Ich kann mich noch gut daran erinnern, als mich die Nachricht von Bründl erreichte, dass ich beim Gewinnspiel für den Großglockner Ultatrail gewonnen habe. Ich konnte es kaum glauben - was für eine coole Möglichkeit und Herausforderung!

Anna Niederklapfer

Die Vorbereitung

von Anna Niederklapfer

Gleich am nächsten Tag startete ich mein Training. Ungefähr wusste ich, wie man sich vorbereitet, dennoch fehlte einfach das Selbstbewusstsein. Deshalb zog ich einen Trainer zu Rate. Einige Intervall-Trainings und gefühlt unzählige Grundlagentrainings später, schaffte ich eine große Runde mit über 2000hm und knapp 40km. Das Selbstvertrauen war da. Doch 2 Tage nach dieser großen Runde verspürte ich einen Schmerz in der rechten Leiste. Als der Schmerz über Tage und dann über Wochen nicht weniger wurde und ich meine ganze Trainingsplanung sowieso verwarf, ging ich zur Ärztin: Zerrung am Muskelansatz. Ich hatte Glück und bereits am Folgetag eine sehr gute Physiotherapeutin an meiner Seite. Langsam wurde ich auch wieder optimistisch.
Nicht mal 2 Wochen vor dem GGUT hatte ich meinen ersten schmerzfreien Lauf. Nachdem auch beim Downhill alles stabil zu sein schien, war eines klar: es geht zum GGUT, zwar nicht mit geplanter und perfekter Vorbereitung, aber immerhin.

GGUT = Großglockner Ultra-Trail

Anna beim Training für den GGUT

Der Renntag

von Anna Niederklapfer

Am Renntag freute ich mich, das DNA-Outfit von Dynafit zu tragen. Ich fühlte mich damit fast schon wie ein routinierter Profi. Am Start war ich dann lockerer als die Tage zuvor. Direkt zu Beginn ging es 280 sehr steile Höhenmeter nach oben. Danach wurde es etwas technischer, aber die Landschaft umso schöner. Bei der Rudolfshütte erwartete mich der erste Downhill. Er war großartig und schenkte mir viel Energie für den 2. Aufstieg zum Kapruner Törl. Beim Kapruner Törl angelangt, offenbarte sich auf der anderen Seite des Sattels ebenso eine wunderschöne Landschaft. Die ersten Meter hinunter waren steinig und schwierig. Danach wurde man belohnt mit wunderschönen Trails. Bis zur nächsten Labestation dauerte es jedoch noch und mir ging das Wasser aus. Es wurde immer heißer. Das DNA-Oufit von Dynafit war dafür perfekt. Es ist sehr leicht und fühlt sich auf der Haut richtig weich an. Auch der Dynafit Feline SL Schuh war gerade auf den erdigen Trails super geeignet. Im steinigen Gelände gab er meinem Fuß einen tollen Halt.

Als ich endlich bei der 2. Labestation am Mooserboden angekommen war, meine Flasks auffüllen konnte und eine Wassermelone gönnte, war ich wieder voller Energie. In meinem Kopf fühlte sich das Ziel quasi schon ‚um die Ecke‘ an. Blöderweise begannen dann die kleinen Wehwehchen, die wohl auch mit dem mangelnden Training für die Distanz einhergingen - angefangen mit einem Krampf in der Wade und gefolgt von Schmerzen in den Füßen. Die letzten Kilometer kosteten mich enorm viel Zeit. Jedoch war die Energie im Zielgelände so gewaltig, dass ich nochmal richtig anzog und sogar über die Ziellinie noch einen Freudensprung machte.
Und eins weiß ich ganz bestimmt: mein erster Trailrun-Event wird nicht mein letzter sein! See you next year! :)
 

Anna während des Berglaufs.

Der Renntag

von Thomas Reindl

Nach dem Start in der Weißsee Gletscherwelt am Enzingerboden ging es für die Trailrunner über die Rudolfshütte, zum Kalser Tauern (2.515 m), anschließend in einem langen technisch schwierigen Downhill durchs Dorfertal nach Kals am Großglockner.
Von Kals ging’s wieder bergauf Richtung Lucknerhaus, leider blieb uns der Anblick vom Top of Austria, Großglockner (3798m) verwehrt da er in Wolken gehüllt war.
Weiter ging’s zur Glorerhütte, da merkte ich das erste Mal die Höhe in den Beinen. Oben angekommen ging es technisch fordernd bergab über die Staumauer Stausee Margaritze, hinauf über das Glocknerhaus, am Ende über ein Schneefeld zur Unteren Pfandlscharte (2.663 m). 
Nochmals konzentriert beim Abstieg über die Schneefelder nach Ferleiten bevor es in Fusch den letzten Anstieg, dann bergab nach Kaprun und durch das Zentrum ins Ziel am Maiskogel Parkplatz ging.
Für die Distanz von 81km, gespickt mit 4363 Höhenmeter und über 5000hm bergab benötigte ich 13:42h
Ich bin mit meiner erbrachten Leistung sehr zufrieden, da ich solch eine Distanz noch nie absolviert habe.

Wunderschöner Ausblick vom Berg.

Fazit

zum Großglockner Ultra-Trail

Echt großartiges, perfekt organisiertes Event das ich nur jeden weiterempfehlen kann der auf der Suche nach neuen Abenteuern ist.
Ein großes Dankeschön geht an Bründl Sports & an Dynafit, danke für das tolle Gewinnspiel, danke für den Startplatz und danke für die Ausrüstung!

Thomas beim Rennen vor einer Hütte.

Das Outfit

von Dynafit

Die Ausrüstung von Dynafit begleitete mich perfekt in den Wochen der Vorbereitung: Ein hochfunktionales Set-up für Trailläufer.
Ultraleicht, technisch und reduziert auf das Wesentliche steht die DNA-Kollektion.
Hose, Shirt und Weste super, schnell trocken, angenehm auf der Haut. Top, genau was man auf den Bergen benötigt.
Bei den Schuhen muss ich erwähnen, dass ich beim Thema Laufschueh ein sehr gebranntes Kind bin. Bei einem Schuh- und Markenwechseln in der Vergangenheit erlitt ich eine Verletzung der Achillessehne und es hat gedauert, bis ich wieder den richtigen Laufschuh für meine Füße und mein Laufverhalten gefunden hab. Da ich mit meiner jetzigen Schuhwahl nun ganz gut zurechtkomme, wollte ich für den Großglockner Ultra-Trail kein Risikio eingehen. Das Modell von Dynafit wäre für diese Distanz nicht meine erste Wahl, da ich aufgrund meiner Statur kein Leichtgewicht bin so wie andere schnelle Bergläufer. Ich bevorzuge einen Schuh mit mehr Dämpfung für die Passagen bergab.
Der Dynafit Feline SL taugt mir super zum Wandern, aber fürs Laufen ist er meiner Meinung nach nicht so optimal für mich und meinen Laufstil.

Thomas in der neuen Dynafit Kollektion.

Das Dynafit Set-Up für den Großglockner Ultra-Trail