatte er, kaum das letzte Schuljahr beendet, seine Lehrstelle fix. Heute, mit 18, arbeitet er als Schuhfachverkäufer im Flagshipstore Kaprun. Passt, wie man im Salzburger Land sagt. Hier Bründl, der eine Schwäche für Talente hat und dem offiziell der Titel "Bester Lehrbetrieb" anhaftet. Dort der Taxenbacher Jungspund, der es in einem Verkaufswettbewerb bis zum Junior Sales Champion Österreich gebracht hat. Zur Belohnung gab's vom Arbeitgeber das Geld für den Führerschein. Für Stef Ansporn, weiter sein Bestes zu geben, ob beim Verkauf von Winterschuhen, Bergschuhen, Handschuhen oder Rucksäcken. Ihm gefällt der Umgang mit unterschiedlichen Menschen, vom Einheimischen bis zum arabischen Touristen. Und die vielen Weiterbildungsangebote, seien es Produktschulungen, E-Learning oder die Junior-Akademie mit den Workshops draußen in der Natur. Und wenn es einmal fad werden sollte: "Dann", sagt Stef, "kannst immer noch zwischen den Shops wechseln."

Lehrling Stefan Ronacher

Die beste Entscheidung, die ich je getroffen haben.

Magdalena Pichler
Lehrling, Alpincenter am Kitzsteinhorn

Magdalena Pichler

20, Kaprun, Lehrling Alpincenter am Kitzsteinhorn

Matura, Studienplatz für Publizistik, Umzug nach Wien - es gibt Schlimmeres, oder? Magdalena, 20 Jahre, gebürtige Pinzgauerin, hätte die Frage damals entschieden zurückgewiesen. Der Weg nach Wien, eine Sackgasse. Zurück in Kaprun erinnerte sie sich, dass sie mit Menschen kann, sportlich ist sie sowieso. Und als die Mama fragte, was ihr liege, dachte sie an Bründl. Schon als Kind ging sie hier einkaufen. Dieser ganze Spirit und so. Magdalena half in Saalfelden aus, startete in Saalbach durch, entschied sich schließlich fürs Alpincenter auf dem Kitzsteinhorn - gegen ein Angestelltensalär, für eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau mit Schwerpunkt Sportartikel. Viel mehr Aufstieg geht eigentlich nicht als töglich mit der Gondel auf 2.500 Meter hoch ins Geschäft zu fahren. Aber wie sagte die Hollywood-Legende Samuel Goldwyn: "Mit einem Erdbeben anfangen und dann langsam steigern."

Lehrling Magdalena Pichler

Ganz oder gar nicht.

Christopher Rautner
IT-Lehrling, Servicecenter Kaprun

Christopher "Chri" Rautner

29, IT-Lehrling, Servicecenter Kaprun

Christopher, genannt Chri, hat Koch gelernt. Als Techniker für Drucker und Kopierer ist er später auf den Geschmack der IT gekommen. Heute kocht er nur noch zu Hause. Bei Bründl macht der Kapruner eine Lehre zum Informationstechnologen. Der 29-Jährige hätte seine Lehrzeit verkürzen können, stieg aber ins erste Lehrjahr ein. "Entweder ganz oder gar nicht, mir ist professionelles Arbeiten sehr wichtig." Der Job, sagt Chri, sei abwechslungsreich, jeder Tag bringe neue Abenteuer mit sich. Die Verantwortung? Enorm. Chri hat Zugang allein zu 2.100 technischen Geräten wie Servern, Computern, Kassen und Bankomat-Terminals. Und das, staunt der EDV-Freak, als Lehrling. Das heißt auch: Ein Zahlendreher und in der Infrastruktur der Shops ist der Wurm drin. Daher ist höchste Konzentration gefordert. Wie er die hält? "Viel trinken, lüften, oft aufstehen und durchstrecken." Und Sport? "Ich bin ein typischer ITler", grinst Chri und sagt: "Wahrscheinlich bin ich der Unsportlichste bei Bründl."

IT-Lehrling Christopher Rautner

Vom Speed-Dating und Buddies

Eine Lehre bei Bründl Sports

Fall in love Beim Speed-Dating erzählen Lehrlinge Schülern, was bei Bründl so geht. Dann wird beschnuppert, die Neuen möchten ja wissen, ob sie die Kollegen riechen können. Auf das Bewerbungsschreiben folgt die Auswahl der Lehrlinge. Und am 1. September geht's los - mit einer Woche Bründl Junior Akademie und dem ersten Tag im Shop, dem Big Bang im Kino, inklusive Eltern und Geschäftsleitung.

Support Während der dreijährigen Ausbildung stehen jedem Lehrling drei direkte Ansprechpartner zur Seite: ein Buddy, meist ein junger Ausgelernter; ein Lehrlingscoach im Shop für das Organisatorische und der Ausbilder in Gestalt des Shopleiters.

Learning Neben der Berufsschule gibt es zweimal im Jahr die einwöchige Junior-Akademie. Beim Get-Together lernen die Bründl Zöglinge nicht nur sich und die Unternehmenskultur kennen, sondern in insgesamt fünf Modulen auch alles über Produkte, ihren Einsatz in der Praxis - und erhalten Kommunikations- und Verkaufstraining.

Eine Gruppe von Lehrlingen bei Bründl Sports vor dem Flagshipstore in Kaprun

Goodies Während der dreijährigen Lehre wechseln die Ausgelernten zwischen den Abteilungen wie Textil, Hartware und Verleih. Für gute Leistungen gibt's einen Einkaufsgutschein oder Tickets für einen Konzertbesuch nebst Übernachtung. Übergabe dann beim Abschluss-Dinner mit den Eltern.

Dinner for all Nach den Prüfungen wird festlich-fürstlich gespeist; mit dabei wieder die Eltern und die komplette Geschäftsleitung. Die besten Geschichten aus drei Jahren machen die Runde.

Top Job Bründl bildet Einzelhandels- und Bürokaufleute, Betriebslogistikfachleute sowie Informationstechnologen mit Schwerpunkt Technik aus. Klar, dass die meisten Lehrlinge da ihren Traumjob finden, zumal es nach der Lehre viele weitere Jobs im Bereich Service und Dienstleistung gibt.

Early stage Bründl ermutigt Lehrlinge, Verantwortung zu übernehmen. Da dürfen die Youngsters schon mal eine Filiale führen, früh in anspruchsvolle Aufgaben hineinwachsen - und sich nach der Lehre für höhere Aufgaben empfehlen, zum Beispiel als Shopleiter.

Role models Es gibt immer wieder Bründl Lehrlinge, die im Haus eine steile Karriere machen, etwa Herbert (Personalchef), Manni (Leiter Flagshipstore Kaprun), Tom, der lanjährige Vertriebschef oder ... (Hier könnte dein Name stehen.)